Jetzt kämen wir zu dem mystischen Sprachen Latein, Griechisch, Hebräisch, welche die Idee direkt als ihr entsprechendes Wort zum Ausdruck bringt. Auch Deutsch ist eine mystische Sprache. Da waren wir schonmal im Ur-Formel Thread.
Wenn die Sprache die Idee auf eine unverstellte und natürliche Weise zum Ausdruck bringt, dann könnte man am Wort auch die Struktur des ihm zukommenden Objekts sehen. Baum z.B. wäre dann ein belaubter runder Baum, der wie ein B aussieht. Aber auch Busen, Berg, Blatt hat dann diese Form des B So wäre B eine Urform, die sich in allen worten zeigt, welche diese Urform enthalten.
Aber auch umgekehrt hätte dann das Wort eine Bildekraft, so dass die Bärbel immer diesen Namen hörend auch die Weichheit und Mütterlichkeit in ihrem Wesen entwickeln kann. So waren Namen ja ursprümglich gedacht. Sie sollten dem Träger besondere Kräfte verleihen.
Sprache wird so aus sich heraus zum Schöpfungsakt. Etwas davon hat ja Sprache sowieso. Sie ist Schöpferisch.
Die Innenseite der Sprache wären Gedanken, die ja, wie man heute allgemein glaubt Wirklichkeit erschaffen können. Zumindest subjektive Wirklichkeit kann Denken mit Sicherheit erschaffen.
So sehe ich das jedenfalls.
Die Idee ist wie ein Blitz, daraus formt sich dann ein Gedanke (Bild, Sprache, Wort), dieser kleidet sich in ein Gefühl (mag ich oder mag ich nicht) und dann wird diese Idee entweder verwirklicht, angestrebt oder verworfen, abgelehnt.
So sehe ich den Vierschritt, von der Idee(Feuer) zum Gedanken(Luft) über die emotio(Wasser) zur Realisation(Erde).