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Grenzen-Wissenschaften

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Dieses Thema hat 128 Antworten
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 Wissen Intellekt Verstand
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Roksi Offline

Admin


Beiträge: 2.137

18.01.2008 12:41
#16 RE: denken Zitat · antworten

Zitat von Saraswati
Nächster Schritt:
Durch diese Gedanken-Gefühle-Krafthandlungsneigung hindurchsehen.
Sie nicht zum Maßstab machen
sondern direkt erleben.

Das führt zu einer enormen Intensität,
löst den Kanal zur eigentlichen Quelle des Seins...


Das hört sich aber höchst verführerisch an... Es scheint bei diesen Worten zum Greifen nahe. Und sobald man das be-greifen will, dann ist es so weit weg, dass man völlig enttäuscht zurückbleibt.



Roksi ..........................................................TM 003

Saraswati Offline




Beiträge: 881

18.01.2008 12:43
#17 RE: denken Zitat · antworten

Das Denken ist Werkzeug des Bewusstseins
eine menschliche Gabe...
aber nicht das Bewusstsein selbst.

Während des Denkens bin ich nicht im Sein,
es sei denn,
ich beobachte gleichzeitig,
dass ich denke...

Saraswati

Roksi Offline

Admin


Beiträge: 2.137

18.01.2008 12:43
#18 RE: denken Zitat · antworten
Zitat von green
..übrigens eine interessante Annahme, Denken sei begrenzt....
Für mich erscheint es sehr logisch. Denn ich setzte die Gedanken auf die Stufe mit der Stofflichkeit. Und speziell meine ich, dass die Gedanken feinstofflich sein müssen. Das Wissen, welches durch die Gedanken aus-gedrückt wird, ist m.E.n. nicht stofflich. (ja, ich "drehe" in diesem Fall das Wissen "um" und ernenne es jetzt Mal zu einer Art "Quelle".)



Roksi ..........................................................TM 003

green ( Gast )
Beiträge:

18.01.2008 12:44
#19 RE: denken Zitat · antworten

Zitat von Saraswati
es sei denn,
ich beobachte gleichzeitig,
dass ich denke...

meine Rede :-)
das schließt der Doppelsatz aber aus (oder jedenfalls nicht ein)

sat naam ( Gast )
Beiträge:

18.01.2008 12:45
#20 RE: denken Zitat · antworten

Zitat von green
Zitat von sat naam
Das ist ja nur ein logischer Umkehrschluß des Denkens. Darin liegt die Begrenzung.

... ich sehe die Begrenzung eher in dem Versuch, das so in Worte zu fassen

wobei die Worte ja schon wieder begrenzt sind - Egal ob ich es jetzt SO oder ANDERS ausdrücke.
In Antwort auf:
ich gehe davon aus, Bewusstsein ist unabdingbar mit Gegenwart verbunden. Sind wir uns da einig?
Wenn ich mir also des Denkens bewußt bin (und rein von der Formulierung ist das in dem Zitat so festgelegt)
ist das eine Gleichzeitigkeit, die, schenke ich der Formulierung glauben, zulässt, zu sein.
Wenn ich aber, wie in der zweiten Zeile behauptet, nicht gleichzeitig denken und bewußt sein kann,
bin ich nie, falls sich das Sein an die Bewusstwerdung des Denkens koppelt.

Ok es ist DEIN Ausgangspunkt - Der ist aber nicht allgemeingültig.
Damit aber auch nicht falsch, aber nur aus dieser Perspektive.
In Antwort auf:
Ob denn Bewußtsein ohne Denken möglich ist, steht da so gar nicht zur Debatte.
Es wird nur eine Aussage über das Sein gemacht.

Doch steht es schon - aber genau das möchte *Denk-Bewußtsein* ausklammern.

Wenn ich sage: Ich denke also bin ich, heißt das noch lange nicht, das wenn ich nicht denke auch automatisch nicht mehr bin.
Ich bin nur nicht mehr im Denken.

Roksi Offline

Admin


Beiträge: 2.137

18.01.2008 12:46
#21 RE: denken Zitat · antworten
Zitat von Saraswati
Während des Denkens bin ich nicht im Sein,
es sei denn,
ich beobachte gleichzeitig,
dass ich denke...


Wäre vielleicht das geheimnisumwobene "beobachten" das Mittel, um den Zustand später beschreiben zu können?

Denn Beobachten ist kein Denken. Es kann allerdings mit dem Denken verknüpft werden.



Roksi ..........................................................TM 003

green ( Gast )
Beiträge:

18.01.2008 12:47
#22 RE: denken Zitat · antworten

Zitat von Roksenia
Zitat von green
..übrigens eine interessante Annahme, Denken sei begrenzt....
Für mich erscheint es sehr logisch. Denn ich setzte die Gedanken auf die Stufe mit der Stofflichkeit. Und speziell meine ich, dass die Gedanken feinstofflich sein müssen. Das Wissen, welches durch die Gedanken aus-gedrückt wird, ist m.E.n. nicht stofflich. (ja, ich "drehe" in diesem Fall das Wissen "um" und ernenne es jetzt Mal zu einer Art "Quelle".)




...da werden wir dann wohl nicht weiter kommen, der übliche Konflikt zwischen materialistischen Idealisten, idealistsichen Materialisten und Idealisten und was da noch so alles- istet

sat naam ( Gast )
Beiträge:

18.01.2008 12:48
#23 RE: denken Zitat · antworten

Zitat von green
..übrigens eine interessante Annahme, Denken sei begrenzt....

Das wirst du dann mal merken, wenn es bei dir mal aussetzen sollte.
Nimm das jetzt nicht persönlich - aber ich mein das ernst.

green ( Gast )
Beiträge:

18.01.2008 12:52
#24 RE: denken Zitat · antworten
Zitat von sat naam
Wenn ich sage: Ich denke also bin ich, heißt das noch lange nicht, das wenn ich nicht denke auch automatisch nicht mehr bin.
Ich bin nur nicht mehr im Denken.

...der Spruch geht davon aus: es merkt dann keiner mehr, das ich bin :-)
vielleicht sollte man auch nicht vergessen, dass er ein klarer Propagandaspruch für das Denken in einer Umgebung war, die ihre Existenz von äußeren Faktoren abhängig sah, also schon ein ganz gewaltiger Schritt.

sat naam ( Gast )
Beiträge:

18.01.2008 12:58
#25 RE: denken Zitat · antworten

Zitat von green

...der Spruch geht davon aus: es merkt dann keiner mehr, das ich bin :-)
vielleicht sollte man auch nicht vergessen, dass er ein klarer Propagandaspruch für das Denken in einer Umgebung war, die ihre Existenz von äußeren Faktoren abhängig sah, also schon ein ganz gewaltiger Schritt.

Aber eben nur ein weiterer Schritt - Mehr nicht.
Das ist aber nicht die einzige Sicht von der der Spruch ausgeht.

Roksi Offline

Admin


Beiträge: 2.137

18.01.2008 13:01
#26 RE: denken Zitat · antworten
Zitat von green
...da werden wir dann wohl nicht weiter kommen, der übliche Konflikt zwischen materialistischen Idealisten, idealistsichen Materialisten und Idealisten und was da noch so alles- istet


Mir scheinen die Denkprozesse so stofflich zu sein, wie es z. B. Lichtwelle wäre. Der eine Unterschied wäre - man kann das nicht optisch sehen. Also ich könnte wetten, dass die Gedanken, die gerade durch meinen Kopf rasen, stofflich sind. Auch eine optische Vorstellung "vor meinem geistigen Auge" würde ich auch die Stofflichkeit verleihen. Also das Wort "Blume", welches ich denke und das dazu passende optische Bild sind beide die feinstofflichen Resultate meines Wesens.

Je mehr ich mich darauf konzentriere, desto realer erscheint mir das Bild. Und wenn ich das durch das ständige Denken mit dem Wort "Blume" unterstütze, desto näher kommt zu mir diese Illusion. Sollte ich mich darauf fixieren und mein Interessenfokus zu 100% daraufrichten, dann könnte ich vielleicht so etwas erleben, wie "Gedanken werden zu Realität". Es kann sein, dass sich aus irgendeinem Lebenszusammenhang so ergibt, dass diese Blume mir tatsächlich stofflich begegnet. Z. B. ich entdecke die allererste Blume in meinem Garten und zwar fast zeitgleich zum Moment, wo ich mich darauf fixierte.

Und damit der "Erfolg" so einer "Materialisation" auch noch klappt, muss ich meinen Willen dazu einsetzen.

Die Gedanken werden dann doch vielleicht zur Realität.


Übrigens, was wäre Dir eigentlich am Begriff "Wissen" in meiner eigenen Anwendung nicht korrekt? Wo siehst Du da die Schwachpunkte? Zur Orientierung: ich stelle mir das Wissen als Reservuar vor. Und die Gedanken drücken Wissen aus. D.h. ich gewinne Wissen nicht aus den Erfahrungen. Sondern ich kann das Wissen in den Reflektion meiner Welt um mich herum entdecken. Existieren als Basis tut aber für mich das Wissen in der Gegenwart als eine Art "Gesetzmäßigkeit" oder so etwas in der Art.



Roksi ..........................................................TM 003

sat naam ( Gast )
Beiträge:

18.01.2008 13:04
#27 RE: denken Zitat · antworten
Zitat von green

*seufz* ach Sat, wenn Du doch diese Sequenzen mal lassen könntest. Schreib doch lieber über das, was Du weisst, das ist viel interessanter, wirklich :-)
und was bei mir schon so alles ausgesetzt hat, da hast Du einfach keinen Einblick, glaub mir.

Das schreibe ich ja die ganze Zeit - aber wenn du es unbedingt immer SO sehen willst.

Ich sagte doch schon mal:
Ich kenne dich besser als du DENKST - Genau SO war ich früher auch mal drauf.

Was du dafür wohl (speziell) brauchst ist eine Lebenssituation des Momentes in einer absoluten Ausweglosigkeit

So etwas wie eine Todeserfahrung - Dann reden wir nochmal miteinander.
Erst dann wirst du wirklich verstehen was ich weiß, ansonsten interpretierst du da nur immer deinen eigenen kram rein - und dann kommen solche statements.

sat naam ( Gast )
Beiträge:

18.01.2008 15:54
#28 RE: denken Zitat · antworten

Zitat von green
...Sat, hat Dich jemals der Hauch einer Idee gestreift, dass Wege unterschiedlich sind und nicht alle Deinem Erfahrungsmuster folgen?

Nicht nur der Hauch, sondern das betrachte ich als Grundlage.
In Antwort auf:
So lange Du Dich gegen diese simple wie wichtige Erkenntnis stemmst, wirst Du immer wie ein verbockter Missionar wirken, wenn Du Deine Belehrungen verfasst. Und wenig Glaubwürdigkeit dabei ausstrahlen. Unsinnige Rechthaberspielchen, die Du dabei erschaffst.

Eben nur wirkt - subjetiv - aber doch nur in den gedanklichen Wiederspiegelungen in deinem Kopf (und bei denen die ähnlich konditioniert sind).
Hast du dich schon mal gefragt WARUM das so auf dich wirkt ??

green ( Gast )
Beiträge:

18.01.2008 15:59
#29 RE: denken Zitat · antworten
Zitat von Roksenia
Wäre vielleicht das geheimnisumwobene "beobachten" das Mittel, um den Zustand später beschreiben zu können?

Denn Beobachten ist kein Denken. Es kann allerdings mit dem Denken verknüpft werden.




ich sehe keinen Unterschied zwischen den Begriffen "wahrnehmen" und "beobachten", beide lassen sich metaphorisch von der sensitiven Rezeption abkoppeln, beide kommen aber aus diesem Bereich.

green ( Gast )
Beiträge:

18.01.2008 16:01
#30 RE: denken Zitat · antworten
Zitat von sat naam

Hast du dich schon mal gefragt WARUM das so auf dich wirkt ??

... wo denkst Du hin ?


Edit: ok, ich versuch's mal ohne Ironie: ja, das habe ich mich schon gefragt, und darauf auch einige Antworten gefunden, die Dir aber nicht nützen werden.


Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Du das eigentlich so machst?
(und Dich dabei so klar von Deiner "Grundlage" entfernst)
geht's dir dabei eigentlich gut, wenn Du so Deine Weltsicht versuchst zu verbreiten?
Hast Du den Eindruck, die Wirkung entspricht deinen Wünschen?
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