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Grenzen-Wissenschaften

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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 843 mal aufgerufen
  „Everything in life is vibration“ (Albert Einstein)
Astroharry Offline



Beiträge: 119

12.02.2008 09:53
#1 RE: Mein Lieblings-Song im Moment Zitat · antworten
Zitat von Philippe


Anoushka Shankar - Concert for George (2003)




Der Papa kanns auch ganz gut


Anoushka Shankar ist die Tochter von Ravi shankar.

Es gibt noch einen, der beim gleichen Lehrer war und als Ravi sich von seinem Lehrer trennte blieb er noch um weiter von ihm zu lernen.


Die indische Musik glänzt durch ihre Subtilität und die Ziselierung der Melodien, was bei Pandit Nikhil Bannerje besonders schön zum Ausdruck kommt. Man kann das in den o.a. Stück besonders deutlich hören.

Gruß Harry

Astroharry Offline



Beiträge: 119

12.02.2008 10:30
#2 RE: Mein Lieblings-Song im Moment Zitat · antworten
Gehen wir noch weiter zurück:
Der Lehrer von Ravi shankar und Nikhil Bannerje war:
Baba Allaudin Khan, der am Ende dieses Films mit sehnem berühmtesten Schüler Ravi Shankar zu sehen ist.


Einige weitere Schüler Kahns


Was ich nie vergessen werde, ist das Konzert eines indischen Flötenspielers.
Hier einige Beispiele:







Astroharry Offline



Beiträge: 119

14.02.2008 10:09
#3 RE: Mein Lieblings-Song im Moment Zitat · antworten
Eine Seltsamkeit des Indischen Tonsystems sind die Zahlen der Tonskala und die Anzahl der Ragas.

Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Raga

Die Tonleitern der westlichen Musik benutzen maximal 12 Töne pro Oktave. Die indische Musik orientiert sich dagegen an den Shrutis (Mikrotönen), die eine Oktave in 22 Schritte unterteilen. Pro verwendeter Skala (Tonleiter) gibt es 7 Haupttöne, sogenannte Svaras:

Sa Ri Ga Ma Pa Dha Ni Sa

Das „Sa“ hat die Rolle des Grundtons und die Svaras beziehen sich stets auf das „Sa“. Die Svaras entsprechen im wesentlichen den Solmisationssilben der westlichen Musik Do, Re, Mi, Fa, Sol, La und Ti. Allerdings ist eine eins-zu-eins-Zuordnung nicht möglich, da die Tonhöhe zum einen vom verwendeten Raga abhängt, zum anderen da auch jeder Musiker sein eigenes „Sa“ hat. Manchmal wird das C der westlichen Musik als „Sa“ verwendet, das „Sa“ kann jedoch auch höher oder tiefer sein. Beim Zusammenspiel mehrerer Musiker werden alle Instrumente auf den Grundton des dominierenden Musikers gestimmt. Vor allem bei Vokalmusik ist das „Sa“ oft um mehrere Ganztöne verschoben. Für Gruppenunterricht benutzt der Lehrer oft aus Erfahrung heraus das Gis als Grundton, da in einer stimmheterogenen Gruppe für alle Singenden die angenehmste Schnittmenge der Grundtöne, auf die sich alle einpendeln können, meist das G oder Gis ist.



22 Tonschritte also innerhalb einer Oktave. Es gibt auch 22 Zeichen im hebräischen Alphabet und 22 Karten der großen Arkana im Tarot


Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Raga

(das 1620 in Südindien von Venkatamakhin entwickelte Skalensystem enthält hingegen 72 Skalen).


Also 72 Ragas mit ihren zugehörigen Tonleitern. Das erinnert mich wieder an die Kabbala mit ihren 72 Namen Gottes.

Ist das Zufall?

Caya Offline




Beiträge: 277

14.02.2008 10:13
#4 RE: Mein Lieblings-Song im Moment Zitat · antworten

Nein,
sicher nicht...kein Zufall!

Astroharry Offline



Beiträge: 119

14.02.2008 10:31
#5 RE: Mein Lieblings-Song im Moment Zitat · antworten


http://www.adwaitjoshi.com/icm/raagabase.php

Soweit ich das erkennen kann sind die Ragas überwiegend den Tageszeiten zugeordnet.
Dabei unterteilt man die Zeiten in Oktale 0-3, 3-6, 6-9, 9-12, 12-15, 15-18, 18-21, 21-24 Uhr
Der Rest sind Regenzeit-Ragas

Saraswati Offline




Beiträge: 881

14.02.2008 10:35
#6 RE: Mein Lieblings-Song im Moment Zitat · antworten

Weißt du was drüber, wie die Ragas dann ausgewählt werden?

Spielt man zu den verschiedenen Tageszeiten diese verschiedenen Ragas?
Da kämen manche Ragas sehr selten dran... na und wenn schon ...

Oder haben die Tageszeiten bestimmte Ausdrucksqualitäten,
die sozusagen analog zu andren Inhalten verwendet werden?

Saraswati

Caya Offline




Beiträge: 277

14.02.2008 10:46
#7 RE: Mein Lieblings-Song im Moment Zitat · antworten
Zitat von Astroharry
http://www.adwaitjoshi.com/icm/raagabase.php

Soweit ich das erkennen kann sind die Ragas überwiegend den Tageszeiten zugeordnet.
Dabei unterteilt man die Zeiten in Oktale 0-3, 3-6, 6-9, 9-12, 12-15, 15-18, 18-21, 21-24 Uhr
Der Rest sind Regenzeit-Ragas


Meines Wissens sind "alle" alten...Analogien kosmischen/astrologischen Ursprungs.

Damit wir sie begreifen und verinnerlichen, auch wenn wir keinen blassen Schimmer davon haben....gibt es diese.

Es ist zauberhaft...und das meine ich wortwörtlich.





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