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Grenzen-Wissenschaften

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Dieses Thema hat 7 Antworten
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 Projekte und Bibliotheken
Roksi Offline

Admin


Beiträge: 2.137

01.03.2008 18:35
Bibliothek der Fastenverfahren und Reinigungsprinzipien Thread geschlossen



In diesem Thread werden die Fastenverfahren gesammelt. Die Diskussion dazu werde ich in einem extra-Thread führen. Dieses Thema wird geschlossen und als "erstes" angezeigt. Wenn ihr ein Fastenverfahren reinstellen wollt, dann mir einfach Bescheid geben. Ich werde das Thema aufmachen und Euer Verfahren reinstellen. Dadurch, dass wir die Verfahren im anderen Thread (im UForem "Wohlbefinden") diskutieren, können wir viel Übersichtlichkeit erreichen.

Anfangen möchte ich mit einem sehr harten Fastenverfahren, welches s. g. "Mukus" löst - harte Kotschichten im Darm, die Jahrzehnte bei uns darin "aufbewahrt" werden und welche für Krankheiten sorgen.


Fasten mit Bentonit und Flohsamenschalen (Darmreinigung).


Was ist wichtig in der Fastenzeit.

1. Mind. 3,5-5 L Wasser am Tag trinken. Keine anderen Flüssigkeiten! Man kann es zwar mit Saft, Tees etc. ausprobieren, aber der Erfolg wird nicht wie im Fall mit Wasser garantiert. Kein Essen!

2. Einnahme von Bentonit (So sieht es aus. Kann man in der Apotheke kaufen/bestellen). Es ist ein Pulver vulkanisches Ursprungs, dient zum Auflösen von den oft steinharten Schichten, die nicht einmal durch die bekannte „vor-Operation-Reinigung“ im Krankenhaus gelöst werden können. Vorzustellen wir ungefähr eine zu pulver gemahlene Mineral-Substanz.

3. Einnahme von Flohsamenschalen (So sieht es aus. Kann man genauso in der Apotheke kaufen/bestellen). Sind zum Aufquellen und rausleiten aus dem Darm von den gelösten Schichten gedacht und erleichten den Stuhlgang.

4. Jeden Tag (am besten am Abend) ein Einlauf mit Irrigator Umfang: mind 1,5L, am besten 2 L, ist ebenso in der Apotheke bestellbar. Diese Gummi-Birnen (Klistierspritzen) kann man vergessen, das Wasser dringt nur mit Verwendung von Irrigator tief genug rein, um die ganze im wahrsten Sinne des Wortes Scheiße rausbringen zu können. (Bei Lieferung des Gerätes wird das längere Schedenstück gewählt)

5. Der Stuhlgang riecht danach bestialisch, besonders, wenn man jahrelang Fleischgenießer war. Oder auch eindrucksvoll sind die Jahre dort liegende verfaulte Fleischstücke, die fast unverdaut wieder rauskommen, in eine dünne feste Schicht eingehüllt. Und das bei mir nach 1,5 Jahre Vegetarismus! (spreche hier aus eigener Erfahrung) Man kann (wenn man will ) in diesen Schichten nicht aufgelöste Medikamente finden. Jemand hat z. B. ein Medikament entdeckt, das er als Baby mal bekommen hat.

6. Einnahme erfolgt im folgenden Rhythmus:
Bitte beachten, dass das Verfahren mit Null Medikamenten geführt wird. Daher ist das Einhalten vom zeitlichen Rhytmus enorm wichtig!


a. Jeden Morgen und jeden Abend.

b. Am Morgen z. B. um 06:00 Uhr. Zuerst ca. 300ml Wasser im Glas mit 1 leicht gehäuften Löffel Bentonit trinken.

c. Danach sofort wieder ein Glas 300ml klares Wasser trinken.

d. Dann 15 Minuten warten.

e. Danach 1 Glas Wasser gemischt mit 1 leicht gehäuften EßLöffel Flohsamenschalen

f. Sofort danach wieder ein Glas klares Wasser

g. Vor und nach dieser Procedure wird 2 Stunden nicht getrunken!

h. Dieselbe Vorgehensweise am Abend. ABER: Wichtig. Exakt 12 Stunden verstreichen lassen. Und z. B. um 18:00 Uhr das Ganze wiederholen.

i. Irgendwann am Abend (z. B. vor dem Schlafengehen) einen Einlauf mit mind. 1,5L Wasser durchführen. Vor und nach dem Einlauf jeweils 1 Stunde nicht trinken. Bitte VORSICHT! – kein Leitungswasser oder so verwenden. Nur dieselbe hohe Qualität des Wassers wählen wie beim Trinken. Auch abgekochtes Leitungswasser ist oft fatal. Leitungswasser vernichtet durch Chlor die im Darm lebenden kostbaren Bakterien. Auf diese Weise mit einem einzigen falschen Einlauf vernichtete Darmflora braucht sogar bis zu 2 Monate, bis es wiederhergestellt werden kann! Es ist äußerst dumm, Leitungswasser dabei zu verwenden. Unser Organismus ist z. B. mit unseren Organen darauf ausgelegt, zu entgiften. Darm aber nicht, er hat diese Schutzvorrichtung nicht, weil die Natur es vorgesehen hat, dass wir nicht mit dem Arsch essen! Bitte um Vorsicht! Damit es angenehmer ist, empfehle ich, das Wasser leicht aufzuwärmen. So hat es lauwarme Körpertemperatur und fühlt sich nciht so eisig kalt.

j. Wenn der anfängliche Kot von letzten Speisen weg ist, kommen die im wahrsten Sinne des Wortes harten Sachen zum Vorschein. Es kann z. B. wie bei mir wie ein Schlauch aussehen. Es ist gummiartig oder wie harte eingeweichte Tonerde zur groben Kette gewunden. Wenn wir essen und unser Organismus nicht im Stande ist, irgendwas z. B. aufgrund von extremer Giftigkeit oder extremer Schwäche durch Traumatas und körperlicher/seelischer Schmerzen zu verdauen, so bildet er um das Essen herum, das er nicht verarbeiten kann, eine Schleimschicht, die sich an den Darmwänden ablegt und irgendwann immer härter und immer härter wird. Wenn dieses Zeug älter wird, so kommt manchmal so was wie ein Gummischlauch nach dem Einlauf raus. In Extremfällen ist es mit einem Messer nicht zu durchschneiden. Ich selbst habe ein Paar dünnere Schläuche ähnlicher Art rausgebracht. Bei mir ließen sie sich durch stakes Drücken zwischen (behandschuhten! ) Fingern durchdrücken.



7. Folgendes wird während des Fastens empfohlen. Da sich unser Körper entgiftet, sind die bekannten basischen Bäder sehr empfehlenswert. Und überhaupt Baden, Duschen etc. Aber bitte mit so wenig Einsatz von Duschgels, Seife und ähnlicher chemischer Produkte wie möglich! Eure Haut wird dankbar sein. Oder Bäder mit Totes-Meersalz. Oder Bäder mit Essig. Es gibt eine Menge natürliche Mittel, die die Haut nicht beschädigen müssen.

Man sollte bedenken, dass ein richtiges Fasten auch eine richtige Vorbereitung erfordert. Deswegen sollte man immer 3 Tage zu den danach genommenen Fastentagen genommen werden. In diesen 3 ersten Tagen darf noch kein Bentonit und keine Flohsamenschalen genommen werden. Am besten man trinkt auch nicht gleich nur Wasser, sondern man verringert das Essen und isst z. B. nur Rohkost, um keinen Entgiftungskollaps in den nächsten Tagen zu kriegen. In diesen ersten 3 Tagen sollte man bereits mit dem Maximum an möglichen störenden Beschäftigungen aufhören und in sich versinken. Wenn es psychisch hart ist, sollte man eine Person als Begleitperson wählen, die bereit sein muss, viel Blödsinn und viel Schmerz während dieses Verfahrens anhören und miterleben. Minimum an Gesprächen. Schweigen wie Mönche! Das ist heilend.

8. Einleitung zur Anwendung von Irrigator: Eine harte Sache. Das ist eigentlich das Einzige, was bei diesem Verfahren grausam ist. Denn es muss jeden Tag während des Fastens ein Einlauf gemacht werden. Dieses Ding besteht aus fogenden Teilen: Wasserbehälter, angeschlossener langer Schlauch und die Spritze am Ende, die in das Allerwerteste dann gesteckt wird mit kleinem Wasserhahn, welches Wasserzufluss reguliert.

Man kauft sich einen Hacken und hängt den Irrigator an die Wand. (im Badezimmer). Man rechnet die Länge des Irrigatorschlauchs vorher ab. Funktionieren sollte es so, dass das Wasser vom Wasserbehälter leicht runterlaufen kann. Zum Einführen der Spritze benutzt man kaltgepresstes Bio-Sonnenblumenöl. Bitte keine künstlichen Cremes nehmen! Man stellt sich auf den Boden auf alle Vieren und bückt den Körper so, dass das Allerwerteste nach oben guckt (nicht gerade jugendfreie Stellung ) und steckt die Klistierspritze in den Arsch. Danach kann man mit der Hand den kleinen Wasserhahn aufdrehen und das Wasser läuft runter. Die Spritze muss fast vollständig reingeführt werden. So erreicht man auch tatsächlich die weitesten Winkel des Darms, welches gereinigt wird. Wenn das Wasser reingelaufen ist, dann legt man sich sofort auf den Boden auf die Seite. (links oder rechts - keine Rolle). Man bleibt so auf einer Seite eine Zeitlang liegen (mind. 7 Minuten) und dann dreht man sich auf die andere Seite um. Wieder 7 Minuten abwarten. Danach aufstehen und aufs Klo flitzen. Die Resultate dieser Quälerei lassen sich allerdings sehen, dass kann ich Euch garantieren. Vorausgesetzt - man hält sich hier an die Richtlinien.

9. Zeitrahmen. Da das Verfahren sehr hat ist (dafür aber äußerst effektiv), deswegen sollte man in diesen Tagen frei nehmen und zu Hause bleiben. Zeit: für Neulinge höchstens 7 Tage mit 3 einleitenden Tagen (also insgesamt 10) Für abgebrühte Fastenfreaks können es auch 2-3 Wochen sein. Ich hatte Mal 14 Tage + 3 einleitende Tage ausgehalten. Das kann sehr schwächend werden, weil diese Putz-Arbeit viel Kraft erfordert. Also aufpassen.

10. Was sind 3 Einleitende Tage? Das sind die Tage, wo man schon im voraus anfängt, das Essen zu reduzieren. In diesen Tagen ist strenges veganes Essen angesagt. Am ersten und zweiten Tag kann noch dieses veganes Essen gekocht verzehrt werden. Aber am dritten sollte es reine Rohkost sein. Essen insgesamt dabei reduzieren. Wenn man diese einleitenden Tage nicht macht, dann kann es zu einem Entgiftungskollaps führen. Denn jede Reinigung ist mit Entgiftung verbunden. Das soll berücksichtigt werden.

11. Jedes körperliche Fasten soll nur parallel mit einem emotional-psychischen Fasten durchgeführt werden. Und dieses Fasten mit Bentonit ohne emotionales Fasten ist nur verschwendete Zeit und Kraft. Es ist unwirksam und danach kommt es garantiert zum Yoyo-Effekt. Daher wird auf fastenden Menschen so viel Geld gemacht: jedes Mal isst man diese Kotschichten wieder auf und wird wieder krank, weil unsere Psyche nicht gereinigt wurde. Aber dies ist sehr wichtig. In diesen Tagen soll man alle Außenkontakte im Optimalfall vermeiden. Wenn es geht - auch von der Arbeit frei nehmen. Wenn es nicht geht, sollten die notwendigen Arbeiten so schnell wie möglich und monoton-roboterhaft durchgeführt werden. Die Aufmerksamkeit darf nicht darauf gerichtet werden. Unsere Aufmerksamkeit sollte zu 100% auf unsere Traumatas und Fehler gerichtet werden. Diese Tage sind der Vergangenheit gewidmet. Wir gehen zurück wie in der Zeitmaschine und klappern unser Leben nach diesen Ereignissen ab. 30,29,28,27........2,1,0,-1. Wir gehen bis -1. Das ist die Zeit, die wir im Bauch der Mutter verbracht haben. In dieser Zeit haben wir absolut alles mitbekommen, was auch die Mutter mitbekommen hat. Bereits ab diesem Zeitpunkt wurden wir durch die Mutter beeinflusst. Positiv oder negativ. Die Wirkungen dieser Beeinflussung begleiten uns immer. Beim Fasten sind wir im Stande, die negativen Wirkungen aufzulösen.

Wie?

Ganz einfach: wir konzentrieren uns auf alle Ereignisse, welche in uns noch unerledigt sind und spielen diese im Kopf durch. Unsere Werkzeuge: Willen, Erinnerungsvermögen, mentale Kraft und vor allem Konzentrationsfähigkeit sind in diesen Tagen zu 100% gefragt. Wir sollen nichts machen. Sondern nur sitzen und unsere Vergangenheit abchecken. Wie Putzen in alten Ecken, die wir gerne mit neuen schönen Sachen verstellen, um nicht zu sehen, welcher Dreck dahinter liegt und verfault. Das Dumme ist, dass dieser Dreck nicht nur einfach rumliegt, sondern uns (wir sind wie ein Haus) mit ihren energetischen Verbindlichkeiten durchdringt. Unser ganzes Leben wird von diesen dunklen Ecken bestimmt, weil diese Ecken sind lebendig und werden von uns gefüttert. Sie bestimmen unser Verhalten. Sie bestimmen unsere Aggressivität, sie bestimmen unsere Ehen und Freundschaften. Unsere Arbeit und unsere Hobbies. Man soll in den Fastentagen nichts machen, außer nur sitzen und sich mental auf die Vergangenheit zu konzentrieren. Das wirkt Wunder. Wir durchleben alles aufs Neue und lösen das (vielleicht mit Tränen) auf.

Wie merkst Du, dass ein Problem von mir tatsächlich gelöst wurde? Ganz einfach: denke wieder in höchster Konzentration daran und beobachte Deine Gefühle. Fühlst Du dabei Zorn? Aggressivität? Unzufriedenheit? Angst? Wenn ja - dann ist es nicht gelöst. Wenn Du dabei nichts mehr fühlst, außer Erleichterung - ist es weg. Es bestimmt nicht mehr Dein Leben. Du bist frei. Du kannst dabei das Leben wieder genießen und, wenn Du willst, zu Deinen nächsten Problemen gehen.

Was die Menschen oft nicht wissen: der beste Psychologe, den man haben kann, ist man selbst. Der beste Arzt, den man haben kann, ist man selbst. Geben wir diese Verantwortung nicht an andere Menschen ab. Sie meinen es gut mit uns. Aber sie kennen uns nun Mal nicht so gut wie wir selbst das tun.

In den Tagen der emotional-psychischen Reinigung sollen wir alles lassen, was uns behindert (und am besten Schweigen): die ganzen Tätigkeiten (außer auf die notwendige Hygiene gerichtet) müssen weggelassen werden. Wir sollen uns nur konzentrieren. In Liebe. Denn ohne Liebe wird keine Krankheit/Problem/Traumata gelöst. Und Liebe bedeutet Aufmerksamkeit, welche dieses Problem zum ersten Mal in ihrer Existenz von uns bekommt. Wir sollen echten Wunsch haben, die Probleme nicht nur zu sehen, sondern auch zu verstehen. Durch Verstehen gehen wir dann in die Phase des Bearbeitens. Und danach kommt die ersehnte Phase des Lösens. Nicht vorher.

12. Verhalten danach:
Nach dem Fasten sollen wir unseren Körper in sanftem Verfahren wieder an das Essen gewöhnen. Am besten wieder nur mit kleinen Portionen Rohkost anfangen. Sehr vorsichtig dabei vorgehen - unser Magen hat sich nämlich während Fastens verkleinert und kann nicht mehr so viel verarbeiten. Wir sollen uns schonen.




Überarbeitet am 20.03.2008



Roksi ..........................................................TM 003

Saraswati Offline




Beiträge: 881

03.03.2008 11:09
#2 RE: Bibliothek der Fastenverfahren und Reinigungsprinzipien Thread geschlossen


Atmung


Zitat von Roksenia
Auch wichtig: Atmung. Wir sollen lernen, richtig zu atmen. Und während Fastenzeit, so werden wir feststellen, ändert sich unser Atem-Rhytmus. Damit wir diesen Moment auffangen können, bedarf es Kenntnis einer Technik / mehrerer Techniken.


Eigentlich genügt eine ausgeglichene Bauchatmung,
für eine optimale Sauerstoffversorgung des Organismus,
tiefe Atmung fördert zu dem Entspannung.

Es gibt auch eine spezielle Reinigungsatmung
aus dem Repertoire des Pranayama,
siehe Reinigungstechniken.

Zur Kraftaufladung ist Prana-Atmung geeignet,
die hier in manchen Formen beschrieben ist.



Saraswati

Roksi Offline

Admin


Beiträge: 2.137

03.03.2008 14:24
#3 RE: Bibliothek der Fastenverfahren und Reinigungsprinzipien Thread geschlossen


Prinzip der Umstellung.


Fasten ist in erster Linie Reinigung. Dass beim Fasten das Essen reduziert wird, sollte normalerweise nicht das Allererste sein, was uns auffällt. Sondern das erste, was uns auffallen sollte, wäre die UMSTELLUNG der Ernährung.

Da aber unsere Gesellschaft im „satten Westen“ – sehr treffender Name – nun Mal überfressen ist, steht das Reduzieren der eingenommenen Mengen im Vordergrund.

Da der Organismus krank ist, ist es logisch anzunehmen, dass ETWAS zu dieser Krankheit geführt hat. Nach unseren „irdischen“ Gesetzen sind es Einflüsse

.........a) von Innen
.........und
.........b) von Außen.


Von Außen ist es feststoffliches Essen. Von Innen sind es eigene Gedanken/Gefühle, die die Gesundheit beeinflussen und regulieren/manipulieren.

Wenn etwas mit Gesundheit nicht stimmt, nimmt man logischer Weise aufgrund dieser Gesetze an, dass das, was reinkommt, schädlich/falsch/verkehrt/unzureichend/überflüssig ist.

Was tut man z. B. während der Fastentage, um etwas zu ändern? Man stellt etwas um. Und das ist: stoffliches Essen/Trinken und emotionales und gedankliches Handeln.

Fasten ist in erster Linie Ernährungs-Umstellung, Ernährungs-Änderung. Und erst an zweiter Stelle steht Ernährungs-Reduzierung. Da aber wir hier im Westen oft keinen Maß kennen, steht bei uns Essensmenge und damit auch Essens-Reduzierung an erster Stelle.

Fazit: Fasten soll gedanklich nicht als Reduzierung/Verhungern (falsch), sondern als Umstellung/Änderung/Reinigung (richtig) wahrgenommen werden.



Roksi ..........................................................TM 003

Roksi Offline

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Beiträge: 2.137

03.03.2008 14:26
#4 RE: Bibliothek der Fastenverfahren und Reinigungsprinzipien Thread geschlossen




Fasten und Askese.

Askese ist im „gewohnten“ Sinne die Enthaltsamkeit aller Genüsse. Diese Erklärung ist leider unvollständig und führt durch diese Definition in die Irre. Askese ist Reduzierung in beide Richtungen. Sowohl der Gnüsse, als auch der negativen Einflüsse. Letzteres wird sonderbarer Weise gerne vergessen oder bleibt unerwähnt. Durch dieses „Vergessen“ erwirbt Askese einen negativen Tuch, welcher vor allem deswegen schon nicht korrekt ist, weil Askese das Durchführen der Reduzierung auf Null ist – sprich auf die vollkommene Neutralität. Und Neutralität ist weder mit „gut“, noch mit „böse“ zu verstehen.

Askese führt man in der Regel durch, um ein Ziel zu erreichen. Das ist z.B. Ziel einer Erkenntnis / mehrerer Erkenntnisse.

Als Nebeneffekt der Reduzierung der positiven und negativen Einflüsse durch Askese kann natürlich auch Reinigung sein. Sie ist aber nicht das primäre Ziel von Askese im Vergleich zu Fasten. Bei Fasten ist Reinigung das primäre Ziel.

Im Endeffekt reduziert man bei Askese jeglichen Einfluss, welcher von Außenleben kommt. EGAL, ob dieser positiv oder negativ geladen ist.

Wenn man Askese auf Analogie mit Pendel zurückführt, dann ist das Ziel dabei, im Optimalfall in vollkommene Ruhe zu kommen. Pendel bleibt stehen. Mit diesem Null-Effekt werden Erkenntnisse gemacht/erhofft/erwartet.





Roksi ..........................................................TM 003

Roksi Offline

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03.03.2008 14:26
#5 RE: Bibliothek der Fastenverfahren und Reinigungsprinzipien Thread geschlossen



Emotional-psychisches Fasten


Was beim Fasten immer gerne übersehen, vergessen, nicht gesagt oder nicht gwußt wird: Jedes körperliche Fasten soll nur parallel mit einem emotional-psychischen Fasten durchgeführt werden. Ohne Psyche-Anteil ist es sonst unwirksam und danach kommt es vorprogrammiert zum Yoyo-Effekt.

Daher wird auf fastenden Menschen so viel Geld gemacht. Yoyo-Effekt kommt bestimmt: sprich alles wird wieder aufgegessen, man fällt erneut in die gleichen Muster zurück (manchmal sogar verstärkt). Und schon wieder gibt man viel Geld für Fastenkuren und Literatur darüber aus.

Die wichtigste Regel für Fasten ist: wenn man dauerhafte Wirkung für das Wohlbefinden erzielen will, ist körperliches Fasten nur mit psychisch-emotionalem Fasten durchzuführen.

Was genau ist dabei zu beachten? Ich beschreibe Optimalfall, wenn der Fastende Möglichkeit hat, während Fastentage Urlaub zu nehmen. Auch Urlaub von Familie.

In den Fastentagen soll man alle Außenkontakte im Optimalfall vermeiden. Wenn es geht - auch von der Arbeit frei nehmen. Wenn es nicht geht, sollten die notwendigen Arbeiten so schnell wie möglich und monoton-roboterhaft durchgeführt werden, bitte aber in Kauf nehmen, dass die Wirkung des Fastens durch Außenkontakte und durch jegliche kleine ablenkende Tätigkeit abgeschwächt wird. Die Aufmerksamkeit darf auf keinen Fall auf Außenleben, sondern zu 100% auf unsere vergangenen Traumas und Fehler gerichtet werden. Diese Tage sind der Vergangenheit gewidmet. Vielleicht zum ersten Mal in unserem Leben gehen wir zurück wie in der Zeitmaschine und klappern unser Leben nach diesen Ereignissen ab. 30,29,28,27........2,1,0,-1. Wir gehen bis -1. Das ist die Zeit, die wir im Bauch der Mutter verbracht haben. In dieser Zeit haben wir absolut alles mitbekommen, was auch die Mutter mitbekommen hat. Nur haben wir das nach der Geburt (wieder) vergessen. Bereits ab dem Zeitpunkt unserer Zeugung wurden wir durch die Mutter beeinflusst. Positiv oder negativ. Die Wirkungen dieser Beeinflussung begleiten uns immer. Beim Fasten sind wir im Stande, die vergangenen Manipulationen zückgängig zu machen.

Wie?

Ganz einfach: wir konzentrieren uns auf alle in unserem Leben vergangenen Ereignisse, welche in uns noch unerledigt sind und spielen diese im Kopf durch. Unsere Werkzeuge: Willen, Erinnerungsvermögen, mentale Kraft und vor allem Konzentrationsfähigkeit sind in diesen Tagen zu 100% gefragt. Wir sollen nichts machen. Sondern nur sitzen und unsere Vergangenheit abchecken. Wie Putzen in alten Ecken, die wir in der Vergangenheit gerne mit neuen schönen Sachen verstellt haben, um nicht zu sehen, welcher Dreck dahinter liegt und verfault. Das Dumme ist, dass dieser Dreck nicht nur einfach rum liegt, sondern uns (wir sind wie ein offenes Haus beim emotional-physischen Fasten) mit ihren energetischen Verbindlichkeiten durchdringt. Unser ganzes Leben wird von diesen dunklen Ecken bestimmt, weil diese Ecken lebendig sind und werden von uns auch noch am Leben erhalten, indem wir immer wieder mehr und mehr Müll in die Ecken schieben. Diese dunklen Orte in uns bestimmen unser Verhalten (Graue Eminenz). Sie bestimmen unsere Ehen und Freundschaften. Unsere Arbeit und unsere Hobbies. Unsere emotionalen Ausbrüche und aggressives Verhalten. Fazit: man soll in den Fastentagen nichts machen, außer nur sitzen und sich mental auf die Vergangenheit zu konzentrieren. Das wirkt Wunder. Wir durchleben alles aufs Neue und lösen das vielleicht sogar mit Tränen auf.

Wie merkst man, dass ein Problem von uns tatsächlich gelöst wurde? Ganz einfach: denken wir wieder in höchster Konzentration daran und beobachten unsere Gefühle. Fühlen wir dabei Zorn? Aggressivität? Unzufriedenheit? Angst? Wenn ja - dann ist es nicht gelöst. Wenn wir dabei nichts mehr fühlen, außer Erleichterung – erst dann ist es weg. Es bestimmt nicht mehr unser Leben. Wir sind frei. Wir können endlich das Leben wieder genießen und, wenn wir wollen, zu unseren nächsten Problemen gehen.

Was die Menschen oft nicht wissen: der beste Psychologe, den man haben kann, ist man selbst. Der beste Arzt, den man haben kann, ist man selbst. Geben wir diese Verantwortung nicht an andere Menschen ab. Sie meinen es gut mit uns. Aber sie kennen uns nun Mal nicht so gut wie wir selbst das tun.

In den Tagen der emotional-psychischen Reinigung sollen wir alles lassen, was uns behindert und am besten Schweigen. Die ganzen Tätigkeiten (außer auf die notwendige Hygiene gerichtet) müssen weggelassen werden. Wir sollen uns nur konzentrieren. In Liebe. Denn ohne Liebe wird keine Krankheit/Problem/Trauma gelöst. Und Liebe bedeutet Aufmerksamkeit, welche dieses Problem zum ersten Mal in ihrer Existenz von uns bekommt. Wir sollen echten Wunsch haben, die Probleme nicht nur zu sehen, sondern auch zu verstehen. Durch Verstehen gehen wir dann in die Phase des Bearbeitens. Und danach kommt die ersehnte Phase des Lösens. Nicht vorher.

Zeitraum des Fastens ist individuell bestimmt. Generell – um eine gedankliche Stütze zu haben – sagt man, dass im Schnitt für ein Jahr abgearbeitetes Lebens ein Tag des richtigen emotional-psychischen Fastens erforderlich ist. Also wenn der Fastende z. B. 40 Jahre alt ist und noch nie gefastet hat, sollte er mit 40 Tagen + 1 Tag für die Zeit in Mutters Bauch rechner. Also ca. 41 Tage - aber das ist nur eine Richtlinie, die immer individuell abgeändert wird. Jemand braucht veilleicht sogar 60 Tage und jemand sogar bloß 5 Tage.

Da so langer Zeitraum nicht auf einmal verarbeitet werden kann und schon Mal physisch sehr schwer auszuhalten ist, wird dieses „echte parallele körperlich-psychische“ Fasten auf einige Jahre verteilt. Man macht z.B. 2 x im Jahr ein 7-bis14-tägiges Fasten. Und irgendwann nach einigen Jahren ist man mit diesem psychologischen Vergangenheits-Durcharbeiten durch. Hiermit ist Fasten-Retreat für DAS AKTUELLE LEBEN abgeschlossen.

Es gibt natürlich in unserem Leben die "schweren" oder "leichten" Jahre. Deswegen kann es sein, dass wir für Verarbeitung eines schweren Jahres mehrere Tage und für Verarbeitung eines leichten Jahres nur Stunden brauchen werden.




Roksi ..........................................................TM 003

Roksi Offline

Admin


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04.03.2008 19:31
#6 RE: Bibliothek der Fastenverfahren und Reinigungsprinzipien Thread geschlossen


Verschiedene Zustände als Nebeneffekte oder Faktoren beim Fasten.


1. Traurigkeit

Wenn der Körper sich reinigt, kann dadurch durchaus zum Empfinden von verschiedenen Zuständen kommen, die man entweder nicht kennt, oder mit denen man gerade in dieser Zeit nicht rechnet.

Zuerst kann es natürlich während der Bearbeitung vergangener Probleme zum Gefühl der tiefsten Traurigkeit kommen. Was dabei zu beachten ist, wäre, dass Trauer vor allem etwas ist, wenn wir uns von etwas trennen (müssen).

Interessanter Weise unterscheiden wir oft nicht, ob das, wovon wir uns trennen, für uns sehr kostbar ist und ohne das wir uns unvollständig fühlen. Oder ob dieses Etwas eher eine störende Komponente ist, welche zum Suchtfaktor geworden ist. Denn sich von Sucht (also im Endeffekt einer negativen Komponente) zu trennen ist in der Regel genauso schmerzvoll, wie sich von etwas Positivem zu trennen.

Das Geheimnis dieses Effektes – in beiden Fällen entsteht die Traurigkeit über „Verlust“ – liegt offensichtlich darin, dass Universum nun wirklich „nein“ gar nicht „merkt“ und alles als „ja“ annimmt. Indem wir uns der Sucht begeben und in einem Aspekt eben SUCHEN, nehmen wir das im Grunde genommen als etwas Positives an und machen das zu einem Teil unseres Lebens. Denn im Endeffekt ist das SUCHEN etwas, was uns in diesem Leben BEWEGT.

Körperlich kann sich dieser Zustand theoretisch in Spannungsschmerz ausdrücken, welcher aber während des Fastens schnell sich auflösen wird. Denn mit Spannung reagieren wir instinktiv, wenn wir etwas loslassen wollen – unsere Muskulatur kann sich dabei durchaus verkrampfen.

Sollte zu diesem Fall wie Spannungsschmerz kommen, dann sind hier die Entspannungsübungen / Yoga zu empfehlen. Hier aus der Vielfalt einfach wählen, was Einem am besten gefällt und intuitiv entspricht.


2. Euphorie

Der zweite interessante und zugegebener Weise oft erstrebte Zustand ist die Euphorie. Es kann durchaus passieren, dass dadurch, dass der mentale, emotionelle und physische Körper vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben eine Erleichterung bekommt, weil er gereinigt wurde, wir einen Zustand des höchsten Glücks erspüren.

Die Anzeichen sind: Mentale und physische Leichtigkeit erfasst den ganzen Körper. Das pure Glück bestimmt unser Handeln. Wir spüren in diesen Momenten Null negativer Sachen. Sind unbesorgt und im höchsten Maße unvorsichtig, weil wir damit gar nicht umgehen können. Dieser Zustand kann allerdings zu einer Art „leichter Droge“ werden und man fühlt sich enttäuscht, wenn es vorbei ist.

Die Euphorie ist aus diesem Grund nicht mit dem permanenten gegenwärtigen Glück zu verwechseln. Beim permanenten Glück – sollte man darein kommen – gibt es nie danach Enttäuschung, wenn man rauskommt und nie krankhaftes Erstreben, dies (wieder) zu erreichen.

Euphorie ist nichts anderes, als Freude unseres Körpers darauf, dass es ein Paar Probleme weniger leichter wurde. (Hier geht es natürlich um Fasten. Wann und wie Euphorie in anderen Lebensmomenten empfunden und erreicht wird, ist ein anderes Thema).

Auch hier muss man mit diesem Zustand wissen umzugehen. Denn es ist oft unbekannt, dass Euphorie ein Zustand ist, welches man durchaus nutzen könnte. Dieser Zustand hat nämlich etwas Kostbares: er öffnet für einige Momente einen Reservuar, aus welchem wir (wie wir in diesen Momenten oft empfinden) unendlich Energie schöpfen können. Wie eine Art kleines Geschenk von uns selbst an uns selbst dafür, dass wir unserem eigenen inneren Wesen endlich Zeit und Aufmerksamkeit widmen indem wir uns reinigen=lieben. Aber dieses Geschenk ist zeitlich begrenzt. Während man sich in diesem Zustand befindet, ist es ratsam, das Gleiche zu machen, wie bei der Traurigkeit: ausgleichende Übungen. Diese bewirken, dass die Energie, die dabei regelrecht wie ein Brunnen aus uns kommt, nicht verschwendet weggeht, sondern für längere Zeit in uns gespeichert bleibt. Diese Übungen sorgen auch dafür, dass man sich danach nicht müde fühlt, denn oft hat man das Gefühl dabei, Berge versetzen zu können, man macht viel und dann ist der Zustand weg aber den physischen/mentalen Körper hat man dabei zu überanstrengt.

Physisch kann sich dieser Zustand in der bereits erwähnten Leichtigkeit äußern. Es kann sein, dass die Schmerzen in den kranken Stellen schlagartig für einige Momente verschwinden können. Da es aber nur Euphorie ist, werden diese wahrscheinlich zurückkommen. Es sei denn, der Effekt der Reinigung wird durch Energie von Euphorie verstärkt, was das Gefühl der Freude multipliziert. Und die Freude und Glück sind bekanntlich die besten Heiler.



3. Angst

Generell spürt man während der Reinigung / Fasten keine Ängste. Umgekehrt. Man macht die Reinigung, um die Ängste zu besiegen. Angst loszuwerden beinhaltet in erster Linie, zu WISSEN, was hinter dem Grund von Angst versteckt ist. Ich vermute, sollte man in Angstzustand kommen, ist man der gestellten Aufgabe noch nicht gewachsen und man sollte lieber entweder Pause machen oder einen (freundschaftlichen oder ärztlichen) Rat holen oder beides.

Wenn wir krank sind, dann hat es Ursachen. Beim Fasten kon-ZENTRIERT man sich zuerst auf die FINDUNG von Ursachen. Danach werden diese aufgelöst. Angst ist ein Platzausfüller für unser Unwissen. Indem wir die Ursachen finden, beseitigen wir den Grund von Angst. Bei ehrlichem Reinigungswunsch verspürt man auch keine Ängste, sondern höchstens den Wunsch, diese loszuwerden.

Ich würde Prozess der Angstbeseitigung in folgender Reihenfolge auflisten:

1. Es entsteht ein Wunsch nach Reinigung

2. Man konzentriert sich auf die (metaphorisch genannt) dunklen Ecken aus der Vergangenheit, die aus unerledigten psychisch/emotionellen Traumas und Fehlern bestehen.

3. Man filtert ein Trauma nach dem Anderen am besten in chronologischer Folge der Lebensjahre aus. Also nicht alle auf einmal, sondern eins nach dem anderen.

4. Man stellt sich die Fragen: „Was ist passiert?“ „Wer ist an der Situation beteiligt gewesen?“, „Welche Rolle habe speziell ich gespielt?“ Aufpassen: bei diesen Fragen möglichst ohne Wertung vorgehen. Natürlich wird es nicht so einfach sein – gleich nicht zu werten. Aber man kann es zumindest versuchen. Denn die beste Analyse ist eine objektive – wenn man Objekt und seine SICHTBARE EIGENSCHAFTEN als Beobachter erfasst. Im Endeffekt ergibt sich bei dieser (möglichst nicht bewerteten) Analyse sozusagen eine Art Faktensammlung, die hilft, die vergangene Trauma-Situation in BESTANDTEILE zu zerlegen. Erst wenn die Situation in BESTANDTEILE zerlegt ist, erkennen wir, dass diese eben aus Teilen besteht, die an sich keine Angst tragen. Aber MISSVERSTÄNDNISSE, die sich aus dem GESAMTSINN dieser Teile ergeben haben, führten wahrscheinlich bei uns zu massiven Problemen.

5. Während die Bestandteile der Traumas ohne Ausnahme erkannt wurden (nicht unbedingt alle klar/mental, aber zumindest intuitiv), erfolgt dabei automatisch Prozess der Angstauflösung. Unmerkbar, aber Angst tritt zurück, weil ihr KEIN PLATZ bleibt, weil dieser Platz durch das Erkennen mit WISSEN ausgefüllt wurde





Roksi ..........................................................TM 003

Roksi Offline

Admin


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07.03.2008 22:44
#7 RE: Bibliothek der Fastenverfahren und Reinigungsprinzipien Thread geschlossen



Vorbereitung auf Fasten.


Wenn ein Fastenverfahren angestrebt wird, insbesondere wenn es ein komplizierteres Verfahren wie z.B. Wasserfasten sein soll, dann ist es sehr empfehlenswert, im Voraus gleich einige Vorbereitungen zu treffen.

Erstens ist es emfehlenswert, bereits einige Wochen, und am besten Monate, den Körper auf sanfte Art und Weise zu entgiften. (Ich persönlich empfehle folgendes Programm für Normal-Esser: die ersten 2 Wochen Fleisch weglassen, die nächsten 2 Wochen auch Fisch weglassen, dann wieder 2 Wochen Eier und Milch weglassen und sich vegan ernähren und zuletzt 2 Wochen reine Rohkost.) Das Problem kann nämlich sein, dass die Entgiftung in den ersten Tagen so stark sein kann, dass man sich stark geschwächt fühlt. Folgende Erscheinungen können vorkommen: Schwäche, Zittern, Gereiztheit, Aggressivität, Kopfschmerzen und allgemein Gliederschmerzen. Es kann im schlimmsten Fall sogar zum Kollaps führen indem man in Ohnmacht fällt. Um dies zu vermeiden, soll der Körper bereits vorher auf natürliche Art und Weise und vor allem langsam entlastet werden.

Wichtig: für übergewichtige Menschen ist es empfehlenswert, bereits vorher auf natürliche Art und Weise abzunehmen. Natürlich bedeutet: die Nahrungsumstellung erfolgt auf die frischen Lebensmittel (am besten vegetarisch und in Bio-Qualität wenn das Geldbeutel erlaubt) und während dieser Zeit werden weniger industriell hergestellte Produkte verzehrt. Auch wäre interessant, vorher herauszufinden, ob das Übergewicht von den Wasseransammlungen durch Salz im Körper kommt. Um das herauszubekommen, reicht eine Woche ohne Salzkonsum: also Kochen ohne Salz und kein einziges Produkt kaufen, wo Salz auch nur theoretisch enthalten sein könnte – auch kein Brot etc. Dabei Kräutertees trinken (Brennesseltee entwässert auf natürliche Art und Weise) und Kaffee und schwarzen Tee weglassen (oder zumindest reduzieren, wenn es gar nicht geht).

Wenn ein Wasserfasten tatsächlich angestrebt wird, dann ist Frei-Nehmen von der Arbeit ein Muss. Insbesondere wenn man sich mit den Fastenverfahren noch nicht auskennt, muss man besonders achtsam sein und den Körper schonen und keinen Risiken aussetzen.

Noch ein Tipp: Probefasten.

Wenn jemand unsicher ist, wie auf ihn ein Dauerfasten denn wirken mag, der kann auch z. B. 3 Tage Probefasten. In diesen Tagen kann man sehr gut beobachten, wann der Körper anfängt zu entgiften und man kann schon da abschätzen, wo eigene Belastung liegt, so dass man in der Zukunft tatsächlich ein Fasten mit längeren Zeiten durchführen kann.





Roksi ..........................................................TM 003

Roksi Offline

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09.03.2008 21:59
#8 RE: Bibliothek der Fastenverfahren und Reinigungsprinzipien Thread geschlossen
Hier geht es zum Rohkostforum:

http://wandmaker-freunde.foren-city.de/


Vegane Rohkost ist mEn die gesündeste Form, sich zu ernähren (auf feststoffliches Ernährungsangebot gesehen). Daher füge ich hier diesen Link ein.

Einfach reinschauen und sich informieren, wer will.



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