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Ureinwohner Australiens sollen Aufwertung erfahren Sydney (AFP) - Der neue australische Regierungschef Kevin Rudd will sich zum Auftakt der Legislaturperiode bei den Ureinwohnern des Kontinents entschuldigen. Rudd werde die Entschuldigungsrede bei der Parlamentseröffnung am 13. Februar halten, sagte die Ministerin für Ureinwohner-Angelegenheiten, Jenny Macklin. Eine Entschuldigung sei der "erste, notwendige Schritt", um die Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Macklin betonte, die Entschuldigung erfolge im Namen der Regierung und solle nicht die jetzige Generation der Australier mit Schuld beladen.
Rudds Amtsvorgänger hatten eine Entschuldigung bei den Aborigines stets abgelehnt. Dabei geht es um das Vorgehen der Behörden von den 1930er Jahren bis in die 1970er Jahre hinein. In dieser Zeit wurden tausende Kinder von Ureinwohnern aus ihren Familien gerissen und bei Pflegeeltern untergebracht. Dies wurde damit begründet, dass sie besser in die australische Gesellschaft integriert werden müssten. Einige Kinder sahen ihre Familien nie wieder. Eine finanzielle Entschädigung der Betroffenen lehnt jedoch auch die neue Labour-Regierung ab. Rudd kündigte lediglich an, er wolle sich für eine Verbesserung des Lebensstandards der Ureinwohner einsetzen.
philippe
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