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Dieses Thema hat 38 Antworten
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Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

01.02.2010 21:52

RE: Wirkung der Vergangenheit auf die Gegenwart... Zitat · antworten

Zitat von green
Es bleibt aber für sich genommen nicht als Krankheitsbild, es bleibt, weil es Erfolg hatte!!

Sehr einleuchtend eigentlich und liegt auf der Hand. Wieso bin ich nur nicht früher darauf gekommen?

Wahrscheinlich ist es einer der Gründe, wieso man die Muster nicht so einfach los wird. Ein Mechanismus, welcher Erfolg hatte, stellt man gar nicht in Frage. Aber man stellt Schmerz natürlich in Frage und dreht sich um ihn rum.



Roksi ..........................................................TM 003

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

01.02.2010 22:42

RE: Wirkung der Vergangenheit auf die Gegenwart... Zitat · antworten

Green meinte gerade...

Deswegen haben die Amis den Bush so oft gewählt. Sie wußten wenigstens, wen sie da wählten.



Roksi ..........................................................TM 003

green


Beiträge: 169

01.02.2010 22:55

RE: Wirkung der Vergangenheit auf die Gegenwart... Zitat · antworten

..oder die Deutschen Kohl, Dummheit und Muster sind international gültig ....

Greenbonoboland

Kraeutergnom


Beiträge: 8

03.02.2010 02:40

RE: Wirkung der Vergangenheit auf die Gegenwart... Zitat · antworten

Sehr interessante Diskussion! Hier mal ein paar Gedanken dazu:

Meine Erinnerungen gehen bis in meine frühe Kindheit zurück. Interessanterweise habe ich genau dort Lücken, wo ich selbst Probleme hatte.
Beispiel: Als mein Sohn gerade zur Schule gekommen war, da brauchte er ewig mit seinen Hausaufgaben. Es wurden bis in die 2. Klasse Hausaufgaben für eine halbe Stunde insgesamt aufgegeben. Er brauchte im Schnitt 2 Stunden. Und es passierte nur etwas, wenn man ihn antrieb. Sonst saß er einfach nur da. Ich versuchte, mich in meine Schulzeit zurück zu versetzen. Komischerweise konnte ich mich an die Hausaufgaben nicht erinnern. Aber meine Mutter! Als ich sie fragte, wie das denn bei mir war, meinte sie: Ganz genau so!

Das Thema erinnert mich an die Frage, die mich oft bewegt: Warum sind mit jeder neuen Inkarnation unsere Erinnerungen an die früheren Inkarnationen gelöscht? Na ja, nicht bei allen, manche erinnern sich sehr gut an frühere Leben.
Mir kommt als einzige Erklärung der Vergleich mit einem festgefahrenen Computer. Ab einem bestimmten Punkt hilft nur noch ein Reset, ein Auslöschen der Erinnerungen im RAM-Speicher. Wenn sich das wiederholt, sind Reparaturen auf der Festplatte nötig, dazu werden aber nicht alle Erinnerungen im RAM benötigt. Manchmal ist es sogar gut, die Reparatur im abgesicherten Modus durchzuführen, also das bewegliche Gedächtnis des Rechners frei von Fehlern zu halten.
Ich will damit sagen: Vielleicht ist ein zeitweiliges Vergessen oft gut für einen unvoreingenommenen Neuanfang, wie eine neue Chance, es dieses Mal richtig zu machen, bzw. die Ursache früher zu erkennen.
Ich habe mal gehört, dass viele Leute Fehler so lange wiederholen, bis sie es gelernt haben, den richtigen Weg rechtzeitig zu erkennen und zu wählen.
Dabei muss ich gerade an die Enterprise-Folge (Next Generation) "Deja vu" denken. Sie haben 2 Wochen lang immer wieder die selbe Zeitschleife durchflogen und jedes mal die Erinnerungen an das letzte Mal verloren. Und nur, weil ihnen immer mehr bekannt vorkam, begannen sie, trotzdem zu lernen, mit gelöschten Gedächtnissen! Und zwar so lange, bis sie aus der Zeitschleife (dem Muster) herausgefunden haben.

Das Thema Missbrauch ist ein Bereich für sich. Durch Gespräche mit einer Betroffenen bin ich dahin gekommen, dass es nicht immer notwendig ist, sich daran zu erinnern, oder nicht immer sinnvoll. Bei ihr haben mehrere Schamanen unabhängig voneinander reingeschaut und ihr hinterher gesagt: Das willst du nicht wissen!
Ich glaube mittlerweile auch, dass mindestens ein Teil von Kindesmissbrauch einen schwarzmagischen Hintergrund hat. Darauf deutet, dass es bis in unsere Zeit rituellen Missbrauch gibt, zu dem sich mehrere Leute verabreden. Außerdem sollen in viele Kindesmissbrauchsfälle Leute bis in Regierungskreisen beteiligt sein. Ich vermute, dass die betroffenen Kinder an ihrem für sie vorgesehen Weg gehindert, von ihrer Bestimmung abgebracht werden sollen, für die sie sich bei ihrer Inkarnation ursprünglich entschieden haben. Denn was diesen Leuten gemein ist: Die Erinnerungen an die Zeit vor dem Missbrauch sind weitgehend gelöscht. In diesen Fällen würde ich denken, es hilft wenig, wenn sie sich an den Missbrauch erinnern. Es würde mehr helfen, wenn sie sich an die Zeit, an ihre Gedanken, Gefühle und Träume vor dem Missbrauch erinnern würden. Damit wäre dann das Ziel des Missbrauchs vereitelt.
Oft kommt es auf das Muster hinter dem Muster an.

Saraswati


Beiträge: 881

03.02.2010 12:01

RE: Wirkung der Vergangenheit auf die Gegenwart... Zitat · antworten

Zitat von Kraeutergnom
Es würde mehr helfen, wenn sie sich an die Zeit, an ihre Gedanken, Gefühle und Träume vor dem Missbrauch erinnern würden. Damit wäre dann das Ziel des Missbrauchs vereitelt.
Oft kommt es auf das Muster hinter dem Muster an.


Diesen Gedanken finde ich gut!
"Heilsein" bedeutet ganz bei sich sein.

Saraswati

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

03.02.2010 14:53

RE: Wirkung der Vergangenheit auf die Gegenwart... Zitat · antworten

@Saraswati
Habe auch den gleichen Satz aus dem Beitrag für mich besonders hervorgehoben. Scheint mir ein sehr wichtiger Ansatz zu sein. Denn wir konzentrieren uns auf den Schmerz so stark, dass wir uns darin selbst "fangen", würde ich das so umschreiben. Allerdings die Erlösung wird nicht durch Schmerz geboten, sondern durch Verzeihen. Also sollte Konzentration besser auf die Aspekte gerichtet sein, welche den Menschen in seiner Menschlichkeit bestätigen und nicht umgekehrt die Menschlichkeit zerstören.



Roksi ..........................................................TM 003

batglenn66


Beiträge: 172

03.02.2010 19:16

RE: Wirkung der Vergangenheit auf die Gegenwart... Zitat · antworten

Zitat
Allerdings die Erlösung wird nicht durch Schmerz geboten, sondern durch Verzeihen. Also sollte Konzentration besser auf die Aspekte gerichtet sein, welche den Menschen in seiner Menschlichkeit bestätigen und nicht umgekehrt die Menschlichkeit zerstören.



ist außerdem logischer

**alles ist gut,
denn alles hat einen sinn,
immer!**

green


Beiträge: 169

05.02.2010 13:35

RE: Wirkung der Vergangenheit auf die Gegenwart... Zitat · antworten

Zitat von Kraeutergnom
dass mindestens ein Teil von Kindesmissbrauch einen schwarzmagischen Hintergrund hat. Darauf deutet, dass es bis in unsere Zeit rituellen Missbrauch gibt, zu dem sich mehrere Leute verabreden. Außerdem sollen in viele Kindesmissbrauchsfälle Leute bis in Regierungskreisen beteiligt sein. Ich vermute, dass die betroffenen Kinder an ihrem für sie vorgesehen Weg gehindert, von ihrer Bestimmung abgebracht werden sollen, für die sie sich bei ihrer Inkarnation ursprünglich entschieden haben.


... ich befürchte, die meisten Missbrauchsgeschichten sind wesentlich banaler von der krankhaften Steuerung der Täter abhängig, denen Konsequenzen für das Opfer eben absolut egal sind. Das genau ist die eigentliche (Un)Tat und auch im wesentlichen die Ursache für eine traumatische Verankerung: Machtgebrauch ohne Verantwortung. Kinder brauchen eine Macht zum Schutz vor den ihnen größtenteils noch unbekannten Gefahren. Wendet sich diese Macht gegen sie, entsteht ein Begründungskonflikt: aus Geborgenheit wird Machtlosigkeit, da Geborgenheit aber zu den Grundbedürfnissen menschlicher Wesen (und möglicherweise auch anderer Spezies) gehört, wird das Machtlosigkeitsgefühl als mit Zuwendung verbunden gedeutet. Das ist in Folge äußerst fatal, da eben komplett verdreht und lieblos.
Nach allem, was ich bisher über Täterpersönlichkeiten in Erfahrung bringen konnte, sind diese häufig, wenn nicht ausschließlich, selbst Teil einer Verkettung dieser Verdrehungen. Und deren Kennzeichen ist Unbewußtheit, keine bewußte manipulative Haltung (die für magische Praktiken zumindest teilweise notwendig ist). Es mag ander Fälle geben, die Masse der Missbrauchsgeschichten basiert auf einem schlichten Weiterreichen der eigenen Verletzung. Das macht es aber auch nicht wirklich besser ... eher noch etwas auswegloser nach meinem Gefühl.

Ich halte es nebenbei bemerkt für recht fraglich, ob es denn überhaupt möglich ist, "Bestimmung" zu verändern, wenn ich denn bereit bin, sie als gegeben hin zu nehmen. Denn es ist ein mephistophelischer Mechanismus, dass die "böse Manipulation" bewirkt, was sie zu verhindern versucht.

Greenbonoboland

Astroharry


Beiträge: 119

09.02.2010 16:33

RE: Wirkung der Vergangenheit auf die Gegenwart... Zitat · antworten

Zitat von Kraeutergnom
Sehr interessante Diskussion! Hier mal ein paar Gedanken dazu:

Meine Erinnerungen gehen bis in meine frühe Kindheit zurück. Interessanterweise habe ich genau dort Lücken, wo ich selbst Probleme hatte.
Beispiel: Als mein Sohn gerade zur Schule gekommen war, da brauchte er ewig mit seinen Hausaufgaben. Es wurden bis in die 2. Klasse Hausaufgaben für eine halbe Stunde insgesamt aufgegeben. Er brauchte im Schnitt 2 Stunden. Und es passierte nur etwas, wenn man ihn antrieb. Sonst saß er einfach nur da. Ich versuchte, mich in meine Schulzeit zurück zu versetzen. Komischerweise konnte ich mich an die Hausaufgaben nicht erinnern. Aber meine Mutter! Als ich sie fragte, wie das denn bei mir war, meinte sie: Ganz genau so!


Das dürfte bei mir ähnlich gewesen sein. Für mich war Schule wie Knast. Ich war als Kind ein Wildfang und die sonnen beschienene Wiese, war der Himmel auf Erden. Ein solches Kind in die Schule zu sperren ist eine Strafe für Kind (und Lehrer). Das war es für mich auch. Ich sah ständig zum Fenster raus, wie der Knasit durch die Gitterstäbe. Erst nach einer schweren Krankheit, die mich noch extremer fesselte, nämlich nun ans Krankenbett, wurde ich besser in der Schule. Vermutlich innerlich irgenwie gebrochen. Dennoch wurde ich nicht dran gehindert Abi und Studium zu machen. D.h. ich glaube, dass Kinder die schlecht in der Schule sind nicht unbedingt dumm sein müssen. Mit meiner Tochter habe ich immer viel Bilderbücher und, da sie so neugierig war auch Zeitschriften durchgesehen. Für sie waren Bücher große Geheimnisse, die es zu erobern galt. Daher wurde sie von Anfang an eine leistungsfähige Schülerin.

Zitat

Das Thema erinnert mich an die Frage, die mich oft bewegt: Warum sind mit jeder neuen Inkarnation unsere Erinnerungen an die früheren Inkarnationen gelöscht? Na ja, nicht bei allen, manche erinnern sich sehr gut an frühere Leben.
Mir kommt als einzige Erklärung der Vergleich mit einem festgefahrenen Computer. Ab einem bestimmten Punkt hilft nur noch ein Reset, ein Auslöschen der Erinnerungen im RAM-Speicher. Wenn sich das wiederholt, sind Reparaturen auf der Festplatte nötig, dazu werden aber nicht alle Erinnerungen im RAM benötigt. Manchmal ist es sogar gut, die Reparatur im abgesicherten Modus durchzuführen, also das bewegliche Gedächtnis des Rechners frei von Fehlern zu halten.
Ich will damit sagen: Vielleicht ist ein zeitweiliges Vergessen oft gut für einen unvoreingenommenen Neuanfang, wie eine neue Chance, es dieses Mal richtig zu machen, bzw. die Ursache früher zu erkennen.
Ich habe mal gehört, dass viele Leute Fehler so lange wiederholen, bis sie es gelernt haben, den richtigen Weg rechtzeitig zu erkennen und zu wählen.
Dabei muss ich gerade an die Enterprise-Folge (Next Generation) "Deja vu" denken. Sie haben 2 Wochen lang immer wieder die selbe Zeitschleife durchflogen und jedes mal die Erinnerungen an das letzte Mal verloren. Und nur, weil ihnen immer mehr bekannt vorkam, begannen sie, trotzdem zu lernen, mit gelöschten Gedächtnissen! Und zwar so lange, bis sie aus der Zeitschleife (dem Muster) herausgefunden haben.


Die Theosophie sagt, dass unsere Hirnstrukturen zu grob sind, um uns erinnern zu können. Vergleichbar etwa mit einem Prozessor der höher getaktet ist und die Festplatte ist zu langsam zum schreiben. Dennoch sind wir das Ergebnis unserer Vergangenheit in jedem Moment unserer Existenz ruhen alle Erfahrungen in uns und bestimmen unser Sein und Leben. Wie könnte es anders sein. Daher sollte man auch die kindlichen und überhaupt alle scheinbar irrationalen Ängste erste nehmen, denn sie stammen u.U. aus Erfahrungen eines vergangenen Lebens.

Gruß Harry

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