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Eine Seltsamkeit des Indischen Tonsystems sind die Zahlen der Tonskala und die Anzahl der Ragas.
Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Raga
Die Tonleitern der westlichen Musik benutzen maximal 12 Töne pro Oktave. Die indische Musik orientiert sich dagegen an den Shrutis (Mikrotönen), die eine Oktave in 22 Schritte unterteilen. Pro verwendeter Skala (Tonleiter) gibt es 7 Haupttöne, sogenannte Svaras:
Sa Ri Ga Ma Pa Dha Ni Sa
Das „Sa“ hat die Rolle des Grundtons und die Svaras beziehen sich stets auf das „Sa“. Die Svaras entsprechen im wesentlichen den Solmisationssilben der westlichen Musik Do, Re, Mi, Fa, Sol, La und Ti. Allerdings ist eine eins-zu-eins-Zuordnung nicht möglich, da die Tonhöhe zum einen vom verwendeten Raga abhängt, zum anderen da auch jeder Musiker sein eigenes „Sa“ hat. Manchmal wird das C der westlichen Musik als „Sa“ verwendet, das „Sa“ kann jedoch auch höher oder tiefer sein. Beim Zusammenspiel mehrerer Musiker werden alle Instrumente auf den Grundton des dominierenden Musikers gestimmt. Vor allem bei Vokalmusik ist das „Sa“ oft um mehrere Ganztöne verschoben. Für Gruppenunterricht benutzt der Lehrer oft aus Erfahrung heraus das Gis als Grundton, da in einer stimmheterogenen Gruppe für alle Singenden die angenehmste Schnittmenge der Grundtöne, auf die sich alle einpendeln können, meist das G oder Gis ist.
22 Tonschritte also innerhalb einer Oktave. Es gibt auch 22 Zeichen im hebräischen Alphabet und 22 Karten der großen Arkana im Tarot
Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Raga
(das 1620 in Südindien von Venkatamakhin entwickelte Skalensystem enthält hingegen 72 Skalen).
Also 72 Ragas mit ihren zugehörigen Tonleitern. Das erinnert mich wieder an die Kabbala mit ihren 72 Namen Gottes.
Ist das Zufall?
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Caya
Beiträge: 277
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14.02.2008 10:13
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Nein, sicher nicht...kein Zufall! 
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http://www.adwaitjoshi.com/icm/raagabase.php
Soweit ich das erkennen kann sind die Ragas überwiegend den Tageszeiten zugeordnet. Dabei unterteilt man die Zeiten in Oktale 0-3, 3-6, 6-9, 9-12, 12-15, 15-18, 18-21, 21-24 Uhr Der Rest sind Regenzeit-Ragas
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Weißt du was drüber, wie die Ragas dann ausgewählt werden?
Spielt man zu den verschiedenen Tageszeiten diese verschiedenen Ragas? Da kämen manche Ragas sehr selten dran... na und wenn schon ...
Oder haben die Tageszeiten bestimmte Ausdrucksqualitäten, die sozusagen analog zu andren Inhalten verwendet werden?
Saraswati

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Caya
Beiträge: 277
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14.02.2008 10:46
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Zitat von Astroharry http://www.adwaitjoshi.com/icm/raagabase.php
Soweit ich das erkennen kann sind die Ragas überwiegend den Tageszeiten zugeordnet. Dabei unterteilt man die Zeiten in Oktale 0-3, 3-6, 6-9, 9-12, 12-15, 15-18, 18-21, 21-24 Uhr Der Rest sind Regenzeit-Ragas
Meines Wissens sind "alle" alten...Analogien kosmischen/astrologischen Ursprungs.
Damit wir sie begreifen und verinnerlichen, auch wenn wir keinen blassen Schimmer davon haben....gibt es diese.
Es ist zauberhaft...und das meine ich wortwörtlich.

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