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Philippe


Beiträge: 127

22.02.2008 13:35

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten

wie schon geschrieben.

diese infos stammen von menschen die unabhängig der konteollierten weltpresse agieren. unter teilweise todesgefahr.
zb. der fall von bruno manser, der im dschungel verschollen ist. es war eine kopfrprämie ausgestz worden.
oder indigene die ermordet werden in brasilien, thailand, sumatra indonesien usw.

sie werden manchmal in der weltpresse plaziert aber nicht als wirkliche infos,
sondern als eine konsumenten "gewissenserleichterung strategie".

unter dem motto

willst du etwas
wirklich verbergen
so mach es bekannt.

gibt es doch nichts schöneres als sich beruhigt im ikeasofa zurück zu lehnen.


dies ist bei meinen freunden nicht der fall.
ich habe sie vor zwei jahren im restdschungel von thailand besucht und am rande des dschungels mit ihenen eng zusammgelebt.
dessgleichen in usa in diversen reservationen, in san carlos steht mein wohnwagen.
in den black hills mein truck.

ich denke das sollte ausreichen um mich sinnlich an sie zu binden.

zu green

wenn du dich in einem thema nicht auskennst
mach dich vorher schlau




philippe


Der Microkredit
der grosses bewirkt
http://www.kiva.org

Wyrm


Beiträge: 117

22.02.2008 13:37

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten
Zitat von green
Zitat von Wyrm
Nein, damit machst Du Dich als Normaler Mensch passiv.

...wäre eine Möglichkeit, die andere ist, eben sinnlich wahrzunehmen.
Denn die Wurzeln dessen, was ein mir unbekannter Indianer irgendwo in irgendeinem mir unbekannten Teil der Welt erleidet,
liegt ja bestenfalls vor meiner Haustür, schlimmstenfalls in mir selbst.
Da gibt es also überhaupt nichts abzuwarten.
Was mir nur seltsam vorkommt ist, in meiner allein bewohnten 120qm Wohnung den Fernseher auf standby zu stellen, nachdem ich eine üble Sendung über Leid "irgendwo" gesehen habe, die mich schrecklich betroffen macht, in mein Auto zu steigen, zum Flughafen zu fahren, es in eine ganzjährig temperierte Garage zustellen, mit dem Geld, das ich aus Börsenspekulationen gewonnen habe ein Billig-Ticket am Flughafen zu kaufen, um dann die Welt zu retten vor dem Leid der Zivilisation, verstehste?


Bloss sind nicht alle Menschen, die helfen,
Zyniker, welche andere Menschen zum mentalen Schulden-Ablaß missbrauchen.

Und über diese Zyniker zu lästern, hilft denen genausowenig wie anderen...
erst recht nicht in einem Thread, welcher genau NICHT von solchen ausgeht.. das ist Täter pur.

sat naam

22.02.2008 13:39

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten

Zitat von green
...ich sehe keinen Widerspruch zwischen Zivilisation (in folgenenden Z genannt ) und Evolution (E),
nur dass diese Z. sich selbst mit ihren eigenen hochwertigen Werkzeugen selbst beerdigt ist ja kein Argument, dass E unwirksam oder nicht vorhanden wäre.
Aus meiner Sicht sogar eher ein Argument dafür.

E ist auch kein Rechtfertigungssystem, sondern ein Beobachtungssystem, sie liefert nie Prognosen, das sollte man vielleicht nicht so durcheinander würfeln.

Minderheiten gibt es in jedem soziologischen Gebilde aus Lebewesen. Und die bilden in der Regel die Keimzelle für eine Weiterentwicklung, auch wenn sie physisch nicht überleben.

Das ist auch soweit ok - Nur hat das keine Allgemeingültigkeit für alle anderen, was deine eigene sicht betrifft.
Evolution beinhaltet ein Überleben in der Entwicklung - also Fortschritt.
Das funktioniert schon seit Jahrmillionen so.
Sicher ist Evolution nicht unwirksam - Es sortiert ja auch aus.
Und wenn jemand hochwertige Werkzeuge entwickelt, aber gleichzeitig zu blöde ist sie zivilisatorisch auch bewußt evoltutiv einzusetzen, wird eben als uneffektiv aussortiert.

green

22.02.2008 13:49

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten

Zitat von sat naam
Nur hat das keine Allgemeingültigkeit für alle anderen, was deine eigene sicht betrifft.

... das haben Beiträge von Personen nun mal so an sich, selbst Deine....

green

22.02.2008 13:52

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten

Zitat von Wyrm
gibt es doch nichts schöneres als sich beruhigt im ikeasofa zurück zu lehnen.

... möglicherweise bist Du der Gegenbeweis ...

sat naam

22.02.2008 13:54

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten

Zitat von green
Zitat von sat naam
Nur hat das keine Allgemeingültigkeit für alle anderen, was deine eigene sicht betrifft.

... das haben Beiträge von Personen nun mal so an sich, selbst Deine....

Ich bin mir bei den meinigen aber durchaus drüber im klaren, was dir in deiner Selbstherrlichkeit bei den deinigen meist so abgeht.

Caya hat das sehr schön auf den Punkt gebracht, wie du dich immer bei Konkretisierungen rauswindest.

Saraswati


Beiträge: 881

22.02.2008 13:56

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten

Zitat von green
Es hat nichts mit Selbstgerechtigkeit zu tun, wenn ich feststelle: mit Indianern habe ich nichts zu tun.
Nicht, weil sie keine Menschen wären, nicht, weil sie nicht indirekt unter mir leiden, nicht, weil ich um ihr Leid nicht weiß, nicht, weil mir die Zusammenhänge unbekannt wären,
sondern schlicht deshalb, weil ich keinen Indianer persönlich kenne.
Und nur dieser Punkt ändert die künstliche Betroffenheit durch Medien zu einer echten Betroffenheit, die meine Courage erfordert und in Bewegung setzt.



Irgendwann begreift man sich als ein Organ eines Körpers... Menschheit... Lebewesen...
Und wenn ein Teil krank ist, leidet der ganze Organismus...
Auch wenn der große Zeh mit der Milz nicht in Kontakt zu sein scheint...

Saraswati

sat naam

22.02.2008 14:02

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten
Zitat von Saraswati

Irgendwann begreift man sich als ein Organ eines Körpers... Menschheit... Lebewesen...
Und wenn ein Teil krank ist, leidet der ganze Organismus...
Auch wenn der große Zeh mit der Milz nicht in Kontakt zu sein scheint...

Hier hat man es aber eher mit einer Krebszelle oder Colerabakterie in diesem Organismus zu tun, die in ihrer überragendenden Intelligenz ihren eigenen Wirtskörper bzw. die eigene Lebensgrundlage zerstört.
Wyrm


Beiträge: 117

22.02.2008 14:03

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten
Zitat von green
Zitat von Wyrm
gibt es doch nichts schöneres als sich beruhigt im ikeasofa zurück zu lehnen.

... möglicherweise bin Ich der Gegenbeweis ...




Philippe


Beiträge: 127

22.02.2008 14:08

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten



wenn anfangs vom thread etwas über

nicht kontaktieren

stand,
so geh ich in meiner ansicht noch weiter

nicht infiszieren

aber wie denn wenn die bulldozer und motorsägen der multis sich immer weiter in den dschungel fressen.
zu unserem gemeinwohl.

geht eine sprache verloren ist immer ein geno- oder ethnozid im gange.

durch ignoranz die zu gewalt führt.
auch sprachlicher


philippe


Der Microkredit
der grosses bewirkt
http://www.kiva.org

Wyrm


Beiträge: 117

22.02.2008 15:03

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten
Zitat von Philippe
wenn anfangs vom thread etwas über

nicht kontaktieren

stand,
so geh ich in meiner ansicht noch weiter

nicht infiszieren

aber wie denn wenn die bulldozer und motorsägen der multis sich immer weiter in den dschungel fressen.
zu unserem gemeinwohl.

geht eine sprache verloren ist immer ein geno- oder ethnozid im gange.

durch ignoranz die zu gewalt führt.
auch sprachlicher



Hehe, da bin ich überhaupt nicht der Meinung.

Ich bin für ein Besinnen auf die Wurzeln (nicht im Konservativen Sinne)

Einfach weil es etwas gibt, das allen Indogenen Völkern, Kelten, Indern, Afrikanern, Zigeunern, Deutschen..
allen Menschen gemeinsam ist.
Das gegenseitige Respektieren (Freiheit/Indifferenz) und Zuneigen (Mitgefühl/Liebe) schafft Evolution... bereichert.

Demut

Der Weisse ist nicht der Räuber... eher das Tool, weil ers nicht anders kennt.

green

22.02.2008 16:07

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten

Zitat von Wyrm
Zitat von green
Zitat von Wyrm
gibt es doch nichts schöneres als sich beruhigt im ikeasofa zurück zu lehnen.

... möglicherweise bin Ich der Gegenbeweis ...






mh. ein falsches Zitat macht Verständigung auch nicht leichter.

green

22.02.2008 16:11

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten

Zitat von Saraswati
Irgendwann begreift man sich als ein Organ eines Körpers... Menschheit... Lebewesen...
Und wenn ein Teil krank ist, leidet der ganze Organismus...
Auch wenn der große Zeh mit der Milz nicht in Kontakt zu sein scheint...



... ja und?
Du gehst dann also schulmedizinisch nach Süd-, Nordamerika, Tibet, Afrika oder sonstwohin, um den Organismus zu heilen???
Das passt doch nicht zusammen. Das ist am Krebs schnippeln.

green

22.02.2008 16:20

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten

Zitat von Philippe
durch ignoranz die zu gewalt führt.

ich vermute, Deine Hoffnung geht dahin, dass Information Ignoranz abbauen kann.
Ich gehe eher davon aus, dass diese Art von Information genau von der Wurzel des Übels ablenkt, und damit Ignoranz fördert.
Denn wenn wir Informationen erhalten, die nicht mit sinnlicher Bestätigung verknüpft werden können, entsteht kein Wissen.
Mit solchen Informationen wird der geneigte Rezipient tagtäglich überschüttet.
Nicht mit böser Absicht. Mit den besten Absichten.

Wyrm


Beiträge: 117

22.02.2008 16:43

RE: Alle zwei Wochen stirbt eine indigene Sprache aus Zitat · antworten
Zitat von green
Zitat von Wyrm
Zitat von green
Zitat von Wyrm
gibt es doch nichts schöneres als sich beruhigt im ikeasofa zurück zu lehnen.

... möglicherweise bin Ich der Gegenbeweis ...






mh. ein falsches Zitat macht Verständigung auch nicht leichter.




na dann zitier halt richtig

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