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Astroharry


Beiträge: 119

11.12.2008 12:34

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten

Ich kanns mal wieder nicht lassen:

Zitat von http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_A...aft/s_1181.html
Mythen über werdende Mütter
Werdende Mütter gelten als besonders sensibel. Dass sie so empfindlich sind, Gelüste entwickeln, nahe am Wasser gebaut haben und psychologisch verändert sind, wird der hormonellen Veränderung zugeschrieben, die eine erfolgreich verlaufende Schwangerschaft kennzeichnet.

Psychologisch betrachtet, gibt es aber auch eine theoretische Perspektive, die erklären könnte, warum diese Sensibilität über ein gesundes Maß hinaus zustande kommen kann. Die Erklärung würde lauten: Die Aufmerksamkeit werdender Mütter wird durch die Empfehlungen der allermeisten Schwangerschaftsratgeber übermäßig nach innen gelenkt. Sie soll sich schonen, die Zeit genießen, in sich hineinhorchen, sich mit dem Kind beschäftigen. Ohne Zweifel kann eine Schwangerschaft ein durchaus befriedigender Zustand sein, er muss allerdings nicht das Ereignis im Leben einer Frau sein, dem sie sich neun Monate lang ausschließlich widmet. Sorge für sich selber zu tragen, zu sehen, dass Körper und Seele beieinander bleiben, sollte ein Aspekt unseres Lebens sein, der nicht an Schwangerschaft gekoppelt ist.

Wenn wir die Aufmerksamkeit übermäßig auf uns selber richten (also selbstaufmerksam sind), bedeutet das zugleich, dass wir unsere Aufmerksamkeit von anderen Dingen abziehen. Möglicherweise ändern schwangere Frauen deshalb manche ihrer Interessen, auch das Interesse an ihrem Beruf. Gleichzeitig mit dieser Lenkung der Konzentration von der Außenwelt nach innen bekommen sie wesentlich mehr von ihrem Körper mit. Dies können auch Signale sein, die sie nicht immer deuten können und sie unnötigerweise besorgt machen.

Fazit: Werdende Mütter gelten vielleicht deshalb als so besonders sensibel, weil sie die Empfehlung, sich um sich selber zu kümmern und sich zu schonen, zu ernst nehmen. Es wird zuviel des Guten betrieben aus Unsicherheit und aus dem Bemühen heraus, alles richtig zu machen. Hohe Verantwortlichkeit legt eben hohe Kontrollierbarkeit nahe.

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

11.12.2008 15:38

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten

Zitat von Astroharry
Aber dass nun Kinder desshalb besonders intelligent wären, weil die im wasser geboren wurden, halte ich für Spekulation.
Was man über intelligenzvermindernde Faktoren weis ist z.B. Sauerstoffmangel während der Geburt. Aber auch Impfungen der Kinder.
Wenn ich mich nicht irre, bedeutet der Begriff der Spekulation, dass eine Behauptung mit keinerlei Forschung und anerkannter Statistik belegt ist. Dies ist bei Wassergeburt nicht der Fall. Der Unterschied ist, dass die meiste dokumentierte Forschung in der ehemaligen Sowjetunion stattgefunden hat. Es kann sein, dass aufgrund der "sowjetischen Vergangenheit" natürlich der automatische Drang besteht, jegliche Forschung, die unglaubwürdig erscheint, für eine Spekulation zu erklären.

In Antwort auf:
Was ich weis ist, dass Singen und Vorlesen auf geborene Kinder. Aber aich das Singen und hören klassischer Musik auf ungeborene Kinder einen sehr förderlichen Einfluss hat.
Dies könnte man ebenso Spekulation nennen , es sei denn a) man hat selbst eine Menge Kinder (mit wenigen Kindern lässt sich keine glaubwürdige landesweit anerkannte Statistik erstellen) zur Welt gebracht, mit ihnen diese Musiktheorie getestet und selbst eine Statistik daraus gemacht. Oder b) man hat eben in einem anerkannten wissenschaftlichen Forschungsprojekt bestimmte Ergebnisse festgehalten und damit eine landesweit oder weltweit anerkannte Statistik erstellt.

In Antwort auf:
Intelligenz wird aber wohl kaum durch eine herkömmliche Geburt vermindert, ...
Nun ja, erstens geht es nicht um "Verminderung" der Intelligenz bei der Landesgeburt. Sondern mEn eher um Blockaden, die durch unnötige Schmerzen auf die Frau und Kind wirken und damit Start ins Leben erschweren. IQ mindert sich dadurch nicht, sondern wird einfach nicht entfaltet. Für mich gibt es auch einen riesengroßer Unterschied zwischen den Ausdrücken "Nicht Entfalten der Fähigkeiten" und "Minderung der Fähigkeiten".

In Antwort auf:
sonst müßten all die Genies des 19. Jahrhunderts Idioten gewesen sein. Im 19. Jahrhundert und auch im frühen 20. wurden Geburten auf die unterschiedlichsten Arten durchgeführt, die alle nicht so auf das Kind abgestimmt waren.
Nun ja, der Einstein mit hätte mit seinem IQ wahrscheinlich gerade noch mittelmäßig abgeschnitten. Es ist schon interessant, dass nach irgendwelchen 100 Jahren die intellektuellen Fähigkeiten der Menschen seltsamer Weise in die Höhe geschellt sind. Ob es an Geburten liegt oder nicht - hier gibt es keine Statistik. Aber damit würde ich Deinen Argument mit den Gelehrten aus dem vorigen Jahrhundert außer Kraft setzen müssen. Denn dieser Vergleich ist irrelevant. Denn genauso könnte man sagen: "Stell Dir vor, wie noch klüger diese Gelehrten wären, wenn sie alle im Wasser geboren wären."

Ich habe das Gefühl, dass Du hier leider nur aus der "männlichen Sicht" sie Sache bewertest.

Also. Für eine Mutter gibt es in erster Linie 2 wichtigsten Faktoren. Übrigens, vorher waren sie mir auch nicht klar, obwohl ich Frau bin. Aber ich habe halt nie mich damit beschäftigt. Also erstens: wenn man eine Mutter auf Wichtigste bei dem Kind anspricht, was wird sie Dir als erstes wie aus der Pistole geschossen antworten: "Ich will, dass das Kind gesund ist." Da wird sie nicht einmal eine Sekunde nachdenken. Danach kommt die Frage: "Was wünschst Du Dir bei der Geburt?" Dann kommt auch ziemlich schnelle Antwort (oder zumindest die erste Überlegung): "keine Schmerzen" (bzw. so wenig Schmerzen wie möglich). Natürlich auch die anderen Sachen, die Geburt als Fest z.B. gerne haben etc. etc.

Aber diese beiden Faktoren bestimmen bei jeder (zukünftigen) Mutter ihr Verhalten: Gesundheit und schmerzfreie (bzw. so wenige Schmerzen wie möglich) Geburt.

IQ? Glaub mir, daran denken die Mütter gar nicht. Dieser Argument kommt an komplett anderer Stelle zum Vorschein. Ich erkläre jetzt, wo.
*leuten-pause-lass-damit-sie-sich-was-zum-trinken-holen-können*

Jede zukünftige Mutter macht sich in Angesicht dieser beiden wichtigen Faktoren Gedanken um Schwangerschaft und Geburt. Dazu kommen noch ca. 9999 anderer Gedanken wie das halt bei Frau des öfteren üblich ist, aber jetzt konzentrieren wir uns auf die beiden wesentlichen oben genannten Faktoren. Also. Als ich ein Kind war, habe ich damals die Sendung gesehen, wie eine russische Frau im Schwarzen Meer das Kind vor der laufenden Kamera in einer einsamen Bucht in voller Mittagssonne zur Welt brachte. Sie stand im Wasser, hielt die Hände unter Wasser, fing das Neugeborene auf und beförderte das dann nach kurzer Zeit auf die Oberfläche. Niemand hat die Frau dabei sogar angerührt. Sie machte es so entspannt, als wäre sie dabei, ihre Kleidung da unten zu richten. Als ich damals diese Reportage gesehen habe, wußte ich sofort: wenn ich erwachsen bin, werde ich mein Kind in Wasser zur Welt bringen. Damals wußte ich von keinen Statistiken, von keinen Delphinen, von keinem IQ (ich konnte nicht einmal wissen, was IQ überhaupt ist).

Mir ist beim Internet-Surfen nach Wassergeburt-Informationen aufgefallen, dass keine einzige Frau erklären konnte, warum sie Wassergeburt will. Sie will es einfach. Ohne Argumente. Das ist das Lustigste nämlich. Meistens erst nachdem man von den Menschen drum herum gebohrt wird: "Ja warum denn willst Du denn das machen???", fängt man an, die Argumente zu sammeln. Erst dann liest man aufmerksam die medizinischen Forschungsartikel und lernt die "Für"-Argumente kennen. Auch sehr bezeichnend ist, dass es praktisch keinerlei Gegenargumente gibt, sondern fast immer zu 100% nur positive Erfahrungen. Es sei denn natürlich, dass die Schwangerschaft Komplikationen hat - dann ist so eine Geburt nicht ratsam, weil die lebensrettenden Maßnahmen nicht ausgeführt werden können, bzw. durch Wasser erschwert werden. Ich spreche aber von einer normalen Geburt.

Auf dem Durchsurfen durch die ganzen Mütter- und Geburt-Seiten ist mir verstärkt die Diskussion der zukünftigen Mütter über die Schmerzen aufgefallen. Dieser zweite Faktor "Schmerzen" ist für eine Gebärende oft eine Horror-Vorstellung. Wobei man nicht vergessen sollte, dass die Religion 2 Tausend Jahre lang offensichtlich sehr große Mühe gegeben hat, den Leidensweg als allein Richtige in unsere Köpfe reinzuhämmern. Und die Geburt unter Schmerzen eine prächtige Möglichkeit darstellte und darstellt, die Psyche der jungen Frauen mit unnötiger Schmerzen-Programmierung zu verstopfen.

Zurück zur Wassergeburt: Wasser lindert schlicht und einfach Schmerzen und sorgt für Entspannung und zwar für die Frauen, welche Wasser mögen. Nicht mehr und nicht weniger. Keine Frau, die Wasser hasst und meidet, wird Wassergeburt machen. Da die wasserliebenden Frauen eben auf der Suche nach Möglichkeiten sind, die Schmerzen bei Geburt zu lindern, ist die Wassergeburt exakt die richtige Alternative für sie. Das ist in der Regel auch der einzige Kopfargument. Ansonsten, wie gesagt, keine einzige Frau konnte sagen, warum sie eigentlich Wassergeburt wollte. Erst danach hat sie Vorteile aufgezählt. Natürlich gab es auch die Frauen mit Geburst-Komplikationen, weswegen sie das Wasser verlassen mussten. Aber diese Berichte sind sehr rar sowohl im Internet, als auch tauchen sie nur wenig in Dokumentationen der Krankenhäuser auf, die Wassergeburten durchführen.

Zurück zu IQ: ich gehe davon aus, dass weder Luft noch Wasser IQ beeinflusst, sondern der Zustand der Gebärenden bei der Geburt, welche einen kritischen Moment als "Eintritt ins Leben" darstellt, entscheidend ist, ob das Neugeborene vielleicht durch viele Qualen, die durch z.B. Verspannungsschmerzen entstanden sind, nicht in seiner Psyche und seinem Intellekt z.B. blockiert ist. Nicht nur Intellekt, sondern viele-viele Sachen können mEn bei der Geburt beeinflusst werden. Der Geburtsschock ist für jedes kleine Wesen in erster Linie ein Schock. Denn es kommt auf einmal aus einer "flüssigen" Welt des Bauchs in die "trockene" Welt. Schon dieser Elementen-Unterschied ist schon Mal wenig schonend. Also versucht man bei der Geburt den optimalsten und sanftesten Übergang zwischen dem Mutters Bauch und der Luft zu finden. Warmes Wasser entspricht schon Mal einigen Kriterien: die Temperatur erinnert sehr an die vorherigen Wohnungsverhältnisse, an die das Baby sich 9 Monate lang gewöhnen konnte. Und es hat die Schwerelosigkeit, was die Bewegungen ganz anders fühlen lässt.

Sauerstoff bekommt das Kind immer noch durch Nabelschnur, obwohl es noch unter Wasser sich befindet. Die Rezeptoren um den Mund des Kindes geben ins Gehirn das Signal, dass es im flüssigen Element sich befindet und nicht atmen soll. Daher ist es empfehlenswert, wenn das Kind ins Wasser geboren wird, es erst Mal dort für einige Momente zu lassen und nicht gleich auf die Oberfläche zu holen. Viele Babys öffnen die Augen im Wasser und einige wenigen schaffen es sogar, ohne jegliche Hilfe, zur Mutter zu schwimmen, dabei immer noch an der Nabelschnur hängend. Sobald die Babys an die Oberfläche kommen, nehmen die feinen Rezeptoren um den Mund beim Baby die veränderten Bedingungen wahr und es macht den ersten Atemzug.

Alles in einem finde ich den oben beschriebenen Prozess im krassen Widerspruch zur gewohnten Geburt aus der vorherigen Zeit stehen. Wo man die kreischenden Frauen hatte, die keine Möglichkeit bekamen, zumindest vor der Geburt ins Wasser zu gehen, damit die Wehen nachlassen konnten. Danach trug man die Kinder von der Mutter zum Waschen weg, so dass sie keinen ersten Schluck bei der Mutter trinken konnten. Und zu allem Überfluss bekamen sie auch noch einen kräftigen Klaps auf den Hintern. Na wenn das nicht eine Willkommensbegrüßung aus den alten Zeiten ist? Da kommt man gerade auf die Welt und als erstes wird man auch noch geschlagen?

Ich gehe davon aus, dass jegliche natürliche Maßnahmen, die zur Schmerzlinderung führen, tatsächlich dafür verantwortlich sein können, dass das Kind sich in jeglicher Sicht besser entwickeln wird. Auch im Sinne von IQ-Entwicklung. Ich empfinde die Verwendung der Schmerzmittel bei einer absolut gesunden Schwangeren sinnlos und gar gesundheitsgefährlich. Die Betäubung hat mEn noch nie brauchbare Resultate gebracht. Und gerade mit solchen Sachen wurde ich im Internet konfrontiert: die Frauen haben einfach panische Angst vor Schmerzen und fordern gleich von Anfang an entweder Schmerzmittel oder gar Kaiserschnitt. Wobei auch noch vergessen wird, dass Kaiserschnitt sehr schmerzvoll ist - nur danach eben.

In Antwort auf:
Ist nicht eine Sache des Karma, welchen IQ ein Kind mitbekommt. Ich denke jedenfalls, dass Begabungen von den im vorigen Leben erworbenen Fähigkeiten stammen. Dass wir also dort weiter machen, wo wir im vorhergehenden Leben aufgehört haben. Nur so kann ich mir die Unterschiede der Menschen vernünftig erklären.
Mmmmh. Also das mit Karma weiss ich nicht. Ich habe hier eine komplett andere Theorie. Ich gehe davon aus, dass IQ eher biologisch (genetisch) veranlagt ist. Sprich jede Generation der Menschen hat ziemlich gleiche IQ-Veranlagung, welche sich nur unwesentlich unterscheidet. Die krassen Unterschiede im IQ werden mEn zum Löwenanteil eindeutig durch äußere Einflüsse bestimmt. Angefangen eben mit Geburt, fortgesetzt mit Erziehung und Ernährung kann sich IQ entweder entfalten oder nicht. Anwendung von Gewalt ist hier genauso ein entscheidender bremsender Faktor.

Was Karma angeht, gehe ich davon aus, dass der Mensch sich in verschiedenen Fähigkeiten verschiedene Erfahrungen macht. Und dies macht erst den Karma bedingten Unterschied, nicht IQ selbst. Sprich nicht jeder ist guter Mathematiker oder Musiker. Ein anderer ist z.B. ein guter Schuhmacher. Aber dummerweise werden heute die Fähigkeiten des Schumachers aufgrund der Hochstellung der Industrialisierung niedriger bewertet, als die des Mathematikers. Also wächst ein handwerklich begabtes Kind, welches eben wahrscheinlich hervorragend Schuhe reparieren kann, in einem Bewußtsein, dass es "dumm" ist, weil es eben in Mathe nur schwer mithalten kann. Da in der Schule aufgrund der bereits erwähnten Hochstellung der Industrialisierung keinen Fach für Schuh-Reparatur gibt, kann das Kind seine Fähigkeiten nicht richtig entfalten. Denn ihm fehlt einfach erstens an Tätigkeitsfeld. Und zweitens - noch wichtiger - an Anerkennung von Außen seiner anderer Fähigkeiten. Und Kinder sind nun Mal auf unsere Liebe und Anerkennung angewiesen.

Seltsamer Weise wird einem "Fachidioten", der in einem angesehenen Fach seinen Doktortitel macht nie ein schlechter IQ vorgeworfen. Weil eben niemand auf die Idee kommt, dass andere Fähigkeiten dieses Menschen praktisch unterentwickelt sind. Aber: sie sind eben fürs Geld machen nützlich, und deswegen höher gestellt. Man könnte aber wetten, dass z.B. soziale Intelligenz eines "klugen" IT-Technikers im Eimer ist. Kein Wunder also, dass er nie aus seinem Büro rauskommen darf, wenn die Kundschaft durch die Firma läuft. Er ist zwar sozial unfähig - aber dieser Moment interessiert niemanden, solange er die Administration des Rechenzentrums in seiner Firma mit Bravour meistert.

In Antwort auf:
Dass der IQ eine so wichtige Rolle bekommen hat, ist eine Erschinung unserer Zeit.
Dies erfordert Präzisierung. Der hohe IQ in bestimmten Fächern hat in unserer Zeit die hohe Stellung angenommen. Nicht IQ an sich. Nur ist das wohl ein Problem: diese Unterscheidung: ein Mathematiker wird automatisch für klüger gehalten als eine Verkäuferin an der Kasse.

Es ist schon interessant, sich durch die IQ-Tests durchzuquälen. Man entdeckt interessante Tendenzen. Es gibt große Tests und kleine Tests. Tests auf Zeit und nicht auf Zeit. Tests wo man dabei Nebenrechnungen machen darf und wo nur Kopfrechnen erlaubt ist. Etc. Je kleiner der Test, desto stärker schrumpfen die Aufgabengebiete. Im Endeffekt spiegelt jeder einzelner Test nur äußerst wenige Zielrichtungen: Prüfung der Logik, mit welcher bekannter Weise unser Verstand arbeitet. Dann Schnelligkeit und Ganzzeitliches Denken (beide könnten einfach unter Auffassungsgabe erfasst sein). Und dann Flexibilität (also die Fähigkeit, umdenken oder anders denken zu können). Der Rest ist nämlich das s. g. "Allgemeinwissen". Ohne dieses "Allgemeinwissen" bist Du ein Niemand. Und je mehr Du vom Allgemeinwissen in Dir trägst, desto angesehener bist Du, denn man meint, dass Du dann tatsächlich "mehr weisst". Nun ja, wie objektiv könnte man dann aber IQ von einem Kind überprüfen, welches in Dschungel bei den Tieren aufgewachsen ist?

Zurück zu Tendenzen. Wenn ein IQ-Test kleiner wird, dann zeichnen sich sehr deutlich folgende Abschnitte ab. An erster Stelle steht Mathe (mit diesen Kenntnissen werden kaufmännische Berufe besetzt). An zweiter visuelle Aufgaben (mit dieser Fähigkeiten werden die visuellen Medien besetzt). An Dritter Stelle steht Kommunikationsfähigkeit, unterstützt durch sprachliche Aufgaben (berufliche Besetzung der Sprachmedien). An vierter klares technisches Verständnis (technische Berufe). An fünfter stehen die sprachlichen Logik-Aufgaben (Berufssparte Rechtswissenschaften, Politikwissenschaft).

Auch klare Tendenz: es gibt selten Tests für soziale Kompetenz und nie Tests zum Messen des Gefühlsvermögens. Weil es erstens viel zu aufwendig ist und zweitens ist die soziale Kompetenz bzw. insbesondere Humanität gepaart mit Selbstsicherheit in einer Gesellschaft, wo die Höhe des Geldes die Messung für Ansehen bedeutet, irrelevant. Zwar nicht schlecht, wenn es darum geht, die Konflikte verschiedener Menschen zu schlichten. Aber eben auch manchmal störend, wenn es darum geht, aus ethischen Gründen Waffenproduktion zu stoppen.

In Antwort auf:
Es ist letztlich alles einwenig Schicksal, soll heißen: Jedes Kind ist wohl das, was es durch seine vorherigen Existenzen als Summe mit bringt und es wird wohl dort geboren, wo die Schicksalsfäden weitergesponnen werden müssen.
Jou, sehe ich auch so.



Roksi ..........................................................TM 003

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

11.12.2008 16:09

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten

Zitat von Astroharry
Ich kanns mal wieder nicht lassen:

Zitat von http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_A...aft/s_1181.html
Mythen über werdende Mütter
Werdende Mütter gelten als besonders sensibel. Dass sie so empfindlich sind, Gelüste entwickeln, nahe am Wasser gebaut haben und psychologisch verändert sind, wird der hormonellen Veränderung zugeschrieben, die eine erfolgreich verlaufende Schwangerschaft kennzeichnet.

Psychologisch betrachtet, gibt es aber auch eine theoretische Perspektive, die erklären könnte, warum diese Sensibilität über ein gesundes Maß hinaus zustande kommen kann. Die Erklärung würde lauten: Die Aufmerksamkeit werdender Mütter wird durch die Empfehlungen der allermeisten Schwangerschaftsratgeber übermäßig nach innen gelenkt. Sie soll sich schonen, die Zeit genießen, in sich hineinhorchen, sich mit dem Kind beschäftigen. Ohne Zweifel kann eine Schwangerschaft ein durchaus befriedigender Zustand sein, er muss allerdings nicht das Ereignis im Leben einer Frau sein, dem sie sich neun Monate lang ausschließlich widmet. Sorge für sich selber zu tragen, zu sehen, dass Körper und Seele beieinander bleiben, sollte ein Aspekt unseres Lebens sein, der nicht an Schwangerschaft gekoppelt ist.

Wenn wir die Aufmerksamkeit übermäßig auf uns selber richten (also selbstaufmerksam sind), bedeutet das zugleich, dass wir unsere Aufmerksamkeit von anderen Dingen abziehen. Möglicherweise ändern schwangere Frauen deshalb manche ihrer Interessen, auch das Interesse an ihrem Beruf. Gleichzeitig mit dieser Lenkung der Konzentration von der Außenwelt nach innen bekommen sie wesentlich mehr von ihrem Körper mit. Dies können auch Signale sein, die sie nicht immer deuten können und sie unnötigerweise besorgt machen.

Fazit: Werdende Mütter gelten vielleicht deshalb als so besonders sensibel, weil sie die Empfehlung, sich um sich selber zu kümmern und sich zu schonen, zu ernst nehmen. Es wird zuviel des Guten betrieben aus Unsicherheit und aus dem Bemühen heraus, alles richtig zu machen. Hohe Verantwortlichkeit legt eben hohe Kontrollierbarkeit nahe.

Wow, was für ein lustiger Auschnitt.
In diesem Ausschnitt ist es nicht erwähnt, dass Östrogenwerte einer Schwangeren um das 1000fache steigen. Du meine Güte, wenn man das Gleiche mit einem Mann machen würde, dann kann man wahrscheinlich die meisten Vertreter dieser Spezies gleich einliefern.

Schon vorher war ich der gleichen Meinung, wie auch mein guter Freund Benjamin, welcher sich mit vorgeburtlicher Erziehung beschäftigt, dass die Zeit, in der die Frau ihr Kind 9 Monate lang trägt, am besten von allen ihr unangenehmen Einflüssen abgetrennt ist. Und gerade das, was offensichtlich in diesem Artikel als "zu viel" gemeint wird, würde ich als "nie genug" einstufen. Du meine Güte da bekomme ich stündlich eine Art "emotionale Dusche" aus allen möglichen Richtungen. Meine Sensibilität hat sich zu meinem Erstaunen enorm gesteigert. Das was ich beim DVD-Gucken sehe, kommt in bizarren Formen unmittelbar danach in meinen Schlafträumen. Ohne Filter fast. Ich habe mich generell immer für ein recht unempfindliches Individuum gehalten. Jetzt bin ich oft gespannt wie ein Bogen wegen jeder Kleinigkeit. Ich brauche oft gar keine Kleinigkeiten, um in die Luft zu gehen. *dem-green-mitfühlenden-blick-zuwerf*

Wenn es nach mir gehen würde, hätte ich gerne die 9monatige Zeit irgendwo auf einer einsamen warmen (ich bin noch empfindlicher gegen Kälte geworden) Insel mit dem Partner verbracht, nur mit Internet ausgestattet. Leider müsste ich für mein Interessengebiet viel zu viele Bücher kaufen, was gar nicht gehen kann, weil ich oft aus vielen Sachen nur bestimmte Ideen rauspicke und äußerst selten ein Buch komplett lese. Da ist Internet einfach schneller und effektiver als Bücherlesen. Jedenfalls wenn ich schon früher allergisch auf die Städte und viele-viele Menschen war, so ist es jetzt noch unerträglicher geworden. Ich habe mich im Moment richtig eingesperrt, was das kalte Wetter sehr begünstigt. Und gehe nicht einmal zum Spazieren raus. Alles regt mich da draußen auf und ist unangenehm. Und ich selbst bin im Moment kein so richtig angenehmer Zeitgenosse.

Also im Endeffekt ist meine Meinung, dass eine Schwangere im Gegenteil wenn sie dabei sich wohl fühlt, bis zum geht nicht mehr in sich gehen sollte. Lieber die Kommunikation mit Außenwelt reduzieren. Und die unangenehme Kommunikation gar komplett abschalten. Sich dabei locker verhalten soll und ihren eigenen Wünschen folgen soll. Denn ich vermute, in dieser Zeit werden die Egowünsche sowieso gedämpft, weil instinktiv das beste und richtige für das Kind gefühlt wird. Die urzeitliche Programmierung, welche auf "Erhaltung der eigenen Spezies" ausgerichtet ist, hält, vermute ich, jedes weibliche Ego in Schach.



Roksi ..........................................................TM 003

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

11.12.2008 17:35

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten

Zitat von Astroharry
Ach ja, und nochwas: Lass dich ja nicht zu einer sog. Vorsorgeuntersuchung mit Entnahme von Gebärmutterflüssigkeit überreden. Man kann damit feststellen, ob das Kind gesund ist. Dein Kind ist gesund und braucht diesen Unsinn nicht. Dass diese Untersuchungen erhebliche Risiken bergen enthält man Mütter meist vor. Auch das Märchen von den Risiken der Spärgebärenden ist barer Unsinn. Heute sind Mütter grundsätzlich älter als früher. Das ist normal. Und was fängt man schon mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit an. Das Gleiche gilt für Impfungen. Bevor ein Kind 6 Monate ist, Finger weg von Impfungen. Danach nur das Nötigste und möglichst spät. Ich sprech hier aus leidvoller Erfahrung. Wir hatten eine Hausärztin, die Impfwütig war. Das haben wir sehr bald abgestellt, nachdem ich ein Buch über Impfschäden in die Hände bekam.
Wie gesagt, bei den Schwangeren ist Instinkt besser entwickelt. Ich wundere mich ja selbst darüber.

Das war so. Als Schwangere hast Du Recht (und nicht Pflicht), zu bestimmten Untersuchungen zu kommen. Sie finden in der Regel am Anfang alle 4 Wochen und am Ende der SS alle 2 Wochen beim Frauenarzt statt. Also gehöre ich schon von Anfang an zu den Frauen, die "sündigen". Ich habe beschlossen, die zweite Untersuchung rauszulassen, weil ich einfach sowieso mich gut fühlte. Also bekam ich danach ein Paar krumme Blicke, als ich in der Praxis gefragt wurde, warum ich denn mich einmal nicht blicken lassen habe. Gottseidank bei den Blicken ist es auch geblieben. Ich habe wahrheitsgetreu gesagt, dass ich einfach das als überflüssig erachtet habe, weil ich mich eh gut fühle. Dann ist für mich auch ein Arztbesuch sinnlos, wenn ich gesund bin und keine Fragen habe. Bei der anderen Untersuchung habe ich gesagt: "Heute möchte ich keinerlei Sachen machen, auch kein Ultraschall, weil ich mich wiederum gut fühle." Ich habe aber einige Fragen gehabt.

Die Ärztin hat sich allerdings schnell gefasst und hat mir meine Fragen beantwortet. Und da dieses Mal auch die Fruchtwasseruntersuchung auf dem Plan war, hat sie mir dies natürlich auch gesagt und angeboten. Ich antwortete, dass ich gar nichts will, weil ich mich sehr gut fühle. Da diese Untersuchung nur einmal gemacht wird, wurde es also ad acta gelegt. Als ich diese Untersuchung ablehnte, wußte ich gar nicht, was genau ich da ablehnte. Erst Wochen später stieß ich aus Zufall auf die Artikel, die darüber berichteten. Und mir stellten sich leicht Haare zu Berge, als ich erfuhr, dass bei Frauen, die diese Untersuchung machen, Risiko besteht, Frühgeburt zu erleiden. Seltsam, diese Nebenwirkungen wurden mir nicht gesagt. Allerdings habe ich mit leichtem Schwitzen mir selbst zu meiner Intuition gratuliert, weil ich bei dem beschriebenen Mal eben kategorisch gegen alle Untersuchungen ohne Ausnahme war.

Ich bin mir sicher, wenn ich weiterhin meiner Intuition folge, kann da nix schief gehen. Daher betrachte ich dieses "in sich gehen" als enorm wichtig, weil gerade da die Stimme der Intuition am besten zu hören ist.

Zu den Impfungen: ich selbst bin seit Geburt nicht geimpft worden. Ich glaube, ich habe 1-2 Impfungen bekommen, die automatisch jedem Neugeborenen reingehauen werden. Allerdings danach hatte ich erhöhtes Fiber, welches einige Jahre anhielt. Dies war der Grund, warum die Ärzte die Impfungen gelassen haben, weil dann mein Leben in Gefahr wäre. Also wuchs ich als ziemlich glückliches Kind auf, welches gar keine Impfungen kannte. Ich erinnere mich noch heute, dass ich mit Mitgefühl meine Mitschüler in der Schule immer betrachtete, die während der Stunden massenhaft zu den Impfungen geschickt wurden. Ich wurde da aufgrund der früheren Atteste mit erhöhtem Fieber nicht eingeladen.

Die Situation änderte sich in Deutschland. Als ich hierher kam, ist es meinem Arzt aufgefallen, dass ich gar nicht geimpft bin. Ich war damals sehr verunsichert. Er hat mich untersucht, keine Komplikationen entdeckt und mir volles Programm reingejagt. Leider war es noch vor meinem "Erwachen", als ich mein LNP machte und Gesundheit in komplett anderem Licht danach gesehen habe. Also ließ ich mir volles Programm mit leichtem Unbehagen und großer Unsicherheit verpassen. Ich hab´s überlebt.

Sehr interessante lehrreiche Geschichte stammt von meinem Noch-Ehemann. Er hatte eine Mandantin, für welche er irgendwelche Dokumente wegen Steuerbescheid vorbereiten sollte. Und da erzählte er, wie er auf ein Dokument gestoßen war. Das Kind dieser Frau ist behindert und sie hat es in eine Spezialklinik anweisen müssen. Und vorher musste sie bestimmte Papiere ausfüllen, wie es halt so immer ist. Er hat diese Papiere zu Gesicht bekommen. Und auch Formular, auf welchem die Eltern abgefragt wurden, welche Ursachen zur Behinderung geführt haben. Ihm lief dabei kalt über den Rücken, als er als allerersten Grund einer Kindesbehinderung "Impfung" las. Er meinte, dieses kleine Papier hat ihn viel mehr lernen können, als die ganzen langen Informationen über Impfrisiken.



Roksi ..........................................................TM 003

green


Beiträge: 169

11.12.2008 20:54

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten

Zitat von Roksi
Und ich selbst bin im Moment kein so richtig angenehmer Zeitgenosse.

... dem möchte ich doch mal dezent widersprechen. Du bist halt ein Östrogen-Monster, ok ... aber eben auch dadurch extrem weiblich, das mag nicht immer so ganz einfach sein für solche testosterongesteuerten Wesen wie mich, aber es fühlt sich durchaus auch sehr angenehm an.

Greenbonoboland

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

11.12.2008 20:57

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten

...



Ich will mir gar nicht Mal vorstellen, was passiert, wenn Testosteron um das 1000fache steigt.



Roksi ..........................................................TM 003

green


Beiträge: 169

11.12.2008 21:01

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten

...die Stachelbartphase wird wesentlich kürzer werden ....

Greenbonoboland

Rembrand


Beiträge: 263

11.12.2008 22:17

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten

Zitat von green
Zitat von Roksi
Und ich selbst bin im Moment kein so richtig angenehmer Zeitgenosse.

... dem möchte ich doch mal dezent widersprechen. Du bist halt ein Östrogen-Monster, ok ... aber eben auch dadurch extrem weiblich, das mag nicht immer so ganz einfach sein für solche testosterongesteuerten Wesen wie mich, aber es fühlt sich durchaus auch sehr angenehm an.


Charming Boy ... so charming ... Wunderschön


Wirklich schön geschrieben.

Bin ja auch testodesdotesto gesteuert ... und irgendwie auch ein Wesen, also ich kann das nachvollziehen. Und Östrogen ist ja nun wirklich keine besonders österreichische Art des Umgangangs mit Monstern. Erst neulich habe ich von berockten Tischbeißern gehört ... die kamen aber nicht von dort.
Ihr macht Euch beide wirklich liebenswert.
Liebe Grüße
Rembrand

Astroharry


Beiträge: 119

12.12.2008 10:57

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten
Hi Roksy,

Du bist eine sehr streitbare Frau. Das finde ich interessant.
Ich stimme dir voll zu, wenn Du von der Wassergeburt, als eine für mache Frauen optimale Lösung sprichst.
Was ich noch verbessern würde, wäre die Temperatur, die im Meer wohl eher nicht so optimal ist. Vielleicht ein im Meer stehendes kleines mit Meerwasser geflutetes beheitztes Becken. Das wäre optimal - denke ich.

Was den IQ und Singen betrifft, so kannst Du mir getrost glauben. Es kommt gerade jetzt langsam ins Bewußtsein der Wissenschaft, dass Sprache und Musik gemeinsame Wurzeln haben. Man macht mit Musiktherapie aktuell bei sprachgeschädigten Patienten die besten Erfahrungen. Es gibt beispielsweise nur ein einziges Tier, das im Takt zu einer Musik wippen kann. Das ist der Kakadu. Er ist auch das einzige Tier, das Sprache nachahmen kann. Nur der Mensch kann rhythmisch zu einer Musik klatschen oder tanzen und nur der Mensch kann sprechen.
Zitat von http://de.wikibooks.org/wiki/Gehirn_und_...ehirn_und_Musik

Will man die Gemeinsamkeiten von Sprache und Musik mit wenigen Worten, mathematisch, zusammenfassen, kann man demnach sagen:

Beide Formen der menschlichen Kommunikation artikulieren im rhythmischen Spektrum der Gehirnwellen und im Bereich der Töne invariante Reihenfolgen zur Gestaltung von Vorstellungen und Gefühlen. Beide können auch in einer Schriftform komprimiert werden.


Schau dir zum Thema Musik und Sprache auch mal das an.
http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeit...0/000_musik.jsp

Wir haben mit unserer Tochter die besten Erfahrungen gemacht. Sie wurde mit Singen, Kinderrreimen und mit Vorlesen von Märchen großgezogen. Meine Frau hat schon während der Schwangerschaft Mozart und Bethoven gehört. Zu lesen und schreiben begann sie schon im Kiga. Ein Test an der TU München ergab einen IQ bei 130 im sprachlich logischen Bereich erreichte sie einen noch höheren Wert, der bei 97% lag (Siehe Gaußsche Glockenkurve der Verteilung von Intelligenz). Sie ist Gewinnerein des Lesewettbewerbs auf Landkreisebene und ihre letzten beiden Notenschnitte in Kl.5u.6 im bayerischen G8 Gymnasium liegen bei 1,3. Sie wurde von ihrem Klassenlehrer in die Schreibgruppe empfohlen und schreibt bezaubernde Geschichten. Sie musiziert natürlich auch (Klavier, u. Klarinette) und spielt im 2. Jahr Klarinette in einem kleinen Quartet.

Zum Thema Intelligenz muss ich noch sagen, dass der IQ alleine noch kein Genie macht. Ein Genie zeichnet sich durch Intuition aus. Das ist nochmal was ganz Anderes. Außerdem finde ich, dass man Begabung nicht durch Erziehung "machen" kann. Man kann unterstützen, in dem man sich die Zeit nimmt, mit den Kindern zu singen und zu spielen.
Das führt zu einem anderen Thema:
Zitat von Roksy
Was Karma angeht, gehe ich davon aus, dass der Mensch mit verschiedenen Fähigkeiten verschiedene Erfahrungen macht.

Diese Aussage ist noch nicht so ergiebig, aber mal ein Anfang.

Glaubst Du dass der Herrgott Begabung wie ein Würfelspieler an die Menschen verteilt. Der bekommt eine 6, jener eine 3 und dieser eine 1. Der alte Herr müßte besoffen sein, wenn er das so tun würde. Das ist aber der Glaube der Katholiken. Sie denken Gott habe die Menschen im suff gemacht und dem einen viel, dem Andern wenig mitgegeben.

Umwelt: Die Umwelt prägt Intelligenz. Das grade im Kommunismus eine beliebte These. Auch das ist nicht viel besser, denn jetzt ist der besoffene Alte mit dem weißen Bart durch eine blind waltende Natur ersetzt worden. Da sie blind und taub ist, die Natur, die uns hervorgebracht hat, schwingt sich nun der Kommunist auf zum neuen Gott und erschafft fleißig Menschen, die er durch Erziehung formt.

Nein, auch das ist nichts für mich.
Nun bleibt die Frage: Glaubst Du an die Wiedergeburt?
Ich tue das. Denn sie löst all diese Probleme, denn nun ist Begabung das Ergebnis der "verschiedenen Erfahrungen", die ein Mensch in den vorhergehenden Existenzen gemacht hat und diese "Erfahrungen" kommen als der "Charakter" des Menschen wieder zur Entfaltung, wenn er wieder geboren wird. Jetzt ist "Begabung" lediglich das Ergebnis der Bemühungen in vorher gehenden Existenzen. Und daher kann man Begabung weder durch Erziehung, noch durch Geburten mindern oder fördern.

Entweder ich glaube an die ausgleichende Gerechtigkeit oder ich muss mich aus dieser Schöpfung auf österreichisch mit dem Satz verabschieden: "es is e ois wuascht"

Gruß Harry
Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

12.12.2008 14:38

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten
Zitat von Astroharry
Hi Roksy,

Du bist eine sehr streitbare Frau. Das finde ich interessant.
Moin Harry,
ich bin chinesischer Tiger. Er ist der streitbarste Zeichen unter allen anderen. Nichts zu machen.

In Antwort auf:
Was ich noch verbessern würde, wäre die Temperatur, die im Meer wohl eher nicht so optimal ist. Vielleicht ein im Meer stehendes kleines mit Meerwasser geflutetes beheitztes Becken. Das wäre optimal - denke ich.
Hier möchte ich wieder präzisieren. Im Sommer wärmt sich das Wasser im Schwarzen Meer in manchen Buchten gar bis zu 32°. Also optimal für die Geburt. Leider-leider habe ich meinen Geburtstermin erst im April. Da sind leider alle Gewässer in Europa noch zu kalt. Mit Ausnahme von ganz exotischen in der Welt verstreuten Inseln, wo man sowieso Millionär sein muss, um hin zu kommen. Natürlich wäre mein Traum, im offenen Meer zu gebären. Aber es ist nun Mal in dieser Jahreszeit nicht möglich.

Temperatur ist ein wichtiger Faktor - am besten (von der Logik auch her) hat das Wasser die gleiche Temperatur wie der menschliche Körper - 37°. Interessanter Weise fordern oft die Frauen bei Wassergeburt automatisch kein wärmeres Wasser, sondern eher kühleres, weil sie während der Geburt sehr viel Energie bekommen und verbrennen (bis zu 8000 kkl werden bei Geburt verbraucht). Dabei wird ein klein wenig kühleres Wasser als optimal empfunden. Ich persönlich bin ein Warmwasser-Tier. Es kann aber auch durchaus sein, dass sich mein Empfinden bei der Geburt durchaus ändern wird. Zu warmes Wasser kann zwar noch beruhigend wirken (manche Frauen schlafen sogar bei Geburt vor lauter Entspannung im warmen Wasser ein), aber dabei kann es sein, dass das Pressen durch zu viel Entspannung verzögert/gebremst wird. Im Endeffekt gibt es gar keine genaue Orientierung (nur generelle Beobachtung). Jede Frau bestimmt die Wassertemperatur selbst. Denn es ja auch logisch, dass wenn sich der Frauenkörper optimal fühlt, genauso fühlt sich auch das Baby, das ja vom gleichen Körper geboren wird.

Ich habe ziemlich schnell aufgehört, mir vorzustellen, wie was wird. Es kann durchaus sein, dass die Geburt viel zu schnell verläuft und ich gar nicht bis zum Wasser schaffe und es wird Landgeburt. Oder umgekehrt dass es langsam verläuft. Und ich habe keine Ahnung, welche Temperatur ich fordern werde. Also sehe ich das locker. Das einzige, was ich wirklich unbedingt vorher geklärt haben muss, ist eine reservierte Möglichkeit, bei normal verlaufenden Geburt Zugang zu einem Wasserbecken zu haben.

In Antwort auf:
Was den IQ und Singen betrifft, so kannst Du mir getrost glauben.
Das brauche ich nicht zu glauben, das weiss ich. Ich bin selbst ein wenig musikalisch und weiss um die Wirkung von Musik. Ich gehe nicht in die Tiefe, sondern mir reicht der Genuß der harmonischen Töne, die in meinem Körper den Einklang finden. Meine Aussage bezog sich nicht darauf, dass ich nicht an die Wirkung der Musik glaube. Sondern darauf, dass Du falsche Argumentation bringst. Denn wenn Du eine dokumentierte Forschung aus der Sowjetunion nicht anerkennst und sagst, dass es eine Spekulation ist, dann kann ich natürlich mich nicht halten und sage, dass auch Deine eigene Forschung, die nur Du mit Deiner Tochter belegt hast, eine Spekulation ist. Denn es ist dann "Einzelfall" und ein Mensch, der Null Zugang zur Musik und der Null Zugang zur Wassergeburt hat, wird Deine Argumentation ebenso unzureichend finden wie meine. Denn Deine Argumentation bezieht sich auf einen nicht wisschenschaftlich-anerkannten Fall mit Deinem Kind. Und meine eben auf sowjetische Forschung und beim Wort "Sowjetunion" kommen nun Mal nicht gerade tolle Assoziationen in westlichen Köpfen zum Vorschein. Übrigens, ebenso umgekehrt.

Also noch einmal, damit ich nicht missverstanden werde: ich persönlich brauche kein Glauben an Musik - schließlich spüre ich sie selbst. Ich singe und spiele Gitarre (Wenn Du es noch nicht kennst: mein Gesang ist hier in GW gespeichert). Da weiss ich einfach, was Musik im Inneren des Menschen anstellt. Ich bin nun Mal aber keine Vollblut-Musikerin und mich interessiert die Tiefe nicht. Die gefühlte Wirkung reicht mir vollkommen. Meine Interessen und Vertiefung gelten anderen Bereichen.

Was Wasserwirkung angeht, so ist es genauso kein vertieftes Wissen. Ich habe seit meiner Kindheit ein besonderes Verhältnis zu Wasser. Noch heute wenn ich irgendwo an Gewässern bin (Meer, Ozean, Fluss), muss ich unbedingt immer am Ufer ganz nah am Wasser laufen. Wenn ich das nicht tue, läuft etwas in meinem Inneren dann falsch - sehr seltsames Gefühl. Dabei bin ich keine so gute Schwimmerin. Sondern einfach Wasser zieht mich besonders an. Es wirkt auf mich und ich nehme diese Wirkung genauso wie die Wirkung der Musik in meinem Körper wahr.

Umgekehrt fühle ich mich in der Stadt und in Anwesenheit vieler Menschen überfordert. Ich bin dann gereizt, aggressiv. Ich kann Krankenhäuser und Ärzte nicht ausstehen, also versuche ich mit aller Kraft die Krankenhausgeburt zu vermeiden. Nun ist mein Problem, dass ich leider keinen Platz für Wasserbecken in der Wohnung habe - sonst wäre meine Wahl Hauswassergeburt. Also muss ich mich nach Geburtshäusern umschauen. Krankenhaus wäre die letzte Alternative, aber nur deswegen, weil dort heute auch Wassergeburt angeboten wird.

In Antwort auf:
Diese Aussage ist noch nicht so ergiebig, aber mal ein Anfang.
Kein Problem, ich erläutere sie gerne. Sie ist wirklich sehr verschwommen. Also. Erstens ich glaube nicht an Wiedergeburt. Sondern ich weiss, dass es sie gibt. Das ist für mich ein riesengroßer Unterschied zwischen "glauben" und "wissen". Als ich klein war, habe ich über Wiedergeburt etwas gehört/gelesen. Ich weiss nicht mehr genau von wem diese Information kam. Das Interessante war, ich habe sofort gewußt: "Ah, jetz. Ja natürlich." Nicht einmal ein Zweifel oder sonstige Fragen tauchten bei mir dabei im Kopf. Was praktisch ein Einzelfall in solchen Sachen war. Denn ich habe auch als kleines Kind skeptisch sowohl sowjetisches Atheismus als auch Überreste vom christilichen Glauben angeschaut. Beide waren für mich irgendwie ungenügend. Beim christlichen Glauben störte mich das Fehlen der fundierten Erklärungen zum Rest der Welt - also Fehlen von Wissen. Beim Atheismus habe ich Gefühl eines unausgefüllten Bereiches. Da aber ich von Atheismus umgeben war, stellte ich das nicht auf Prüfstand. Denn Reinkarnation hat mir in ca. halber Sekunde aufgezeigt, wo der Sinn besteht - seitdem hatte ich Null Problemo mit Religionen. Denn die wichtigste Frage des Gefühls des Lebens wurde damals mit Reinkarnation beantwortet. Ich kann heute gar nicht einmal diese Frage formulieren - es ist so, als wäre damals eher etwas wieder zurück an richtige Stellen gestellt worden.

Zurück zu den Fähigkeiten: Ich gehe davon aus, dass die Menschen unterschiedlich sind. Also einer hat z.B. diese 20 Inkarnationen "Schwerpunkt" des Erlernens der Kunst. Ein anderer ist gerade dabei, ein Paar Hundert Jahre z.B. seinen physischen Körper zur Perfektion zu entwickeln. Der Dritte macht gerade "Mathematiker-Ausbildung" oder ist Physiker. Usw. usf. Alle machen das in verschiedenen Abständen und mit unterschiedlichsten Pausen/FächerWechseln in ihren Inkarnationen. Es kann z.B. sein, dass ich daher kein Interesse an bestimmten Fächern habe, weil ich a) bereits längst sie ausgelernt habe. oder b) umgekehrt noch gar nicht angerührt habe.

Und es kann sein, dass ich gerade an anderen Fächern Interesse habe, weil ich die letzten 1000 Jahre abwechselnd mich auf diese Lebensbereiche konzentriert habe. Dies erklärt mir auch den oft unterschiedlichen Stand des Wissens und vor allem unterschiedliche Interessen der Menschen. Ich würde sagen, bis heute ist meine Erklärung für mich selbst die einleuchtendste gewesen.

Zu IQ: Erstens gehe ich davon aus, dass wie gesagt, alle Menschen einer bestimmten Generation genetisch bedingt ungefähr gleichen IQ haben. Und nur die äußeren Einflüsse bei der Schwangerschaft, Geburt und Erziehung bilden die Blockaden. Daher bin ich mit diesem Ausdruck hier überhaupt nicht einverstanden:
In Antwort auf:
Und daher kann man Begabung weder durch Erziehung, noch durch Geburten mindern oder fördern.
Erstens ich spreche nie über "mindern" oder "fördern". Sehr bewußt spreche ich über Blockaden, die keine Entfaltung erlauben. Entfaltung ist weder Minderung noch Förderung. Hier hast Du mich schon das zweite Mal an der gleichen Stelle missverstanden. Noch einmal: ich gehe davon aus, dass die Einflüsse während Schwangerschaft, während Geburt und während der Erziehung eben die Blockaden bilden können. Diese Blockaden stören dann Entfaltung des genetisch bedingten IQ´s. Und wenn man dabei noch denkt, dass bei der menschlichen Evolution die Stagnation immer einen Schritt zurück bedeutet, kann man hier logischer Weise von Degradierung sprechen. Übrigens, Degradierung ist wiederum keine Minderung.

Vielleicht hat Dich der Umstand verwirrt, dass ich nur über die Geburt spreche und davon wohl ausgehe, dass es der einzig wichtige Faktor in Entwicklung eines kleinen Menschen ist. Das ist nicht so. Ich werte alle Faktoren aus: erstens das kleine Wesen wählt seine Eltern bereits vor der Zeugung aus (laut einigen Aussagen von russischen Hellsehern passiert es bereits ca. 3 Monate vor der Zeugung). Es ist auch kein Zufall, dass in einigen (orientalischen??) Religionen 2 Horoskope für Kind angefertigt werden. Nicht nur auf Geburt. Sondern auch ein Jahr vor der Geburt. Dies ist mir aufgefallen, als ich nach dieser ungewöhnlichen Aussage der russischen Hellseher irgendwann viel später darauf gestoßen bin, dass Horoskope auch auf 1 Jahr vor der Geburt erstellt werden. Kann mich jetzt leider nicht mehr erinnern, in welchen Ländern es gemacht wird.

Also zuerst wie gesagt "Vorauswahl der Eltern", wobei die Eltern wohl vorher auch irgendwie ihr Einverständnis gegeben haben müssen. Sozusagen alle drei (solange es keine Mehrlinge sind, ansonsten auch mehr), also alle drei müssen irgendwie sich gefunden haben und einander als genetische Familie "akzeptiert" haben.

Dann die Zeugung selbst - also Übergang aus dem Geistigen/Feinstofflichen (wobei ich hier die Diskussion, ob das Geistige überhaupt stofflich ist, aus Mangel an Information rauslasse. Ich lege das als Vermutung aus). Also Übergang aus dem Geistigen in das Materielle. Bei Zeugung bekommt das kleine Wesen den Körper. Es wird aktiv und beeinflusst erst Mal das Miniuniversum im Bauch.

Dann die Schwangerschaft, in der sich das Kind in Aktivitäten übt. Sozusagen Minievolution zum Minizeitraum im Miniuniversum.

Dann Geburt. Sie ist Höhepunkt der Schwangerschaft und bedeutet Übergang aus dem physischen Miniuniversum in physischen Maxiuniversum.

Dann die Entwicklung/Erziehung in der Gesellschaft der gleichen Spezies.

Alle diese Faktoren sind gleich von Bedeutung. Da ich mich aber weder mit einem 5jährigen Kind beschäftige, noch bin ich am Anfang des Kinderwunsches, befinde ich mich eben in der Phase, wo ich mich befinde. Das ist die Schwangerschaft. Und für mich bedeutet Geburt der Höhepunkt dieser Zeit. Zum Unterschied ist zu beachten, dass ich diesen kleinen zeitlichen Moment der Geburt als genauso wichtig erachte, wie mein Verhalten und mein Erleben in den 9 Monaten vorher. Nur ist der zeitliche Übergang eben progressiv kleiner. Allerdings gehe ich intuitiv davon aus, dass nach Möglichkeit dieser kleine Übergang ebenso harmonisch verlaufen soll. Sprich da schenke ich natürlich diesen vermutlich 9 Stunden der Geburtdauer genauso viel Aufmerksamkeit, wie den ganzen 9 Monaten. Das bedeutet für mich, dass unnötiger Streß in den Stunden der Geburt, welcher sich bestimmt vermeiden oder zumindest lindern lässt, wenn man sich Gedanken vorher macht, wie, einige Blockaden für Entwicklung meines Kindes bedeuten kann. Wobei wie gesagt, ich habe Wasser gewählt, weil es für mich persönlich optimalste Bedingungen anbietet. Bedingungen zur Linderung (Umgehen) der unnötigen Schmerzen und Streß. Ich gehe einfach davon aus, dass je glücklicher und entspannter die Geburt verläuft, desto harmonischer ist der Übergang, desto weniger Streß hat auch das Kind. Wasser ist nun Mal die optimalste Lösung für mich. Wenn andere Frauen genauso gut die Schmerzen bei Landgeburt lindern/umgehen können, dann ist es doch super.

Bestes Beispiel ist hier meine Mutter. Sie wurde ins Krankenhaus geliefert. Und da lag sie mitten in der Nacht im Gemeinschaftssaal. Neben ihr haben andere 4-5 Frauen ihre Kinder bekommen. Und diese Frauen haben geschrieen. Nun ja, und da hat sie halt auch geschrieen. Bis eine Schwester kam, meine Mutter anschaute und fragte: "Tut was weh?" Meine Mutter überrascht: "Nein, eigentlich nicht." "Und warum schreist Du dann?" war die logische Frage der Schwester. Meine Mutter hat mich im Krankenhaus praktisch (fast) schmerzfrei zur Welt gebracht. Das war eine Landgeburt. Sie hat halt kein Wasser gebraucht (und nicht einmal damals gewußt, dass so eine Geburt überhaupt möglich ist).

Die Forschungen mit IQ bei s.g. Delphinen-Kindern, die damals in Sowjetunion erfolgt waren, wurden nicht dafür gemacht, um Werbung dafür zu machen. Eher stehen sie an anderer Seite zur Ignoranz der Welt zu einer Alternativmethode der Geburt. Leider wurde Wassergeburt zuerst kritisiert, weil die Leute erstens keine Ahnung hatten, worum es geht und zweitens tatsächlich meinten, dass das Neugeborene ertrinken kann. Danach wurde die Wassergeburt ignoriert und für Jahrzehnte war es wie tot geschwiegen. Obwohl es für viele Frauen (nicht alle) deutlich eine Erleichterung bringen konnte. Denn es ist Fakt, dass in Wassergeburt bisher keine einzige Nebenwirkung nachgewiesen werden konnte. Die Schmerzmittelforderung ist unglaublich gering (2 von 100 wollen Schmerzmittel, indem es an Land 40 von 100 sind). Genauso verhält es sich mit Rissen: im Wasser wird das Gewebe so gut gedehnt, dass die Risse nicht mehr passieren (bzw. sehr geringer Prozentsatz). Hingegen die Landgeburten weisen eine im Vergleich dazu Horror-Ziffer aus. Es ist ein Fakt, dass eine normal verlaufende Geburt so gut wie nie das Eingreifen des Arztes erfordert. Am Land sieht es ganz anders aus. Ausgang mit nicht gewolltem Kaiserschnitt ist wiederum prozentual minimal. An Land sind Kaiserschnittgeburten Gang und Gäbe.

Da früher die Wassergeburten nicht nur nicht akzeptiert waren, sondern auch noch angegriffen wurden, waren die Belege mit hohem IQ-Nachweis schon Mal ein kleiner Beweis, dass diese Art der Geburt zumindest nicht schaden kann. Heute kehrt die Wassergeburt langsam aber sicher zurück, was mich sehr erfreut, denn ich habe leider keine Möglichkeit im Meer zu gebären. Aber ich habe heute die Möglichkeit, ein Wasserbecken für Geburt zu Hause zu bestellen. Oder gar in Geburtshaus oder Krankenhaus die Wassergeburt zu fordern.

Man muss allerdings natürlich betonen, dass dieser hoher IQ bei den Delphin-Kindern festgestellt wurde. (bei normalen Wassergeburten kenne ich keine Statistiken). Ich habe nachdenken müssen, wo da die Erklärung geben kann.

Also faktisch gesehen, werden also die Geburten von diesen Tieren begleitet. Dabei habe ich überlegt, ob es Tiere gibt, die bereitwillig dies beim Menschen machen würden. Nein, kein einziges Tier ist mir bekannt. Die Delphine unterscheiden sich von allen mir bekannten Tieren auch im folgenden Moment: Sie sind die einzigen wilden Tiere, die tatsächlich eine Art Interesse am Menschen haben. Sprich sie brauchen erstens keine Gefangenschaft, zweitens keine Domestizierung und drittens keine Dressur, um mit dem Menschen zusammen zu leben. Sondern sie haben natürliche Neugierde am Menschen, indem die wilden Delphinschwarme z.B. die Schiffe begleiten. Delphin ist also ein einziges Tier, das aus unerklärlichen Gründen freiwillig in die Nähe zum Menschen kommt. Alle anderen Tiere (auch Katzen und Hunde) sind in der Wildbahn nie am Menschen interessiert.

Dieses Interesse also bringt mich zu logischen Schlüssen, dass die Delphine bestimmte Fähigkeiten aufweisen, die
a) dem Menschen ähnlich sind
b) die menschlichen Fähigkeiten deutlich übersteigen und
c) dem Menschen eindeutig fehlen

Nicht zufällig sprach man in Berichten von "Delphin-Ultraschall" oder "Skanieren" der Gebärenden. Etwas haben diese Wesen angestellt, was sich dem Menschen schlicht und einfach entzogen hat. Und dieses Etwas hatte so eine Wirkung auf die Frauen, dass sie erstens keine Angst hatten (schon Mal ungewöhnlich an sich, denn viele Frauen bekommen auch schon ohne unmittelbare Anwesenheit verschiedener Tiere Ängste) und zweitens das "richtete" etwas in der Gebärenden, so dass die Geburt harmonisch verlief.

Und hier kommt meine eigene Spekulation. Es ist eigentlich logisch, dass das Baby im Bauch der Mutter im gleichen Element sich befindet, wie die Delphine. Und zwar komplett - mit Kopf, Augen und Nase und Ohren schwimmt es im Bauch. Die Delphine, die die Gebärende umgeben, befinden sich praktisch sich mit dem Kind auf der gleichen Element-Ebene. Nun ja, und wie bekannt, kommunizieren die Delphine unter Wasser mit ihrer besonderen Sprache. Also für mich liegt es auf der Hand, dass das Kind, welches sich im Bauch bzw. im Moment der Geburt noch unter Wasser befindet, praktisch ungestört von diesem Kommuniaktionsfeld der Delphine umgeben ist. Es ist absolut ungestört: kennt noch selbst keine menschliche Sprache, es kennt noch nichts. Aber das erste, was er auf dem Übergang in diese Welt wahrnimmt, sind die Urlaute der Wesen, die erstens intelligent sind. Zweitens bestimmt keine solche egoistischen Züge wie Menschen aufweisen und überhaupt einfach Mal (jetzt werde ich schon fast menschenfeindlich) "bessere Menschen" sind. Die ersten Informationen also nimmt das Kind in Entspanntheit der ähnlichen Mutterbauchbedinungen ungestört und praktisch direkt auf.

Ein faszinierendes Mysterium - kann ich nur sagen.



Roksi ..........................................................TM 003

sat naam


Beiträge: 48

15.12.2008 00:41

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten

Zitat von Roksi
Und hier kommt meine eigene Spekulation. Es ist eigentlich logisch, dass das Baby im Bauch der Mutter im gleichen Element sich befindet, wie die Delphine. Und zwar komplett - mit Kopf, Augen und Nase und Ohren schwimmt es im Bauch. Die Delphine, die die Gebärende umgeben, befinden sich praktisch sich mit dem Kind auf der gleichen Element-Ebene. Nun ja, und wie bekannt, kommunizieren die Delphine unter Wasser mit ihrer besonderen Sprache. Also für mich liegt es auf der Hand, dass das Kind, welches im Bauch sich befindet, bzw. im Moment der Geburt noch sich unter Wasser befindet, praktisch ungestört voll in diesem Kommuniaktionsfeld der Delphine befindet. Er ist absolut ungestört: er kennt noch selbst keine menschliche Sprache, er kennt noch nichts. Aber das erste, was er auf dem Übergang in diese Welt wahrnimmt, sind die Urlaute der Wesen, die erstens intelligent sind. Zweitens bestimmt keine solche egoistischen Züge wie Menschen aufweisen und überhaupt einfach Mal (jetzt werde ich schon fast menschenfeindlich) "bessere Menschen" sind. Die ersten Informationen also nimmt das Kind in Entspanntheit der ähnlichen Mutterbauchbedinungen ungestört und praktisch direkt auf.

Ein faszinierendes Mysterium - kann ich nur sagen.

Sag ich auch

Astroharry


Beiträge: 119

15.12.2008 17:33

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten

Die Theosophen sagen, dass ein Mensch, wenn er in den Mutterleib eingeht die ganze Evolution im Schnellgang durchmacht.
Habe mir dann ein Buch über die Embrionale Entwicklung besorgt und festgestellt:
zuerst kommt der Vielzeller, das könnte, wenn man so will, die kristallphase sein.
Dann wurzelt sich der Zellhaufen in den Uterus ein.
Löst aich wieder und bekommt Kiemen.
Dann Arme und Beine usw.

Scheint also was dran zu sein. Dann ist der "Minikosmos" des Mutterleibs also eher das Feld für die ganze evolutionäre Entwicklung und ist also eher der große kosmische Leib. Das Kind kehrt also bei der Geburt von der kosmischen zur individuellen Entwicklung zurück. also von der großen zur kleinen Welt.

Was uns "klein" dünkt ist in Wirklichkeit groß und umgekehrt.
Klein ist nur das Maß in cm. Aber der Sprung vom Einzeller zum Menschen, binnen 9 Monaten ist eine Entwicklung kosmischen Außmaßes.

Gruß Harry

Gruß Harry

sat naam


Beiträge: 48

16.12.2008 14:03

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten

Zitat von Astroharry
Was uns "klein" dünkt ist in Wirklichkeit groß und umgekehrt.
Klein ist nur das Maß in cm. Aber der Sprung vom Einzeller zum Menschen, binnen 9 Monaten ist eine Entwicklung kosmischen Außmaßes.

Da geht es ja nicht nur um Raum sondern auch um Zeit.
Diese *9 Monate* ist eine immer wiederkehrende Reise durch die Jahrmilliarden evolutiver Entwicklung....
... und da ja *Zeit* realtiv ist - wird auch mit jeder Befruchtung einer Ei-zelle in einem *Urknall* wieder ein neues Universum geschaffen.

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

16.12.2008 19:36

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten
Das mit "9 Monaten" ist auch eine interessante Sache. Ich habe Mal in WIKI unter "siderischer Monat" geschaut. Da muss man erst Mal durchsteigen können, wie viele Bezeichnungen für Monate es doch gibt. Bezogen auf verschiedene Faktoren.

Jedenfalls habe ich jetzt 3 verschiedene (und am häufigsten hier in unseren Graden verwendete) Monatsdeutungen festgehalten. In Peter Plichtas Werk "Gottes Geheime Formel" ist es auch sehr anschaulich dargestellt.
(*an-dieser-stelle-zu-harry-vorsichtig-schiel* Ich weiss, ich weiss, dieser Herr ist nicht gerade Dein Favorit. )

Es gibt nämlich die "gewohnten", vom Menschen festgelegten Monate mit 30, 31 und 28(29) Tage, die zugegeben eher angepasst wurden, damit er einen festen Kalender mit einem zu überblickenden System hat.

Dann gibt es noch den s. g. sydonischen Monat - das ist die Dauer des Mondumlaufs von 29,53 Tagen. So viel braucht Mond, um dieselbe Stellung in Bezug auf Sonne einzunehmen.

***************************************************************************************************
Allerdings gibt es noch den s. g. siderischen Monat, der exakt 27,32 Tage dauert.
Das ist die Zeit, wenn der Mond seinen Umlauf um die Erde macht.

Dann ist es wohl erwiesen worden, dass der natürliche weibliche Zyklus dem wahren astronomischen Rhythmus folgt und eben nicht dem zwei Tage länger dauernden Zyklus von Vollmond zu Vollmond.
Da wohl die meisten Astronomen männlich sind, messen sie diesem Fakt offensichtlich nicht so viel Bedeutung bei.

In der Medizin wird heute gelernt, dass die Zeit, welche das Baby nach der Zeugung bis zur Geburt braucht, genau die Zeit von 10 siderischen Monaten beträgt.
(Natürlich hält sich nicht jedes Baby dran, ist klar. ) Gerechnet in Tagen sind es also 273 Tage.

Und da gibt es noch eine Zahl, die gar nicht so unbekannt ist: absoluter Nullpunkt liegt bei -273°C.
***************************************************************************************************


Plichta weist hier auf den Zusammenhang zwischen dem Mond und dem Wasser hin. Gerade der Mond bewegt alle Ozeane auf der Erde.
Folgende Beobachtungen schreibe ich hiermit einfach von Plichta ab:

"Das Wasser wiederum ist für mich die wohl geheimnisvollste Substanz, die es im Planetensystem gibt. Wasser gilt zwar in der Biologie als Träger des Lebens, denn alle Zellreaktionen laufen in wäßrigem Medium ab. Das trifft aber nicht den entscheidenden Punkt.

Aus einem zutiefst geheimnisvollen Grund ist etwas jedes fünfundfünfzigmillionste Wassermolekül gespalten. Die triviale Grundgleichung der Chemie
(hier weist Plichta auf die Zahl 3, welche alle Wissenschaften durchdringt)

H2O<=>H+ + OH-

bedeutet, dass Wasser immer ein untrennbares Stoffgemisch aus drei Bestandteilen ist:
H3O+
H2O
H1O-


Wer versuchen wollte, diese drei Bestandteile zu trennen, würde scheitern. Obwohl wir nicht einmal für die Dreifachheit des Wassers eine Erklärung haben, wollen wir in den Weltraum. Was wir da wollen wurde mir immer unklarer - trotz meines leidenschaftlichen Interesses für Raketentechnik. Nun, nach meinem Traum, würde mir klar, dass wirkliche Weltraumfahrt erst stattfinden kann, wenn wir die Rätsel der Welt gelöst haben.



Also am meisten interessiert mich hier diese auffällige Gleichung von Dauer des siderischen Monats, Dauer des weiblichen Zyklus und von (theoretisch) tiefster erreichbarer Temperatur und Dauer der Schwangerschaft.


PS. Ach ja, noch etwas fällt mir auf. Unsere Meditationsgruppe bei Saraswati trifft sich dann im Takt des sydonischen Monats???<--- Frage an Sat.



Roksi ..........................................................TM 003

Astroharry


Beiträge: 119

17.12.2008 15:42

RE: bewußte Geburt Zitat · antworten

Liebe Roksy

Du hast ja so recht. Plichta ist nicht nur nicht mein Vavorit. Er gehört eingentlich in die Geschlossene, denn er ist größenwahnsinnig. Na gut, wir hatten schon mehrere größenwahnsinnige Politiker und ich bin zumindest schon froh, dass Plichta kein Politiker ist. Seltsam ist, dass man Größenwahn nicht besser therapieren kann, die darunter leiden laufen alle frei herum und sind doch gefährlicher als macher Amokläufer.

Wir wollen nicht philosophieren.

also Wasser untersteht astrologisch gesehen primär dem Einfluss des Mondes. Man kann also mal nachsehen, was der Mond für Wirkungen auf den verschiedenen ebenen tätigt.

Aber -273°C ist nun grade kein Wert, den man Zahlensymbolisch belegen sollte. Er ist von der Einheit °C abhängig.
Wasser hat zwar bei 0°C den Gefrierpunkt, aber wenn der Druck nicht stimmt, dann stimmt der Gefrierpunkt auch nicht mehr.
In einer anderen Maßeinheit ausgedrückt ist die Zahl des absol. Nullp. wieder eine Andere.

Symbolisch belegen kann man nur mathematische Konstanten. Z.B. PI oder PHI, oder e usw. Die sind immer und unter allen Umständen gleich. Sie gelten im ganzn Kosmos und haben immer den selben Zahlenwert.

Interessant sind auch die Naturkonstanten der Physik. Das Planksche Wirkungsquantum z.B. die Plankzeit oder die Planklänge. Die sind auch wieder absolut gültig und ändern sich nie. Aber man muss sie als Proportion ausdrücken, damit man die physikalischen Einheiten weg bekommt.

Der Mond läuft um die Erde und der Siderische Monat wird an den Sternen gemessen. Also die Wiederkehr des Mondes gemessen an einem fixstern.

Wie wäre es, wenn wir und drauf einigen dass das LICHT des Mondes die große Wirkung auf die Zeugung und Fortpflanzung hat, denn das ist in zahllosen Beobachtungen immer wieder belegt worden. Jeder Zoologe weis das, kannst ja mal einen fragen

Gruß Harry

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