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Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

18.01.2008 17:05

RE: denken Zitat · antworten
Das Thema hier finde ich äußerst interessant für mich. Daher habe ich mir auch gleich die Moderatorenrechte verpasst. Will jemand eine Co-Moderation hier haben? Oder vielleicht ein anderes Forum moderieren? Bitte Melden. Danke schön. Das habe ich vorher nicht gemacht, weil ich davon ausging, dass das Forum doch klein genug ist und dass die Moderation eher überflüssig wäre. Ich habe jetzt meine Meinung geändert. Auf Prinzip der Moderation stellte ich jetzt eine kleine Zusammenfassung der hier dargestellten Sichtweisen.

Meine eigene Meinung besteht darin, dass ich den Gedanken als materiell ansehe. Und ich gehe davon aus, dass der Gedanke für das Bewußt-Sein weder verantwortlich noch ausschlaggebend ist. Es ist lediglich ein Faktor, welcher für mich in einem Kontext von anderen Aspekten mit-dabei-ist. Ich nehme hier die für mich persönlich als zentral erscheinenden Aspekte der Liebe und des Willens dazu. Das Bewußt-Sein ist für mich ein Zustand, welcher mich wie eine Hülle umfasst und in welcher ich diese alle Aspekte in einem zusammenhängenden Spiel beobachten/analysieren/wahrnehmen kann. Den Zustand kann man m.E.n. mit Hilfe vom Prozess, welcher "Beobachten" heißt, bewußt wahrnehmen.

Hier beantworte ich auch gleich die Frage mit dem Unterschied des Wahrnehmens vom Beobachten. Das Wahrnehmen geht für mich in die Richtung "erleben". Und das "Beobachten" geht bei mir in die Richtung "wert-frei Analysieren" also "Analysieren ohne nachhaltiges oder zeitgleiches Auswerten". Beim Beobachten kommt bei mir noch ein feiner Aspekt der Bewußtheit dazu. Denn das Beobachten resultiert sich aus bewußter Entscheidung. Das Wahrnehmen ist für mich wie Schwimmen mit dem Fluss. Und das Beobachten für mich das mit dem Schwimmen zeitgleiche bewußte Registrieren. Ohne Wahrnehmen würde das Beobachten gar nicht gehen. Was soll ich denn beobachten, wenn ich nichts wahrnehmen kann? Beim Beobachten bin ich wie ein Zuschauer, der auf einmal in einen Film rutscht und alles an eigener Haut erlebt aber von den Schauspielern drum herum weder gesehen noch wahrgenommen wird.

Die Saraswati hat von meinem Verständnis her den Zusammenhang des Erlebens in den Aspekt des Bewußt-Seins reingebracht. Sie lässt fließen.

Sat Naam (och herrje *seufz*) Also Sat Naam geht davon aus, dass das Erklären des Vorganges des Bewußt-Seins für jemanden ohne entsprechende Erfahrung gar nicht möglich sei. Er kann es zwar beschreiben. Aber den Geschmack von Mango zu erklären für jemanden, der das nie gegessen hat, ist wohl eine unmögliche Sache.

Und Green geht davon aus, dass der Denkprozess eine Art Regestrier-Faktor für Bewußtheit wäre. Und ohne gedankliche Prozesse wäre das Bewußt-Sein gar nicht möglich.

So. Jetzt habe ich in kurzen Sätzen das dargestellt, was ich von Anderen wahrnehme. Auf diese Art und Weise versuche ich, alle Eure Gedanken zu diesem speziellen Thema zu synchronisieren und dadurch Verständnis für jeden Einzelnen von Euch zu bekommen. Das war Ziel dieser Zusammenfassung.

Und jetzt interessiert mich, was ihr dazu sagt und wie Eure eigene Zusammenfassung eigentlich korrekt aussehen würde.

Worum es mir hier geht, wäre die gemeinsame Basis, auf welcher die Menschen sich treffen, die diametral zueinander denken. Wobei es sogar m.E.n. vielleicht von großem Vorteil ist. Denn wenn man sich direkt gegenüber steht, hat man gleich zwei Vorteile: man sieht die eigene Widerspiegelung direkt und ohne Verzerrungen und der zweite Faktor besteht darin, dass man einander am besten auf direktem Weg vervollständigen kann.

Die Geschichte kennt es gar nicht anders. Die Menschen, die diametral denken, verwickeln sich immer in Konflikte. Die Ansichten des Gegenübers neutral anzunehmen und zu akzeptieren sind ist für mich persönlich das größte Bestreben bei einer Diskussion. Ich will das lernen und ich möchte Euch vorschlagen, dass ihr das auch mit mir zusammen lernt.



Roksi ..........................................................TM 003

sat naam

18.01.2008 17:31

RE: denken Zitat · antworten
Zitat von green

... wo denkst Du hin ?


Edit: ok, ich versuch´s mal ohne Ironie: ja, das habe ich mich schon gefragt, und darauf auch einige Antworten gefunden, die Dir aber nicht nützen werden.

Das ist für mich Gleich-Gültig (Das mit der Ironie) - ich denke ja eben nirgendwo mehr hin
Woher willst du das wissen. Nochmal: Ich kenne dich besser als du denkst......
In Antwort auf:
Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Du das eigentlich so machst?
(und Dich dabei so klar von Deiner "Grundlage" entfernst)
geht´s dir dabei eigentlich gut, wenn Du so Deine Weltsicht versuchst zu verbreiten?
Hast Du den Eindruck, die Wirkung entspricht deinen Wünschen?

Ist bereits beantwortet und beantwortet sich auch immer wieder neu.
Wie klar... entspricht wieder nur deiner Klarheit.
Ich versuche weder was zu verbreiten noch hab ich da irgendwelche Wünsche.
Mir geht es unabhängig von alledem auch so nicht nur gut - sondern unwahrscheinlich gut, und es wird noch immer besser.
Diese gedanklichen Schlußfolgerungen resultieren doch nur aus DEINER eigenen Sichtweise.

Greene - ich erzähl dir jetzt zum Abschluß einfach mal was:

Solltest du zukünftig in deinem Leben mal in eine Situation kommen (Abgesehen davon, bekommt die JEDER einmal auf seine Weise präsentiert) in dem vielleicht etwas auf dich zurast, wo du dann blitzartig einfach nur noch feststellst kannst, das es absolut keine Ausweichmöglichkeit mehr gibt.
Sollte dann in genau diesem *Augenblick* in deinem Kopf ALLES aussetzt und du - ohne das du noch irgendetwas unternehmen kannst - in einen Zustand reiner unreflektierter Wahrnehmung hineinkatapultiert wirst.....

Und ich meine da nicht die *normale* Wahrnehmung deiner 5 Sinne in denen du deine Realtiät gedanklich-reflektiv selektierst und differenzierst, sondern komplett ALLE Sinne und und alles gleichzeitig. Also nur DU und nichts anderes.
Und solltest du dann auch noch das unwahrscheinliche Glück haben (was auch möglich ist - Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel), das sich in dem gleichen Augenblick für dich rausstellt, das diese *Unausweichlichkeit* nur eine Illusion ist, und dadurch dann wieder die Möglichkeit besteht, das anschließend wieder der Gedanke einsetzen kann, und du dich in der Reflektion über ihn fragst: Was was das denn jetzt ?

...... dann reden wir nochmal miteinander.

Die meisten können das dann nämlich meist nicht mehr, obwohl die Erkenntnis der Illusion die gleiche bleibt.
Danach kannst du dann denken was du willst, es wird nur nicht mehr das gleiche sein - deine Wahrnehmung auch nicht mehr. Und das Problem dir selbst und den anderen darin eine *Einsicht* zu verschaffen ebenfalls.

So, und bis das bei dir soweit ist (und ich bin mir über das *soweit* 100% sicher), wünsche ich dir wirklich von ganzem Herzen alles Gute. Vor allem das du dich danach noch mitteilen kannst. Sollte dem aber nicht so sein, wird dir zumindest DAS HIER in diesem Augenblick aber *klar* sein.

Um meiner Rolle aber in deiner konditioniert-bebrillten Sichtweise über mich auch gerecht zu sein, würde ich dir gerne auch mit der entsprechenden Ironie (womit die Moderatorin aber nicht einverstanden ist) zum Abschied dann auch ohne dem wünschen (Ist ja ebenfalls Gleich-Gültig):

Bleib sauber
green

18.01.2008 19:27

RE: denken Zitat · antworten

Zitat von sat naam
Ich kenne dich besser als du denkst......

...übrigens etwas, was ich nicht mit "denken" entscheide.

Saraswati


Beiträge: 881

18.01.2008 21:43

RE: denken Zitat · antworten

Zitat von Roksenia
Die Geschichte kennt es gar nicht anders. Die Menschen, die diametral denken, verwickeln sich immer in Konflikte. Die Ansichten des Gegenübers neutral anzunehmen und zu akzeptieren sind ist für mich persönlich das größte Bestreben bei einer Diskussion. Ich will das lernen und ich möchte Euch vorschlagen, dass ihr das auch mit mir zusammen lernt.



Diametral denken ist völlig in Ordnung und kann nur erweiternd sein im Sammeln von Gesichtspunkten.

Es gibt allerdings Bereiche, die eben durch Ansichten und persönliche Gedanken nicht berührbar und somit auch nicht diskutierbar sind. Entweder man teilt diese Erfahrungen, oder eben nicht. Sie sind durch Argumente nicht veränderbar. Das Erstaunliche ist dabei, dass solche speziellen Erfahrungen nicht "persönlich" sind und sich in den unterschiedlichsten Kulturen auf unterschiedlichsten Wegen bewahrheitet zeigen. Deshalb lässt sich solches Wissen durchaus verallgemeinern, selbst wenn es in unterschiedlicher Verpackung daherkommt.

Nicht umsonst wirken spirituelle Lehrer, die aufgrund ihrer Erfahrungen Wege kennen, auf denen sie Suchende begleiten... Letztlich geht es dabei um Anleitung, wie man irgendwann in sich selbst drauf kommt. Es kann aber auch geschehen, durch Schicksalseinwirkung oder Intuition, ohne Lehrer in die Erfahrung zu kommen. Das Ziel ist nicht diskutierbar und es betrifft auf eine Weise die verallgemeinerbar ist.

Saraswati

Saraswati


Beiträge: 881

18.01.2008 21:58

RE: denken Zitat · antworten
Oh, hab noch was Nettes aus einem Nachbarforum aufgeschnappt *g*:


Denken ist nichts Schlimmes...
ist nur blöd, wenn mans zu ernst nimmt, was da so gedacht wird...


(das Herz war dort mit dabei)


Saraswati

Saraswati


Beiträge: 881

18.01.2008 22:01

RE: denken Zitat · antworten
Gleich noch einer *gg*:

Denken ist suchen...
Der Friede liegt im Nicht-Suchen.

Saraswati

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

19.01.2008 16:54

RE: denken Zitat · antworten

Zitat von Saraswati
Denken ist nichts Schlimmes...
ist nur blöd, wenn mans zu ernst nimmt, was da so gedacht wird...

Der Spruch ist interessant...


Zitat von Saraswati
Denken ist suchen... Der Friede liegt im Nicht-Suchen.


Aber der Spruch ist einfach genial.



Roksi ..........................................................TM 003

Saraswati


Beiträge: 881

19.01.2008 17:05

RE: denken Zitat · antworten

Dann werde ich den gleich mal entführen, was?

Saraswati

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

19.01.2008 17:11

RE: denken Zitat · antworten

Zitat von Saraswati
Dann werde ich den gleich mal entführen, was?



*lach*

klar.



Roksi ..........................................................TM 003

Caya


Beiträge: 277

19.01.2008 20:34

RE: denken Zitat · antworten

Also...ich denke diametral.
Und ich denke vorallem in Bildern, Farben Tönen und Gerüchen....u.s.w....

(Worte sind seltener)


Schon immer.
*lach*

Nur darf man dann nicht jammern, wenn einem fast kein Mensch, ausser Ver rückte
oder irgendwelche Intellektuelle mehr folgen kann, wenn man loslegt.

Ich arbeite immer noch an den Übersetzungen
für diejenigen die es gewohnt sind,
über den Kommentator(Zensor) zu kommunizieren.

Aber zumindest ergibt es ein besonders intensives und konfliktreiches Leben.


Caya

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

19.01.2008 21:33

RE: denken Zitat · antworten

Caya, das ist faszinierend für mich zu erfahren, wie Du denkst. Wie ein anderer Mensch denkt. Deine Beschreibung ist für mich neu.

Also ich denke in Worten. Und das Witzige ist - zuerst dachte ich auf Russisch. Als ich nach Deutschland zog, dann hat es mich überrascht, dass ich irgendwann auf Deutsch dachte. Voll witzig - die Worte werden im Kopf bei mir tatsächlich in die Sprache versetzt, die mich umgibt.

Hm. In Bildern denken? Gerüchen? Das ist für mich zwar vorstellbar und möglich, aber eher nicht mein Charakteristikum. Natürlich denke ich auch oft in Bildern. Allerdings haben bei mir Worte mehr Bedeutung.

Wenn ich nicht verstanden werde, geht es mir sehr schlecht. Dann versuche ich als verzweifelter Mensch den Gedanken loszulassen, um mich so dem Zauber des Lebens direkt hinzustellen.



Roksi ..........................................................TM 003

Die Moira


Beiträge: 230

20.01.2008 10:50

RE: denken Zitat · antworten

Hey...
muß jetzt auch mal meinen Senf dazu geben...

Also ich verstehe sehr gut, was Caya beschreibt...
Bei mir ist es oft ähnlich...
Ich sehe meine Gedanken oft vor dem inneren Auge...
Wenn ich über etwas grüble, zum Beispiel...
Das ist wie Film gucken...
Ich bin dabei manchmal so versunken und "weg"
daß ich nichts mehr um mich herum wahrnehme
und völlig in meinem Film versunken bin...
Kennt das jemand?

Interessant fand ich, daß sie das als Ursache sieht
für Mißverständnisse...
Auf die Idee bin ich noch garnicht gekommen...

Ich denke aber auch oft in Worten...
Ich schreibe ja nicht umsonst oft Gedichte...
oder sage jemandem lieber etwas schriftlich statt mündlich...Hm...
Ehrlich gesagt, habe ich mir noch nie Gedanken gemacht
...ob ich in Bildern oder in Worten denke...
Ist das immer ein entweder - oder?
Ich würde nämlich behaupten, daß das bei mir mal so und mal so ist...

Das mit dem konfliktreichen Leben kann ich nur bestätigen
Bei mir ist das größte Problem beim Denken...
daß meine Gedanken gesteuert werden vom Gefühl und der Intuition...
Oft kann ich das garnicht ausbremsen...
Mein Verstand schaltet sich oft erst zu spät dazu...
Und verliert dann sehr häufig gegen meine übermächtigen Emotionen,
die alles plattwalzen...

Daran zu arbeiten, ist die letzten Jahre meine schwerste Hürde...*seufz*

Liebe Grüße,

Die Moira

green

20.01.2008 12:28

RE: denken Zitat · antworten

...denkt hier auch jemand in Klängen?
das macht echt Spaß und befreit mich seit Jahrzehnten vor Walkmen und mp3-playern, ist allerdings schwer zu vermitteln, für mich jedenfalls, weil meine instrumentalen Fähigkeiten da nicht mit kommen...

Saraswati


Beiträge: 881

20.01.2008 13:42

RE: denken Zitat · antworten
In Klängen denken...

Also ich nutze den Klangbereich
gern mal zur Bewusstwerdung
indem ich "Prinzipien" in Klänge übersetze
und dann dem Klanggeschehen folge.
Das Spektrum auslote...
Auf diese Weise hatte ich schon so manches Aha-Erlebnis...

Trotzdem würde ich nicht sagen
dass ich in Klängen denke...
eher lasse ich die Klänge für mich denken

Saraswati

Caya


Beiträge: 277

20.01.2008 15:06

RE: denken Zitat · antworten

Ich habe oft verschiedene Melodien gleichzeitig im Kopf.

pssssst...sagts nicht weiter.

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