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Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

25.12.2007 15:32

Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten

Hallo Zusammen,

heute habe ich die Frage nach der Interpretation dieses Satzes:

Am Anfang war das Wort


Man misst den Wörtern in unserer Welt bekanntlich viel Bedeutung zu. Wie ist dann dieser allen bekannter Satz zu verstehen?

Meine Interpretation wäre folgende:

Die Welt, die Existenz, das Sein, und schließlich das irdische Leben, wo ich mich wie ein Besucher aufhalte, gehorcht einem bestimmten System, welches das Leben in Ordnung hält. System der Gesetze. Diese Gesetze kennen wir natürlich in erster Linie in ihrem physischen Ausdruck: wir beschreiben diese mit Hilfe von Formeln und Definitionen.


Wenn ich logisch vorgehen würde und eine Welt erschaffen möchte, dann würde ich zuerst ein Konzept erstellen, welches die Grundlage für die Existenz darstellt: das wären dann die Gesetze. Wenn ich z. B. die Existenz nach Beispiel der Erde erstellen möchte, dann würde ich das kreislaufmäßig machen. Also wären meine Gesetze eigenltich in exakt derselben Form - im Kreislaufsystem - eingeflochten.

Im Endeffekt würde ich diesen Satz so definieren:

"Am Anfang war das Gesetz".




Es würde mich interessieren, welche Interpretationen ihr hättet.



Roksi ..........................................................TM 003

Saraswati


Beiträge: 881

25.12.2007 17:59

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten
Das Wort

oder die sprachliche Formulierung
ist Gefäß für Idee.

Auch Formeln wollten erst formuliert sein
bevor sie in Kraft traten.

Wie im Begriff Information
trägt Formel die Form in sich.

Die Idee trennt sich von der Einheit
durch die spezielle Form-u(rme )lierung...

Saraswati

Das Grosse Tier

26.12.2007 00:14

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten
am Anfang war das Wort...und das Wort war bei Gott...und Gott ward (wurde) das Wort
beides ist in diesem Sinne eigentlich identisch
wie heißt es? "der Ton macht die Musik"
der Ton erzeugt Schwingung,und diese Schwingung geht nicht verloren
wer weiß wie lange der Ton schwingt bis er sich materialisiert und zu Ton wird,zu Erde,zu Materie

so würde ich die "Metapher" am Anfang war das Wort interpretiern

Saraswati


Beiträge: 881

26.12.2007 00:44

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten

Frag ich mich mal wieder:
Wer oder was hat den Ton in Schwingung gebracht...

Saraswati

Das Grosse Tier

26.12.2007 01:14

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten

Zitat von Saraswati
Frag ich mich mal wieder:
Wer oder was hat den Ton in Schwingung gebracht...




vielleicht der erste Ausruf nach der bewußtwerdung "ich bin"

A(h)

Saraswati


Beiträge: 881

26.12.2007 11:47

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten

Das BewusstSein an sich also...

Saraswati

Das Grosse Tier

26.12.2007 13:59

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten

Das BewusstSein wird sich bewusst...
selbst das Mineral hat BewusstSein (heißt es ja)
der Ausdruck davon ist der Ton,der sich materialisiert

so ähnlich schrieb ich es in deinem Thread Urformel

Wyrm


Beiträge: 117

30.12.2007 11:22

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten

Am Anfang war das Wort...
Am Anfang war die Schrift...
Am Anfang war die Polis...

Am Anfang wovon?

Das Grosse Tier

30.12.2007 13:43

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten

mhhm,nehmen wir den Anfang unserer Erde

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

30.12.2007 14:17

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten

Gab es überhaupt einen Anfang??



Roksi ..........................................................TM 003

Das Grosse Tier

31.12.2007 16:09

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten

Zitat von Roksenia
Gab es überhaupt einen Anfang??




wenn wir den Anfang mal nur auf die Erde beschränken muß es doch einen Anfang gegeben haben,oder?

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

31.12.2007 16:30

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten

Zitat von Das Grosse Tier
wenn wir den Anfang mal nur auf die Erde beschränken muß es doch einen Anfang gegeben haben,oder?


Eigentlich hast Du Recht.

Wenn man dabei nicht nur die Erde betrachtet und die Erde durch die Materie hier ersetzt, sollte dann eigentlich heißen, dass jeder materielle Aspekt eigentlich einen Anfang hatte.



Roksi ..........................................................TM 003

Das Grosse Tier

31.12.2007 18:45

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten

richtig Roksi,so wie unser Leben in diesem Körper auch einen Anfang hatte.
und da dreht sich das um das materielle eben.deshalb habe ich ja auch den Ton ins Spiel gebracht,denn das Wort steht symbolisch für den Ton,welcher schwingt.

also gehört der Anfang schon zu berücksichtigen,denn "am Anfang war das Wort...." stammt aus der Schöpfungsgeschichte

Astroharry


Beiträge: 119

13.02.2008 15:47

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten
Der Satz "Im Anfang war das Wort" ist aus dem Johannesevangelium. Wenn man weiter liest, dann wird erklärt, was damit gemeint ist.

Zitat von Evangelium des Johannes

Das 1. Kapitel

1. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei GOtt, und GOtt war das Wort.
2. Dasselbige war im Anfang bei GOtt.
3. Alle Dinge sind durch dasselbige gemacht, und ohne dasselbige ist nichts gemacht, was gemacht ist.


Damit ist ausgesagt, dass das "Wort" griechisch "Logos" in allem enthalten ist und auch Strukturelement von Allem ist. Es ist somit auch soetwas die Ur-Formel
In Antwort auf:

4. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5. Und das Licht scheinet in der Finsternis, und die Finsternis hat\'s nicht begriffen.


In diesem Logos, also ist das Leben und dieses Leben war das Licht=Bewußtsein der Menschen. An dieser Stelle kann man auf die Diskussion, "was ist Bewußtsein" verweisen.
Im Wort(Logos) ist also Leben und Bewußtsein. Leben ist das was wir beobachten, wenn wie ein Lebewesen sehen. Bewußtsein ist das was das Leben bewirkt, es ist der innere Aspekt von Leben. Dieses Bewußtsein, aber wird nicht erkannt, wenn es uns belebt, sondern wir glauben an eine materielle Existenz, an das körperliche Dasein und können nicht erkennen, was das Leben=Bewußtsein ist. Daher leben wir in Finsternis und können das "Licht" nicht ergreifen. ->hier der Meditationsthread
In Antwort auf:

6. Es war ein Mensch, von GOtt gesandt, der hieß Johannes.
7. Derselbige kam zum Zeugnis, daß er von dem Licht zeugete, auf daß sie alle durch ihn glaubeten.
8. Er war nicht das Licht, sondern daß er zeugete von dem Licht.


Das Licht wird nicht erkannt, aber Johannes zeugt vom Licht. Johannes hat also die Funktion des Zeugen, es ist das Zeugen-Ich, der Beobachter in uns, der von sich sagt "ich denke also bin ich". Durch dieses Denken gelangen wir eines Tages an den Punkt, wo wir die Nichtigkeit dieser Welt=Finsternis wahrnehmen.
In Antwort auf:

9. Das war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet die in diese Welt kommen.
10. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbige gemacht, und die Welt kannte es nicht.
11. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.


Wir können das Licht nicht in uns aufnehmen, solange wir als gebundenes Ego leben, im Glauben an die Abhängigkeiten (Essen, Trinken, Schlafen) solange sind wir in "Finsternis". Dennoch sind wir in Wahrheit geistige Wesen und somit "Eigentum" des "Lebens"
In Antwort auf:

12. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, GOttes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben.
13. Welche nicht von dem Geblüt, noch von dem Willen des Fleisches, noch von dem Willen eines Mannes, sondern von GOtt geboren sind.


Es ist dies die spirituelle Wiedergeburt, die, wenn sie vollzogen wurde bewirkt, dass wir das Licht annehmen können. Ja es ist dann unmöglich sich dagegen zu verweigern.
In Antwort auf:

14. Und das Wort ward Fleisch und wohnete unter uns, und wir sahen seine Herr-lichkeit, eine Herrlichkeit als des eingebornen Sohnes vom Vater,
voller Gnade und Wahrheit.
15. Johannes zeuget von ihm, ruft und spricht: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war
eher denn ich.
16. Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.
17. Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch JEsum Christum worden.


Dieses Leben wird im NT Christus genannt. Hier, bei Johannes, eindeutig ein kosmisches Prinzip und keine Person!
In Antwort auf:

18. Niemand hat GOtt je gesehen. Der eingeborne Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat es uns verkündiget.
19. Und dies ist das Zeugnis Johannes, da die Juden sandten von Jerusalem Priester und Leviten, daß sie ihn fragten: Wer bist du?
20. Und er bekannte und leugnete nicht; und er bekannte: Ich bin nicht Christus.
21. Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin\'s nicht. Bist du ein Prophet? Und er antwortete: Nein.
22. Da sprachen sie zu ihm: Was bist du denn? daß wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst?
23. Er sprach: Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Richtet den Weg des HErrn! wie der Prophet Jesaja gesagt hat.
24. Und die gesandt waren, die waren von den Pharisäern


Der "Zustand des Johannes" tritt ein, wenn ein Mensch erkannt hat, dass er in dieser Welt nicht finden kann, was sein Glück ausmacht. Er beginnt sich zurück zu ziehen, strebt nicht mehr nach Macht oder Reichtum um sich besser zu stellen, als seine Mitmenschen, sondern er arbeitet an sich selbst, denn er weis, dass er sich ändern muss, damit sich die Welt für ihn ändert und beginnt an sich selbst zu arbeiten. (Siehe auch E.Haich: Tarot, Karte Nr. 9 \'Der Eremit\')
In Antwort auf:

25. und fragten ihn und sprachen zu ihm: Warum taufest du denn, so du nicht Christus bist noch Elia noch ein Prophet?


Diese Taufe ist die Einbeziehung aller Gedanken, Empfindungen und Intensionen in die Erkenntnis, dass diese Welt nicht das geben kann, was uns Menschen wirklich glücklich macht, eine lange Pilgerfahrt durch die Wüste dieser Welt, bis alle gtauft sind, d.h. alle Wesenselemente diese Überzeugung angenommen haben ...
In Antwort auf:

26. Johannes antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennet.
27. Der der nach mir kommen wird, welcher vor mir gewesen ist, des ich nicht wert bin, daß ich seine Schuhriemen auflöse.
28. Dies geschah zu Bethabara, jenseit des Jordans, da Johannes taufete.


Astroharry


Beiträge: 119

13.02.2008 17:09

RE: Am Anfang war das Wort. Zitat · antworten
"Logos" fand dennoch überall dort Eingang in unsere Sprache, wo es um Wissen und Wissenschaft geht.
Die Endung ...logie und Logik kommt daher.
Bei Hildegard von Bingen findet man noch den Begriff "Vernunft" im Zusammenhang mit Christus.
Vernunft kommt von Vernehmen, d.h. etwas verstehen oder vernünftig, d.h. Zielgerichtet oder Zweckorientiert handlen.

In der Alchemie wird Merkurius auch mit Christus in Verbindung gebracht. Während Merkur in der Astrologie das Denken und Wissen symbolisiert. Mir ist bisher noch nicht klar, woher die Diskrepanz zwischen der Bedeutung in der Astrologie und der Alchemie kommt.

Bei den Juden galten, gemäß dem heiligen Buch des Glanzes (Sohar) die 22 Zeichen des hebräischen Alphabets als die Symbole der 12 Tierkreiszeichen, der 7 Planeten und der 3 sog. Mütter, welche wohl den alchemistischen Kräften Sal, Sulphur, Merkurius bedeuten.

Auch der Begriff AZOT aus der Alchemie repräsentiert die drei Sprachen Latein, Hebräisch und Griechisch. AZOT ist eine Art der Urenergie, die allse durchdringt und entspricht dem Merkurius und auch dem Christus der Alchemie, welcher sich als Merkurius, als Heilwasser oder Lebensenegie überall in der Natur verstömt.

Die Bedeutung von Sprache als Strukturelement aller Formen dürfte hier wohl anklingen. Sprache als innewohnende Idee im Sinne Platons. Nach Platon existiert alles zunächst als Idee in gottes Schoß und offenbart sich dann nach der Art der Idee als äußere Form oder umgekehrt jede Form hat eine Idee zur Grundlage, nach der sie gestaltet ist.
Somit wird Sprache zum kongenialen Schöpfungsakt zu dem Gott den Menschen als sein Ebenbild befähigt hat.
(Ist nun Doch klar geworden, gell?)


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