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Roksi
Admin
Beiträge: 2.137
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09.05.2008 12:30
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Wie so oft: wir sind entweder fest in unseren Prinzipien gefangen... Nach Muster *entweder mache ich das so oder gar nicht*
Oder umgekehrt - man passt sich auf jegliche Situation an.
Frage wäre: wo ist die gesunde Grenze und Mitte zwischen Flexibilität und der Festigkeit?
Was ist hier die Konstante? Flexibilität bedeutet Bewegung/Wandel. Festigkeit bedeutet Anhalten.
Wo ist hier die konstante Gegenwärtigkeit?
Ist Realität - also unser Leben hier auf der Erde eine Art "festgefahrenes Prinzip", welches aus der Wirklichkeit geboren wurde und durch scheinbare Bewegung uns dieselbige vorgaukelt??

 Roksi ..........................................................TM 003
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Prinzipien sind die Schlüsse, die ich aus Erlebtem ziehe wo ich bewerte und etwas als richtig oder falsch sortiere... um dann dementsprechend meine vertretbaren Richtlinien festzulegen... Im ungünstigsten Falle können sie zu starren Dogmen werden...
Flexibilität ergibt sich wohl durch neue Erfahrungen und damit verbundenen neuen Erkenntnissen? Also könnte sich durch die daraus ergebende Flexibilität eventuell sogar zu neuen, anderen Prinzipien entwickeln...?
Wobei es sicher auf die Festgefahrenheit des jeweiligen Prinzips ankommt?
Konstante hierbei würde ich "den Bezug zum Ich" nennen...
Liebe Grüße,
Die Moira
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green
Beiträge: 169
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09.05.2008 19:56
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...was wäre denn der Entschluss, immer in Bewegung zu bleiben ?
Greenbonoboland
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Roksi
Admin
Beiträge: 2.137
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09.05.2008 20:57
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Die Frage ist für mich - ist die Bewegung das, wonach es sich lohnt, zu streben?? Oder ist es eher so, dass die Bewegung nur die Gegenwärtigkeit vorgaukelt??
Das was Wölfin geschrieben hat, gefällt mir. Ich muss das aber noch in mir durchgehen. Weil etwas braucht da in mir sozusagen das Aufklären. Die Konstante "Bezug zum Ich" ist, denke ich, richtig. Allerdings bedarf in diesem Fall der Klärung, was genau unter dem "ich" verstanden wird...

 Roksi ..........................................................TM 003
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Zitat von Roksi Die Frage ist für mich - ist die Bewegung das, wonach es sich lohnt, zu streben?? Oder ist es eher so, dass die Bewegung nur die Gegenwärtigkeit vorgaukelt??
Ich denke, daß es wie eigentlich mit allem ist: Ausgewogenheit ist das Zauberwort...
Also gewisse feste Prinzipien, an die man sich hält und eben auch die Fähigkeit sich flexibel an Gegebenheiten anzupassen, also in Bewegung bleiben...
Vielleicht ist es auch einfach nur die Frage der Gewichtung? Ein mir sehr wichtiges Lebensprinzip werde ich sicherlich nicht so leicht umwerfen, das muß schon gravierend begründet sein... wohingegen bei mir unwichtigen Kleinigkeiten ich wohl eher dazu bereit bin...
In Antwort auf: Das was Wölfin geschrieben hat, gefällt mir. Ich muss das aber noch in mir durchgehen. Weil etwas braucht da in mir sozusagen das Aufklären. Die Konstante "Bezug zum Ich" ist, denke ich, richtig. Allerdings bedarf in diesem Fall der Klärung, was genau unter dem "ich" verstanden wird...
Ich finde dabei garnicht so wichtig, was genau man hierbei unter dem ICH versteht... Entscheidend ist daß sowohl die Prinzipien, als auch die Flexibilität nur mit MIR zu tun haben, mit meinen persönlichen Entscheidungen, nicht mit jemand anderem...oder?
Liebe Grüße,
Die Moira
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green
Beiträge: 169
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09.05.2008 23:17
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...für mich gibt es da noch ein gänzlich simples Kriterium: wobei fühle ich mich wohl?
Wenn Konstanten zur Belastung werden, mich hindern, beginne ich, sie zu hinterfragen. Wenn Bewegung mir als Unruhe erscheint, versuche ich, an zu halten und zu sehen, was die Bewegung erzeugt.
Es gibt zentrierte Konstanz genauso wie ruhige Bewegung. Es gibt notwendige Unruhe und fruchtbares Aushalten und Stehenbleiben.
Ich sehe dahinter kein einheitliches Prinzip außer meiner Entscheidung.
Greenbonoboland
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