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Grenzen-Wissenschaften

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Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

08.02.2008 09:11

LNP Roksenia Thread geschlossen

Ich löse heute meinen Blog auf und ziehe die Daten hierher unter "Grenzenwissenschaften" um. Das sind: mein LNP und meine Reise nach Spanien. Dieses spezielle Thema hier "LNP Roksenia" wird geschlossen. Wer darüber diskutieren mag, kann ruhig hier ein neues Thema mit entsprechendem Betreff aufmachen.

Mein Lichtnahrungsprozess
(Beginn: 23.12.2004)


1. Tag

Heute war ich noch in der Arbeit. Morgen habe ich endlich Urlaub! Der Erste Tag mit dem alltäglichen Arbeitsstreß war aber nicht leicht. Das Interessanteste war, dass der Körper sich richtig "gewohnheitsmäßig" verhält. Als erstes wollte er seinen geliebten Tee zum Frühstück, sobald ich im Büro war. Nachdem ich das verweigert habe, hat er sich mehr oder weniger beruhigt. Danach wurde aber bei uns im Büro der Tisch für "Weihnachstvesper" aufgedeckt. Direkt 1,5 m hinter meinem Rücken! Ich bin wahnsinnig vor Gerüchen geworden. Dabei habe ich keine Hunger- und Durstgefühle verspürt, aber die Lust nach Geschmack war überwältigend! Der Wunsch, etwas zu schmecken, wie ich jetzt bemerkt habe, kommt bei mir immer durch die Reize: Geruch und Optik. Solange ich nichts rieche oder sehe, denke ich nicht einmal daran. Das habe ich schon zum Teil während meiner kurzen Rohkost-Ernährung entdeckt. Zu Hause war ich erschöpft und musste mich gleich um 17:00 hinlegen. Mein Kreislauf war im Keller und ich fühlte mich insgesamt schlecht. Zum Abend ist es einwenig abgeklungen. Fazit: der Ratschlag, dass man sich 21 Tage zurückziehen muss, ist auf jeden Fall zu beachten. Der erste Tag ist zwar sehr leicht, aber jegliche psychische Überanstrengung in der Arbeit kann sich sofort auf dem physischen Zustand wiederspiegeln.

Zur Statistik: Habe einen komischen Mundgeruch. 1 Stunde vor Prozess-Beginn wog ich 52 kg. Am ersten Tag war ich 50,8 kg.

2. Tag

Heute am 2. Tag bin ich mit folgenden "Entzugs"-Erscheinungen konfrontiert worden: Ich fühle sehr starke Schwäche in den Beinen. Genauer gesagt der Bereich zwischen Ferse und Knie: Waden, Füße, Fußgelenke fühlen sich total schwach. So was habe ich noch nie gehabt. Bin gespannt, wie es sich weiter verhält.

Nachträglich: ich habe aus dem Forum einen Tipp bekommen, dass verschiedene Körperteile von negativen Gedanken anderer Leute "lahm gelegt" werden können, die mit dem LNP konfrontiert werden und dabei eigene Unsicherheit auf den LNP-Teilnehmer projezieren. In meinem Fall war es auch tatsächlich so. 2-3 Tage später verschwanden die Symptome. Das passiert dann, wenn man gelernt hat, sich gegen die Negativität der anderen zu schützen.

Mit meiner inneren Führung spreche ich jeden Tag, sie hat sich mir aber noch nicht zu erkennen gegeben. Also verlasse ich mich einfach auf meine Intuition. Sie hat mich noch nie im Stich gelassen, vorausgesetzt, ich habe auf sie gehört.

Insgesamt bin ich recht müde und will mich häufiger ausruhen, was aber nicht leicht zu bewerkstelligen ist und das Gähnen hört einfach nicht auf ! Wir haben nämlich morgen Besuch und es wurde gestern schon richtig groß eingekauft und heute viel geputzt und aufgeräumt. Aber jetzt kommt die Arbeit, die ich so richtig toll finde: Weihnachtsbaum schmücken! Ich freue mich schon richtig darauf! Aber morgen wird es bestimmt spannend: da muss ich mich beim Weihnachtsessen rauswinden, warum ich nichts esse und nichts trinke...

Zur Statistik: komischer Mundgeruch bleibt. Gewicht: 49,9 kg.


3. Tag

Alles gut gelaufen. Wir hatten Besuch und es war erstaunlicher Weise ziemlich einfach, eine Ausrede auszudenken, warum ich nichts esse und trinke. (Da hat jemand eindeutig auf der spirituellen Ebene dafür gesorgt!) Allerdings kommt man auf jeder Schritt und Tritt in Versuchung: Wir hatten Ente mit Klößen und Blaukraut. Blaukraut lässt mich allerdings immer kalt. Aber es wurde auch Obst verschenkt: eigene Äpfel, die in ihrem ganzen Apfel-Leben keine Pestizide und Düngungen gesehen haben. Auf die war ich echt scharf! Allerdings wurde mir ziemlich schlecht, während ich in der Küche das Essen überwacht habe. Keine Ahnung warum: entweder von Gerüchen von Blaukraut, oder von der Hitze oder mein Kreislauf ist immer noch nicht so ganz in Ordnung. Die Schwäche in den Beinen bleibt, ich habe mich sogar mittlerweile daran fast gewöhnt.

Heute Nacht soll mich mein spiritueller Körper verlassen. Ich bin schon richtig gespannt, ob ich das mitkriegen werde oder nicht. Bestellt habe ich das auf jeden Fall.

Zur Statistik: Gewicht 48,9 kg (jeden Tag 1 Kilo!) Mundgeruch wird intensiver. Mit Zitronen-Wasser-Gemisch-Spülungen und Zähne-Putzen geht es für kurze Zeit weg. Aber der Geruch selber kommt eindeutig vom Magen. Ich frage mich, was da bei mir am Verwesen ist!


4. Tag

Der 4. Tag war ein Tag voller neuer Anzeichen. Als erstes habe ich bemerkt, dass ich meine Stimme langsam verliere. Ich habe gleich nachgelesen und erfahren, dass dieser Effekt bei vielen Leuten mitten im Prozess beobachtet wurde. Dann zu meinem Kreislauf: Ich war noch nie Freund von Hitze und zu heißem Baden. Jetzt reagiere ich auf zu viel Wärme noch extremer. Ich muss Fenster immer aufreißen, um frische Luft einatmen zu können und beim Baden oder Duschen wurde mir sogar schwarz vor Augen, was mich dazu gebracht hat, meinen "Geist" mit eiskalter Dusche zurückzuholen. Und ich hasse Kalt-Duschen! Aber dieses Mal ist es eindeutig anders. Dabei tritt auch ein anderer Phänomen auf: da ich so stark abnehme, wird mir schneller kalt an den Füssen (ich habe aber schon immer heiße Füße gehabt). Eine sehr gute Abhilfe hier verschaffen mir Fußbäder. Eine kleine Wanne mit heißem Wasser gefüllt und daneben immer ein Wasserkocher mit frisch aufgekochtem Wasser. Da das Wasser in der kleinen Wanne so schnell abkühlt, muss ich es immer wieder mit ganz heißem Wasser aus dem Wasserkocher verdünnen. Ich bin bloß froh, dass ich den Prozess jetzt im Winter angefangen habe, wo ich genug frische kalte Luft habe und nicht im Sommer.

Das Interessanteste war aber der Anfang des Werkelns der Lichtarbeiter: Ich bin in der Nacht vom 3. auf den 4. Tag kurz nach Mitternacht aufgewacht und habe festgestellt, dass ich mich nicht bewegen konnte. Es war so, als ob alle Kräfte mich verlassen hätten. Das Gefühl kann man mit nichts vergleichen. Für mich war es ein klares Zeichen, dass mein spiritueller Körper kurz davor mich verlassen hat und meine "physische Hülle" erstmal sich ganz alleine gefühlt hat. Das Gefühl war aber schon bald weg. Ich war glücklich darüber, dass ich sozusagen "das Finale" nicht verpasst habe.

Es ist bekannt, dass viele Prozess-Teilnehmer am 4. Tag Anweisungen bekommen, sich sozusagen zu OP zu begeben und müssen sich hinlegen. Ich habe nicht weiter darüber nachgedacht. Aber Punkt um Mittagszeit (vorher war ich ziemlich munter und gar nicht an Erholung gedacht) musste ich mich plötzlich hinlegen und ich konnte (durfte) bis ca. 18:00 nicht mehr aufstehen! Ich muss sagen, dass war eine sehr interessante und wichtige OP in meinem Leben! Danach habe ich sogar frischer und richtig erholt ausgeschaut, als vorher. Ich habe nämlich seit Tagen auch noch dunkle Augenringe bekommen und jetzt waren sogar diese zurückgegangen.

Zur Statistik: Mundgeruch will nicht weg. Dunkle Augenringe. Stimme wird schwächer. Schwäche in den Beinen entwickelt sich zur allgemeinen Schwäche. Gewicht 47,8 kg (Oh-Oh, jetzt wird es kompliziert!) Positiv: Mein Puls und Blutdruck zeigen die besten und stabilsten Werte, die ich je hatte!


5. Tag

Diese Langeweile macht mir langsam zu schaffen. Ich bin auch noch zu schwach insgesamt, um irgendwohin zu gehen und irgendwas Gescheites zu machen. Also liege ich die meiste Zeit. Das tolle ist: Ich habe immer noch kein einziges Mal Durst- und Hungergefühle gehabt! Das ist einfach unglaublich! Was ich habe, ist diese Lust auf Geschmack: in eine reife Ananas reinbeißen, heiße Himbeeren schmecken usw. Und ich habe auch noch ein unangenehmes Gefühl: mein Bauch vor lauter Gewichtsverlust klebt schon am Rücken! Scherz natürlich :-) Mein Mund ist so trocken, das ich mir die Mitternacht nach dem 7. Tag ersehne und von eiskalter Flüssigkeit träume!

In der Nacht vom 5. auf den 6. Tag hatte ich einen komischen Traum: ich habe ein Paar von superschönen reifen Weintrauben direkt aus irgendeinem Garten gegessen und bin im Schreck aufgewacht: ich darf doch nicht essen! Gut, das es nur ein Traum war.

Da ich ziemlich stark gelangweilt bin, denke ich immer irgendwas Gutes für meinen Körper aus. Die Bäder gefallen mir immer mehr. Ich mache es abwechselnd: einmal mache ich Apfelesseig-Bad und anderes Mal Totes-Meer-Salzbad. Vom Apfelessigbad habe ich erst vor kurzem gehört: man nimmt auf ein Bad ein Glas Apfelessig. Ich übertreibe aber gerne und habe gleich 2 Gläser Apfelessig reingekippt (insgesamt ca. 0,5 l). Das hat unglaublich gut entspannt und hatte noch einen ungewöhnlichen Effekt: ich bin von natur aus blass, aber nach diesem Bad (ca. 30 min) hatte meine Haut eine angenehme golden-bräunliche Farbe eingenommen. Dummerweise bade ich aber nicht mit Gesicht, also ist es blass geblieben und der ganze Körper hatte diese schöne Schattierung gehabt. Nächstes Mal bin ich schlauer und werde auch das Gesicht damit abwaschen! Ach ja, dieses Bad überlässt dunkle Ränder am Wannenrand, die aber mit herkömmlichen Bad-Putzmittel sofort weggehen. Allerdings können dieses Bad nur Leute nehmen, die Essig-Aroma gern haben.

Das zweite Bad ist Totes-Meer-Salzbad. Darauf habe ich schon immer gesponnen. Da mein Körper Abwechslung braucht, kippe ich gleich 1,5 kg Salz ins Bad. (empfohlen 500 g pro Bad) Das tut mir so gut! Allerdings Gesicht wasche ich damit nicht ab: für meine Gesichtshaut, die ständig mit Allergie-Pickel und Ekzemen gereizt ist, ist es zu scharf. Übrigens, die Pickel und Ekzeme gehen seit Beginn des Prozesses von alleine weg: logisch - keine Lebensmittel werden gegessen - keine Pickel entstehen!

Und nun zu meiner Hitze-Empfindlichkeit: Ich habe endlich bei Yasmuheen nachgelesen, das es die so genannte ätherische Temperatur ist. Es ist ein Zeichen, dass alles gut verläuft. Sie gibt auch Empfehlung, den Körper auf keinen Fall mit Schock-Kühlungen zu überlasten. Das schönste, was hilft, ist Eisbeutel in Nacken zu legen. Nackenbereich ist ein Wärmeregulator. Ich habe natürlich das gleich ausprobiert und es hat sehr geholfen. Ich war sofort entspannt und habe mich nicht mehr so nervös von Seite zu Seite gedreht. Allerdings habe ich auch zum Schlafen das eiskalte Beutel (dieses Päckchen mit blauem Gel aus Tiefkühltruhe) genommen und so gelassen. Als Resultat hatte ich am nächsten Morgen irgendwo in Kieferbereich Schmerzen: eindeutiges Zeichen der Unterkühlung: Also Leute, mit dem Kühlen nicht übertreiben!!

Zur Statistik: Mundgeruch bleibt, Gewicht (jetzt wird es ernst) 46,6 kg!


6. Tag (Schön, dass es Wasser gibt)

Dieser Tag war der schlimmste von allen. Ich musste einfach warten, ohne etwas machen zu können. Schon im normalen Zustand ist es für mich eine Überwindung, einfach sitzen und nichts tun: bei mir geht es einfach nicht, ich kann mich nur entspannen, wenn ich was tun kann (Darin ist wieder mein Sonnenzeichen Jungfrau schuld, die kann nie ruhig sitzen :-) ). Aber hier war ich durch meine Schwäche richtig behindert! Ich hatte zwar keinerlei Schmerzen und sonstige Probleme. Dazu sind aber starke Reizbarkeit und Bedürfnis nach Kälte gekommen. Ich habe langsam unsere Wohnung in Kühlschrank verwandelt. Beim Liegen musste Fenster stundenlang auf sein. Beim Baden auch (Gott sei dank haben wir im Bad Fenster direkt über der Badewanne). Ich denke, das war vielleicht mein Körper, der auf diese Weise mir zeigen wollte, dass er Flüssigkeit braucht. Und, natürlich, die ätherische Hitze auch.

Um Langeweile zu entkommen, habe ich fast eine Sucht nach Wasser entwickelt. In den letzten Tagen sah es ungefähr so aus: Morgens (z. B. um 5:00) duschen, Mittag (z. B. 15:00) Essig-Bad, Danach in 1-2 Stunden Fußbad, Spät am Abend (z. B. 22:00) Salz-Bad. Interessantes Phänomen: Mein Mund war komplett ausgetrocknet, so dass ich schon fast Schwierigkeiten hatte, die Zunge vom Gaumen zu lösen. Im Bad aber verschwand das fast vollkommen und es bildete sich Speichel! Wie das möglich ist, rätsele ich immer noch. Deswegen habe ich in letzten Tagen meine Bad-Aufenthalte fast auf 2 Stunden ausgedehnt. Sobald ich aus dem Bad raus war, war mein Mund wieder trocken! Ich frage mich, wie viel Flüssigkeit mein Körper in diesen 7 Tagen nur durch die Haut absorbiert hat?

Zur Statistik: Gewicht 45,7 kg (ich würde die Hauptrolle in "Dead Zone" sofort kriegen - schon allein mit meinen Dunklen Augenringen). Mundgeruch bleibt und die ursprüngliche Farbe meiner Zunge, die jetzt absolut weiß und pelzig ist, habe ich bereits vergessen.


7. Tag

Dieser Tag war viel angenehmer. Die Aussicht auf Flüssigkeit und offensichtlich der Rückkehr meines spirituellen Körpers haben mir schöne Heiterkeit geschenkt. Wann allerdings mein Wanderer zurückgekehrt ist, habe ich nicht mitgekriegt. Aber ich habe bemerkt, dass ich weniger gereizt war. Ich habe wieder einen "Bade-Tag" gehabt, wie üblich mit Ausruhepausen. Man muss sagen, die Tage 5, 6 und 7 waren bei mir mit viel-viel Liegen verbunden. (Liegen-Baden-Liegen-Baden- Sehr abwechslungsreich ) Ich hätte wirklich keine Möglichkeit gehabt, irgendwohin zu gehen und irgendwas zu machen. Gut, dass ich Urlaub habe!

Zur Statistik: Gewicht 44,5 kg (ich pfeif´drauf!) Mundgeruch bleibt.


8. Tag

Es begann um Mitternacht... Da ich keine innere Führung gehabt habe, die mir Anweisungen geben konnte, ob ich schon am 7. Tag trinken darf, habe ich brav bis Mitternacht gewartet. Danach gab es Saftparty: Ich habe das erste Glas 25% Schwarze-Johannisbeerensaft von Lidl getrunken, dann noch einen... und musste sofort aufhören. Ich habe bei Yasmuheen natürlich die Anweisung nicht übersehen, dass man zuerst ein Glas mit kleinen Schlückchen trinken darf und erst in 1 Stunde das nächste. Aber was soll´s! Lieber hätte ich aber dieser Anweisung gefolgt. Nach dem 2. Glas habe ich Gefühl gehabt, ich habe Aquarium in meinem Bauch und konnte nicht einmal gerade vom Stuhl bis zur Couch laufen, so stark hat es in der Magen-Gegend gezogen. Des besseren belehrt, wartete ich eine Stunde und habe insgesamt ca. 1 L getrunken.

Interessantes Detail: nach diesen ersten 2 Gläsern war die Hitze sofort weg und ich habe begonnen, zu frieren! In ein Paar Minuten war mir stark schwindelig und ich bin fast augenblicklich eingeschlafen! Es war, als nehme ich nicht Saft, sondern das stärkste Schlafmittel zu mir. Man muss aber sagen, die folgende Nacht war die erholsamste von allen. Ich habe nach meiner Sauforgie sofort einschlafen können. (Das Aquarium-Gefühl in meinem Magen war noch sehr präsent). Am nächsten Morgen (insgesamt ca. 7 Stunden Schlaf) bin ich !!!erholt!!! aufgestanden und als erstes von einem Super-Sonnigen Wetter begrüßt. Man muss hier erwähnen, dass vom 1. Tag an bis in den Letzten hatten wir hier (Region Nürnberg) KEIN EINZIGES MAL SONNE gehabt!! Und am 8 Tag war es wie Neugeburt für mich. Jetzt weiß ich, meine innere Führung hat sich doch zu erkennen gegeben und mir einen wolkenlosen Himmel am 8. Tag geschenkt (Scheiße, jetzt werde ich sentimental... :-))


Bilanz der ersten Woche:

Positiva:

Ich hatte keinerlei körperliche Beschwerden (abgesehen von leichten Kreislaufproblemen während der ersten 3 Tage, die aber wirklich sehr leicht waren).

Meine Haut hat eine Verjüngungskur erfahren (vielleicht nicht zuletzt dank den Bädern). Die Ekzeme auf meinem Gesicht sind fast zu 90% verschwunden gewesen. Aber am Morgen des 8. Tages nach der Saft-Sauforgie waren sie zu 50% wieder da! Kein Wunder, bei dem künstlichen Zeug, was drin steckt. Die Körperhaut von dieser Qualität aber habe ich vielleicht als 14-Jährige gehabt (ich hoffe, ich übertreibe nicht :-))

Geistige Klarheit. Ich war zwar bestimmt nicht imstande, einen komplizierten IQ-Test durchzumachen, aber die klare geistige Verfassung war doch sehr bemerkenswert!

Am 8. Tag darf ich wieder trinken, aber interessanter Weise habe ich immer noch keine Hunger-Gefühle! Ich glaube, dass es für mich das Faszinierende war: so lange kein Bedürfnis nach Essen! Und das bei meinem Appetit!

Negativa:

Mundgeruch und pelziger Belag auf der Zunge. Mit dem Trinken geht es aber jetzt relativ schnell zurück. Ausgetrocknete Lippen (Labello war sehr wichtig, ich habe nur Angst gehabt, dass wenn ich unwillkürlich den Lippenstift ablecke, der Körper es als "Essen" auswertet)

Dunkle Augenringe (gehen mit dem Trinken auch zurück).

Extremer Gewichtsverlust (man sieht, ich habe 0,0 Erfahrungen in Meditation und sonstigen Körperkontrolle-Techniken gehabt, um meinen Körper richtig programmieren zu können.) Nach dem ersten Trinken habe ich aber wieder zugelegt. Interessanter Weise hat mein Körper die erste Flüssigkeit regelrecht gespeichert und fast nichts zurückgegeben (Bin ich froh :-))

Anfängliche Schwäche in den Beinen, die dann in die allgemeine Schwäche überkommen ist. War aber nicht schlimm, weil ich mich soviel ausruhen konnte, wie ich wollte.

Schlimmste: Langeweile (Lesen hat ein bisschen abgelenkt). Besonders gefährlich, weil ich auch gereizt war. (Na ja, ist nichts Ungewöhnliches bei dem fehlenden spirituellen Körper) Kleine Anmerkung am Rande: es war das erste Mal, dass ich mir Fernseher gewünscht habe; heute am 8. Tag finde ich die Idee wieder absurd. Zur Erklärung: wir haben bereits seit 3 Jahren keinen Fernseher. Und vermissen es auch nicht im Geringsten.


Info für die Damen: am 4. Tag habe ich meine Tage bekommen. Das war auch planmäßig vorgesehen. Allerdings was ich nicht erwartet habe, war die Menge an Blut, das jeden Tag rauskam und immer noch rauskommt! Die Farbe variiert interessanterweise von sehr dunkel in den ersten Tagen bis wieder sehr hell in den letzten Tagen. Aber die Menge nimmt nicht ab, sondern eher zu! Ich vermute, das hat bei mir auch zu Gewichtsverlust beigetragen. Es könnte auch sein, dass mein Organismus eine Möglichkeit entdeckt hat, auf diese Weise sich zu reinigen: dafür spricht die immer heller werdende Farbe und die Menge. Heute ist der 8. Tag (des Prozesses) und es ist immer noch nicht vorbei. Irgendwann, wenn es so weiter geht, denke ich, kommt bestimmt bloß Wasser raus! :-) Nachtrag: Ich habe mich mit einer LNP-Teilnehmerin unterhalten. Sie hatte das gleiche Phänomen gehabt. Besonders überraschte es sie (genauso wie mich), wie Blut immer flüssiger und wässeriger wurde.


8. - 15. Tag

Ab dem 8. Tag war ich endlich wieder mehr oder weniger fit. Ich musste aber aufpassen und die Energie zum Ruhen benutzen. Ich wurde zu schnell müde, wenn ich zu aktiv war (z. B. zu lange draußen laufen, irgendwas machen usw.). Mein kalt-warm-Gefühl wurde wieder normal. Allerdings merke ich immer noch, dass ich viel leichter an den Füßen friere als sonst. Insgesamt fühlt sich mein Körper viel besser, nachdem er trinken darf. Und ich habe wieder einen Bauch und nicht einen Loch stattdessen!

Mundgeruch und Zungenbelag wurden besser, sind aber nicht weg. Dunkle Vampir-Augenringe sind am 9. Tag vollkommen verschwunden. Wie schon erwähnt, habe ich meine Tage am 4. Tag des Prozesses bekommen. Erst am 11. Tag waren sie zu Ende (endlich: ich habe gedacht, das hört nie auf, normalerweise geht es bei mir viel schneller). Das Beste ist immer noch meine Gesichtshaut: die Allergien-Ausschläge, die zuerst zu 90% weg waren, dann zu 50% wieder zurück, nachdem ich das erste Mal getrunken habe, sind jetzt zu 100% weg!!! Obwohl ich dieselbe Fruchtsaftgetränke trinke wie am 8. Tag auch. Ich halte mich stahlhart an die Regeln und trinke Fruchtsaftgetränke, Säfte gemischt oder Tees und passe auf, dass es 25% Fruchtgehalt nicht übersteigt. Ich habe mit Fanta experimentiert und fand, es schmeckt scheußlich. (Limonaden mag ich sowieso nicht besonders.)

Vorsicht: Kakao! Nachdem ich mir ab und zu 2-3 Schlucke Kaffee mit Zucker gönne, war ich so gierig nach neuem Geschmack, dass ich Kakao probierte. Schon nach den ersten Paar Teelöffeln hat mein Bauch angefangen zu brüllen und zu arbeiten! Erschreckt, habe ich das sein lassen. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt: vielleicht weil Kakao Fett enthält und das wird im Magen als Essen ausgewertet? Oder weil ich sonst nie Kakao trinke?

Am 11. und am 14. Tag habe ich Sonnenstudio ausprobiert. Das hat mir gut getan. Interessanterweise bin ich auch am 11. und am 13. Tag auf die Idee gekommen, Einläufe (mit Klistierspritze) zu machen. Die Idee war sehr gut. (Hier einen herzlichen Dank an meine Intuition!)

Mein Gewicht:
7. Tag: 44,5 kg
8. Tag: 44,8 kg
10. Tag: 46,4 kg
11. Tag: 46,3 kg
12. Tag: 46,4 kg
13. Tag: 46,2 kg
14. Tag: 46,5 kg (irgendwie will es nicht so richtig nach oben :- ) )


16. - 20. Tag

Die 3. Woche ist bald rum (bin jetzt an meinem 20. LNP-Tag). In dieser Zeit hat sich nichts Nennenswertes ereignet (jedenfalls ich habe nichts Ungewöhnliches bewusst mitbekommen).

Bilanz - physische Änderungen:

1. Mein Gesichtsausschlag geht nur dann vollkommen weg, wenn ich keine bestimmten Säfte trinke (bin schon immer auf alles Mögliche allergisch gewesen, besonders auf alles Blühende und saueres Obst.).

2. Was Trinken angeht, bin ich zu eifrig und saufe ab und zu bis zu 3 L, meistens aber 2 L. Zum Vergleich: früher höchstens 1-1,5 L. Mein Bauch dehnt sich danach aus, wie bei einem Kamel.

3. Mein Gewicht ist momentan bei 45,5 - 46,5 kg (am Anfang 52 kg). Interessanterweise gefällt es mir optisch sehr gut. Bloß die Größe 32! ist recht kompliziert zu finden: ich habe in einem Teenager-Laden ein Paar neue Sachen auf die Schnelle kaufen müssen.

4. Die Schwäche und Müdigkeit gehen langsam weg und ich werde insgesamt munterer.


Bilanz - mentale Änderungen:

1. Ich merke, dass sich meine Einstellung zum Essen ändert. Wie weit das geht, zeigt die Zukunft. Übermorgen ist mein 1. Tag nach dem Prozess. Ich habe keine Ahnung, was ich damit anfangen werde. Ich bin schon richtig darauf gespannt. Vielleicht esse ich mal was (Diese Gier nach Geschmack!), vielleicht trinke ich weiter, vielleicht nichts von beidem?

2. Man merkt gewaltige Vorteile: Zeit und Geld werden gespart.

3. Sozialer Druck: sehr hoch. Ich bin aber darauf vorbereitet. Ich gehe bereits ab Montag, den 10.01.05 (mein19. LNP-Tag) zur Arbeit. Und habe gleich reinen Wein eingeschenkt und einfach über LNP erzählt, nachdem mein Gewichtsverlust bemerkt wurde und ich danach mehrmals gefragt wurde. Mann, war da was los! Die Reaktionen waren von ungläubig und überrascht bis aggressiv. Interessanterweise spüre ich, dass viele richtig angegriffen sind (komisch :-)). Wer fragt, dem wird erklärt, was ich mache. Es war aber auch natürlich sehr lieb, dass sich manche Kollegen tatsächlich um mich Sorgen machten.

Ich kann es natürlich verstehen: wenn jemand mir sagt, dass er vom Hochhaus ohne Sicherungsgurt springt und glaubt, heil am Boden zu landen, werde ich ihn auch erst einmal blöd anschauen :-) Es ist auch recht kompliziert, das Ganze zu erklären: ich versuche es nämlich nüchtern und nicht unbedingt esoterisch-angehaucht, bloß es hört sich von der Seite nicht gerade einfach an. Ich werde einfach ab morgen die Leute aufs Internet hinweisen: jeden Tag das jedem zu erklären bin ich müde (ich muss auch was arbeiten :-)) Und bei der Diskussion, dass es ungesund ist, ist mir schon beim zweiten Mal langweilig geworden.

Abschlussgedanke zum Prozess:

Ich habe den Prozess vergleichsweise sehr leicht überstanden und würde es auch noch einmal wenn nötig durchführen. Davor hatte ich Angst, dass mein Körper doch durch zu viel Fleisch (ich bin bis vor kurzem eine echte Fleisch-Esserin gewesen) in 30 Jahren recht vergiftet sein würde und dass ich deswegen Entgiftungserscheinungen bekommen würde. Das ist nicht aufgetreten. Das Fasten, das ich insgesamt 1 -1,5 Monate lang davor gemacht habe, hat eindeutig geholfen. Vielleicht waren meine Trümpfe auch, dass mein Körper kein Alkohol, Zigaretten und sonstige Drogen kennt. Nach dem LNP hat sich mein Essverhalten radikal verändert. Ich esse in Abständen. Einige Tage trinke ich nur, einige Tage esse ich alles worauf ich Lust habe und an einigen Tagen verzichte ich mich sowohl aufs Essen, als auch aufs Trinken. Ohne Zwang. Sondern nach meiner Lust und Laune. Ich achte auf keine Vitamine und sonstige Sachen mehr, (ich nehme seit diesem Zeitpunkt keine Medikamente mehr) die "wichtig" für den Körper sind. Das ist für mich nicht relevant. Relevant ist, dass wenn ich esse, dann mit Achtung vor dem Leben, welches ich verzehre und mit Dankbarkeit dafür. Ich habe mir bestimmte Ziele gesetzt. In der ersten Etappe werde ich soweit mein Essverhalten reduzieren, dass ich komplett mich auf Dauer nur von Flüssigkeiten mich ernähren werde: ohne jeglichen Energieverlust. Der Verzicht auf Flüssigkeiten ist ebenso geplant - er kommt Jahre später. Genauso reizt mich der Gedanke, Experiment mit Schlaflosigkeit durchzuführen. Dies ist in der Zukunft ebenso geplant.


Lieben Gruß



Roksi ..........................................................TM 003

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