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Dieses Thema hat 34 Antworten
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green

11.02.2008 16:20

RE: Information Zitat · antworten
...es hat absolut keinen Sinn, mir eine Frage, die Deine Auffassung betrifft, alleine zu beantworten.

Es geht doch darum, zu erfahren, woraus Deine Sichtweise besteht
und warum sie sich eventuell von meiner Unterscheidet, wenn sie es denn überhaupt tut
und es nicht nur so schien, weil Deine Formulierung unvollständig war.

ja, was oben oder unten ist, ist nicht von Bedeutung in diesem Zusammenhang (weshalb ich danach auch gar nicht gefragt habe)

Also noch mal: glaubst Du, Information existiert einfach so ohne Bezug, oder sind das Daten und die Information besteht aus dem Prozess der Datenvermittlung?
Ersteres wird uns ja gerne im dogmatischen Konstrukt der "Informationsgesellschaft" vermittelt, die dann noch einen Schritt weiter geht und Information gar die Wertigkeit von Wissen zuordnet.
Dabei geht es etwa so sehr um die zwei Seiten einer Medaille wie bei der Frage, ob der Fahrer das Auto fährt oder das Auto sich selbst.
(die Frage auch an Roksenia, die ja die von Dir verwendete Sichtweise "alles ist Information" auch verwendet hat)



green

12.02.2008 09:25

RE: Information Zitat · antworten

...die Anschlussfragen wäre dann:
gibt es "Information von innen" überhaupt?, oder ist das nicht immer Wissen, das aus zusammengefügten Daten resultiert.
und: kann der Mensch Information überhaupt speichern oder tut er das nicht immer, indem er einen Kontext erschafft, der die Information (oder die darin enthaltenen Daten?) in den Zustand des Wissens bringt?

green

12.02.2008 09:47

RE: Information Zitat · antworten

Zitat von Caya
Und er spricht oft immer noch in einer unverständlichen Sprache mit seinen Patienten
um das zu unterstreichen.(und zwar dann, wenn dieser Angst hat)

...ist etwas OT, fällt mir aber gerade noch auf: das macht der Arzt, der Angst hat (nämlich darum, dass sein gesammeltes Wissen in Wahrheit banal und nichtssagend, vielleicht sogar "nichts-erklärend" ist, und der keinen Bezug zwischen Welt und Wissen herzustellen in der Lage war, weshalb es denn auch viele Patienten so gar nicht von der Angst befreit ... sondern die Angst des Arztes noch mal eben locker draufsetzt auf die eigene.... )

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

12.02.2008 09:48

RE: Information Zitat · antworten
Das Problem ist, dass ich nun wirklich vom Ansatz komme, dass das Wissen ein Reservuar ist, aus welchem die Aspekte auf Prinzip der In-Form-ation geschöpft werden können.

Ich habe gerade ein anregendes Gespräch mit einem Informatiker (ein Kollege von mir) abgehalten. Er hat diese meine Sichtweise wenn nicht im Sinne "inkorrekt", sondern im Sinne "nicht allgemein gültig" bezeichnet. Denn als Informatiker beschäftigt man sich (in erster Linie) mit dem Ziel, das Wissen zu übertragen. Allerdings hat er das methaphysische Konzept - dass das Wissen in einer Art "zur Verfügung steht" nicht abgelehnt. Sondern er hat es so beschrieben, dass das Wissen passiv ist.

Ist das Wissen passiv?

Ich habe natürlich auf stürmische Art und Weise den Standpunkt vertreten, dass das Wissen weder passiv, noch aktiv sein kann.

Wobei ich jetzt tatsächlich nachdenken muss, ob diese Beschreibung - passiv - doch nicht korrekt wäre.

Sind die Gesetzmäßigkeiten des Universums (z. B. die 7 kosmischen Prinzipien) auch passiv?

Der nächste (zugegeben seltsame) Gedanke von mir wäre:
Ist Wissen etwa weiblich oder männlich? - das wäre jetzt die Absch(l)ussfrage des Tages.

Zu der Information:
Green, ich kann von meinem Standpunkt die Sicht vertreten, dass die Information eben das "In-Form-Bringen" des Wissens wäre. Sprich das Schöpfen aus dem Reservuar des Wissens mit dem Löffel/Hardware - dem Gehirn - bringt die In-Form-ation zum/ins menschliche(n) Bewußtsein. Und diese Information drückt sich in Gedanken aus. Also Aus-Druck der Information wäre dann der Gedanke.



Roksi ..........................................................TM 003

Caya


Beiträge: 277

12.02.2008 10:03

RE: Information Zitat · antworten

Zitat von green
Zitat von Caya
Und er spricht oft immer noch in einer unverständlichen Sprache mit seinen Patienten
um das zu unterstreichen.(und zwar dann, wenn dieser Angst hat)

...ist etwas OT, fällt mir aber gerade noch auf: das macht der Arzt, der Angst hat (nämlich darum, dass sein gesammeltes Wissen in Wahrheit banal und nichtssagend, vielleicht sogar "nichts-erklärend" ist, und der keinen Bezug zwischen Welt und Wissen herzustellen in der Lage war, weshalb es denn auch viele Patienten so gar nicht von der Angst befreit ... sondern die Angst des Arztes noch mal eben locker draufsetzt auf die eigene.... )


Gutes Beisspiel...
obwohl schätze mal auch als Seitenhieb gedacht...

Aber na gut, machen wir was draus...
also:

Stell dir mal vor du bist ein kompetenter Onkologe
und musst deinem Patienten einem Typen so um die 35 erklären,
dss sein Körper von innen nach aussen verfault.

Dass er das wahrscheinlich unter unmenschlichen Schmerzen erleben wird
er am Ende nur noch 35 kg wiegen wird
und alles was er isst wochenlang sofort dünn unten oder und oben ausscheiden wird
dass alles um ihn Angst haben wird,
weil sie sich vor dem Grab
den Begräbniszeremonien
und dem eigenmem Verfall fürchten
und deshalb nicht bloss nicht helfen werden
sondern teilweise eiskalt reagieren müssen...

Du bist ein guter Onkologe
aber dazu gehört etwas, was wir basismässig noch nichmal auf Schulen lernen.

Wenn jemand die Wahrheit wissen will
erfährt er sie.

Ich habs erfahren...
ich wollte sie wissen
und der Arzt hat geantwortet.

Es ist immer so.
Die Wahrheit bekommst nur du selbst raus.

Der Onkologe ist auch ein Mensch, der nicht bereit ist sich soweit einzufühlen,
schon gar nicht, wenn der Patient es nicht ist.
Der Arzt hadert ja selbst mit seiner Ohnmacht.

Green...
Feindbilder sind auch nicht wahr!

Du kannst davon ausgehen, dass ein Arzt sein Bestes tut
und auch davon, dass er ein Mensch ist.

Zuweilen ist das Scheisse.



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