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Dieses Thema hat 12 Antworten
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  Auf dem Pfad des/der Kriegers/in Sortierung : Alte Beiträge zuerst
Roksi
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Beiträge: 2.137

03.02.2008 02:39

Der Pfad des Kriegers Zitat · antworten
Amon Urmeli - 22.10.2007 08:05


Das ist doch ein sehr schönes Thema. Der Krieger, puuuuuuh...

Das ist ja etwas, das man zunächst einmal nicht so ganz leicht annimmt, oder wie geht Euch das? Ein Krieger sein. Da widerstrebt man ja doch etwas, es droht Gefahr, Kampf, Tod et cetera. Krieger sein ist vermutlich nicht nur eine Einstellung- dann hiesse es ja "die Einstellung eines Kriegers haben". Es scheint mir mehr zu sein: Krieger "sein", da ist das Sein und darinnen irgendwie ein Krieger. Was hat der für ein Sein, der Krieger? Ich frage das in den westlichen Schamanismus herein aus Tibet kommend, wo man kampflos glücklich ist, sich aber auch dann vertreiben läßt. Krieglos.

Krieger sein- ich könnte das ja schon lernen wollen. Wie müßte ich denn vorgehen? Ich bin Kämpfer, das bin ich wohl schon. Aber Krieger? Bei mir zuhause, da wo ich Kämpfer bin in China, da haben sie diese Armeen aus Ton. Das sind da die Krieger. Aber die stars sind die Kämpfer. Denen eifern alle nach. Das ziehen die da auf wie im Westen das Wrestling aufgezogen wird, nur auf chinesisch kämpfend, total jeck. Echt total banane. naja, jede Gesellschaft braucht ihre Stars, ihre Idole.

Aber Krieger- hmmm, das hört sich so nach Reihenhaus-Bewußtsein an. Ich bin schockiert, wie soll ich mich dem nähern? Es fliegen hier Bomben, schon allein bei dem Gedanken. [lil]

Ein Krieger hat eine Rüstung und einen Befehlsherrn. So ist das bei mir in Asien. Wie ist das denn bei den Schamanen bitte? Finde da den Weg nicht über den Ural.

Wo ist man denn Krieger? Aaah, unterwegs? Als Krieger ist man ja lange unterwegs, die Schlacht dauert nur einen Augenblick, die Anreise und Abreise ist das große logistische Problem. Man "reist", ooh, jetzt habe ich einen Packan. Das reisen. Oooh. Ist denn das Reisen die Parallele? Ich stelle mir vor in einem Heer einer Schlacht zuzuwandern. Da auf dem hunderte, tausende Kilometer weiten Weg ist der Geist des Kriegers zwischen Mut und Verzagen, zwischen Angst und Tötungslust zuhause. Da wird "gehandelt" im eigentlichen Sinne. Während des Kampfes sind die Hände ja belegt, da muß getan werden, da kann man nicht mehr handeln. So ist das wenigstens hier in Asien.

hm,ist es vielleicht eine innere Art Energie zu mehren? Ein Ritus, eine Übung?

vielleicht kann mich ja mal jemand bei meinem Spekulantius-Frühstück vom Weg des Konfuzius herunterführen und mir zeigen, wo der Krieger schamanischerseits sein Eiergelege unterbringt.



Amon Urmeli






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Roksi
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03.02.2008 02:40

RE: Der Pfad des Kriegers Zitat · antworten
Philippe - 22.10.2007 14:08


amon urmeli

welchen krieger hättest du denn gerne.

die Shambhala-Kriegerschaft, das mytische tibetische Shambala Königsreich,
eine grosse kontroverse ist im gange, betreff. dieses themas.

die tibetischen Kampa Krieger

die taoistischen shaolin käpfer auch ein krieger mit taoistischem spirituellem hintergrund.

die japanischen karate-kämpfer auch mit spirituellem hintergrund.

der sibirische und indogermanische schamane, hier ist das wort schamane angebracht, der kampf des schamanen in jenseitigen welten mit bösen geistern, die er vertreiben muss, um kranke zu heilen.
entlaufene, abgespaltene seelenteile, die er/sie aufspürt um wiederum aus der gewalt böser geister zu entreissen und zurückbringen muss. das vertreiben derselben unter zuhilfenahme von hilfsgeistern oft in tierform.
Auch hier eine form eines kampfes der ausgefochten wird.

schwups und schon ist man über dem ural.

der "Dog Soldier" der Cheyenne, ein spiritueller kriegerbund. nordamerika um nur einen zu nennen.

oder der/die hawaianische huna "kriegerInnen"-schamanen. der Geist des Aloha (Pfad der Liebe)

warum nicht den "artemisia krieger", trancereisen zu den pflanzengeistern. in N/S-amerika und europa vertreten.
thor, der germanische donnergott, besass den zaubergürtel megingjardr, den ihm die zwerge aus beifussruten gewoben hatten
bei den kelten war der beifuss die pflanze der macht.

die hunakrieger/innen, die dog-soldiers, um nur ein paar wenige aufzuzählen die sich selbst in der uralten "schamanischen" tradition als krieger bezeichnen.

den archetypen des "schamanischen" kriegers gibt es bei allen urvölkern und in vielen "schamanischen" traditionen.
sie sind , heiler, seher und lehrer.

so fragt sich doch ob die obgenannten schon im besitze eines reihenhauses waren.
nach amon urmeli
ja

Philippe






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03.02.2008 02:40

RE: Der Pfad des Kriegers Zitat · antworten
Roksenia - 23.10.2007 18:08


Also da müsste man zuerst "beschreiben", was einen Krieger denn alles so ausmacht.

Ein Krieger ist ein Aspekt. Wie, sagen wir, einfach mal aus der Luft den Begriff "Träumer" gegriffen.Also wer sich "kriegt", erfüllt bestimmte Rolleneigenschaften. Ach ja, mir fällt gerade auf, dass im Wort "Kriegen" auch das Wort "Bekommen" enthalten ist. Seltsam, im Russischen gibt es diese Brücke nicht. Dort bekommt das Wort "Krieger" einen Einzelstatus.

Also die Rolle eines Kriegers ist erst Mal das Zentrieren der Tätigkeiten auf das Führen des Krieges oder in friedlichen Zeiten auf Vorbereitung eines Krieges oder auf Abwarten, ob ein Krieg kommt.

Der Krieger erfüllt zwei Funktionen:

1. Er erobert
2. Er beschützt vor Eroberung


Ich denke, in der Definition dieser beiden Momente besteht vielleicht die Zwickmühle, die man als friedliebender Mensch hat: der Krieger ist im Zweifelsfall bereit, zu töten oder zu verletzen, sei es auch aus "Schutz". Diesen moralischen Aspekt zu lösen gelingt eigentlich nur Wenigen (ehrlich gesagt weiss ich nicht, ob es überhaupt jemandem gelingt...). Denn offensichtlich nach der Gesetzmäßigkeit der Dualität müssen wir uns entweder für oder gegen Gewalt entscheiden. Also so wie Prinzip mit den friedlichen Mönchen, die jederzeit vertrieben werden können.

Eine schwierige Frage...

Nächste Frage ist die der Gewalt. Darf ein Wesen über ein anderes Wesen Gewalt ausüben? Offensichtlich ja - denn die ganze Tierwelt in ihrem Zyklus der "natürlichen" Auslese spricht für die Gewalt (wie z. B. gefressen werden.) Es sieht so aus, als wäre die Frage mit dem Kriege erst Mal die Frage der Moral...

Roksenia






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03.02.2008 02:41

RE: Der Pfad des Kriegers Zitat · antworten
Amon Urmeli - 24.10.2007 01:16


huhu liebe Krieger,

danke Philipp, hobs B'griwwe. (ich habs begriffen). Aha, ich kenne ein paar der Traditionen, die Du aufgezählt hast. Da kann ich mir jetzt schon vorstellen, was der kriegerische Aspekt ist, gerade so unter dem Aspekt der inneren Arbeit. Danke!! Werde eine Weile drüber sinnieren.

Hallo Roksenia

mir fällt beim Lesen Deiner Zeilen- danke auch- ein Buch ein. hu, ein Buch ein. Aus Buch aus. :-) (kleiner Wortscherz) Also ein Buch ein. :-) Das ist das Zen in der Kunst der Kriegsführung, ein kleines Büchlein. Und aus diesem Buch ist ein Buch entstanden, das ist das Zen in der Kunst der Unternehmensführung. Japanisch "Kaizen". Wenn ich da jetzt Krieger würde, dann wäre ich doch auch ein schamanischer Krieger, oder Philippe? Mir wäre das nämlich irgendwie eine Art Ankommen in einer Familie. Man will ja doch mal irgendwie ankommen so nach Reisen. Daher wohl auch die intuitive Fragerei. hey, ihr habt mir geholfen, danke Euch.

P.s.: als Danke eine Prise feinstes Urmelin für eure Nasen

Amon Urmeli






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03.02.2008 02:42

RE: Der Pfad des Kriegers Zitat · antworten
Amon Urmeli - 24.10.2007 01:19


oh, gerade lief ein Igel vor der Haustüre vorbei, es fielen offensichtlich Stacheln ab.

Amon Urmeli






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03.02.2008 02:43

RE: Der Pfad des Kriegers Zitat · antworten
Philippe - 24.10.2007 19:09


Добро пожаловать roksenia

deine sicht des/der kriegerIn ist eine westliche sicht.
im östlichen teil der welt, wie auch im nativen amerika, ist der krieger in einem ganz anderen zusamennhang zu
suchen.
krieger im aussen als beschützer ja, nicht als eroberer,
beschützen und erhalt von territorium oder lebensresurcen, als nomadische sammler und jäger, oder auch sesshaften bauern.
krieger im innern, als spritueller führer eine band/sippe oder volksgemeinschaft.
mut, willen, ausdauer, focus, achtsamkeit, liebe und mitgefühl für alles lebendige im innen wie auch im aussen, waren die hohen ethischen/spirituellen ansprüche die sie sich selbst und ihrem volke stellten.
priester oder heilige männer(medizinmann)waren auch gleichzeitig die gefürchtesten und tapfersten kämpfer, auch wegen ihren geistern oder schutztiere sie sie mit in den kampf namen, die sie "unverwundbar" machten.

In Antwort auf:
Sobald die Menschen ihr Einssein mit dem Universum erkennen, wird Frieden in ihre Herzen einkehren. Black Elk, Oglala-Sioux Medizinmann[ Dezember 1863; † August 1950


ein grosser krieger als kämpfer im aussen, wie auch ein seher und prophet für sein volk die oglala sioux. heute von allen indianern in amerika als heiliger prophet verehrt.
gewalt wurde erst eingestzt wenn alle diplomatischen künste versagten, alle verhandlungen sich als unfruchtbar erwiesen.
selbst dann war nicht die totale vernichtung des gegners im vordergrund, sondern eher ein in grenzen weisen das ziel, also keine teritoriumsübernahme, durch vernichtung oder unterdrückung eines gegners. dies kam nur in den seltesten fällen vor. das ziel war immer eine ausgewogene resourcenteilung. nahrung und rohstoffe.

die grösste ehre eines kriegers war nicht das töten seines gegners, sondern einen "coup" zu landen, sich ins kampfgetümmel stürzen, um den tapfersten gegner waffenlos mitten im pfeil und kugelhagel mit der hand zu berührern und wieder heil zurück in die eigenen reihen zu gelangen.

sich für gewalt entscheiden müssen ist in der tat der schwierigste teil der kriegerseins. ist doch die friedliche lösung die allerwichtigste.
dazu muss er/sie aber beide seiten kennen lernen, das erhalten von frieden und das verteidigen von frieden,
unter dem motto -
wer gewalt säht wird gewalt ernten. wer frieden säht wird nicht automatisch frieden ernten.
paradox nicht wahr.
ist es der traum vom frieden. dann ist ein kriegerIn auch ein "träumerIn"
imagine

Philippe






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03.02.2008 02:43

RE: Der Pfad des Kriegers Zitat · antworten
Roksenia - 24.10.2007 23:12


Zitat von Philippe
Добро пожаловать roksenia
Hey, danke schön, lieber Philippe.

Zum Krieger und Führer: Es ist natürlich möglich, dass ein Krieger die Funktion eines Führers übernimmt. Allerdings ist ein Führer wiederum ein Aspekt, der getrennt gesehen werden kann. In "ruhigen" Zeiten bedarf es der Führung eines friedlichen Führers. In den nicht ganz ruhigen Zeiten ist ein Krieger an der Führungsspitze sinnvoll.

Ich denke nicht, dass meine Sicht "westlich" wäre. Denn ich betrachte einen Krieger von beiden Seiten: "erobernd" und "beschützend".

Das mit dem ins kriegerische Getummel stürzen: hier geht es um Aspekt "Mut" und "Geschicklichkeit". Ein Krieger sollte schon mutig sein. Allerdings denke ich heute anders an Mut. Mut ist etwas, was man macht, wenn man eigene Angst mit dem Willen überwindet. Wenn jemand aber weise ist und Erkenntnis hat, braucht keinen Mut, weil er einfach keine Ängste hat.

Also ist die Frage, ob ein weiser Mensch "aus Spaß" Krieger sein könnte und (auch ohne zu töten) es unbedingt braucht, in den Kampf zu gehen.

Roksenia






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03.02.2008 02:47

RE: Der Pfad des Kriegers Zitat · antworten
Amon Urmeli - 30.10.2007 12:53


Wollte kurz erzählen, daß mir heute Morgen im Traum ein Schamane 2 Gläser mit Schraubverschlüssen geklaut hat. Welch Unverschämtheit!

Auch drumherum hochinteressante Träume, und zwar ist meine Asthma-Erkrankung in den Traum eingedrungen und es war mir nicht möglich, gegen diese Erkrankung anzuatmen. Ich versuchte von innen meinen Brustkorb zu füllen, weil ich meinte Sauerstoff zu brauchen. Nur klappt das natürlich im Traum nicht, denn das Atemmuster ist ja falsch. Als Asthmatiker muß man in den Steiß atmen und nicht von innen gegen die Rippen. (man neigt eben dazu, weil die Zwischenrippenmuskulatur verspannt ist und im Anfall krampft). Und der Traumkörper weiß das sehr wohl und machte also den asthmatischen Unfug nicht mit. Aber jetzt, heute Morgen, ist irgendwie endlich meine Halskrause weg, die ich seit Jahren bearbeite durch Gymnastik, Atmenlernen, Singenlernen und weiß nicht was alles. In der Tat, ja, die Energie dieses körperlichen Verhaltens ist weg. Fühlt sich ganz anders an, ich nehme an, diese Unbill steckt in einem der beiden Gläser, die der Schamane mitgenommen hat.

Herzlich wie ich bin hätte ich folgende Frage: was macht denn jetzt der Schamane mit den Gläsern? Nicht daß das jetzt jemand anderes kriegt, weil es war ja nicht schön, das zu haben. Wenn ich eine Idee hätte, wo meine Krankheit in diesen Gläsern jetzt hingeht, dann könnte ich sie besser beim Sich-aus-meinem-Dunstkreis-entfernen beobachten.


watn Kampf, mal so unter uns gesagt. Und was einen Zinnober der veranstaltet hat, um die Gläser zu bekommen! Er hat Feuer gelegt auf dem Grundstück hier an 2 Stellen, so daß ich mit Löschen beschäftigt war und nicht bemerkt habe, wie er ins Haus geschlüpft sein muß. Und meinen Freund hat er in die Krone eines Baumes gesetzt, das hat mich natürlich noch doppelt abgelenkt. Ich gehe zum Gartenschlauch um zu löschen und es kommt kein Wasser. Und da geht auf einmal der Kerl in aller Seelenruhe an mir vorbei, klaut mir meine Wäschekiste und da drin stehen die zwei Gläser mit Schraubverschluß. Er schaut mir beim Vorbeigehen in die Augen und ich denke noch: "naja, die Gläser kann er haben, der Dieb, wer auch immer er ist, aber um die Kiste ist es doch etwas schade." Aber dann fiel mir ein, daß sie etwas kaputt ist und daß man mal eine Neue beschaffen könnte. Und also habe ich dann wohl gewonnen und er auch. Aber was mein Freund davon hatte in dem Baum rumzukraxeln, das muß ich ihn noch fragen. (mir fällt ein Rabe ein, der hinter seinem Wesen gesessen haben könnte.)



Amon Urmeli






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Roksi
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03.02.2008 02:48

RE: Der Pfad des Kriegers Zitat · antworten
Wyrm - 03.11.2007 18:13


Ein Krieger ist ein Hüter... des Waldes z.B.
ganz gerade und pragmatisch.

KriegerInnen wachsen in das Krieger Sein, indem sie lernen zu folgen.

Und irgendwann wird ein jeder ein König bzw. eine Königin.





Wyrm






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Roksi
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03.02.2008 02:49

RE: Der Pfad des Kriegers Zitat · antworten
Caya - 10.11.2007 16:24


Und Häuptling zu sein ist keine Mission...
eher eine Funktion.

*g*


Caya






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03.02.2008 02:49

RE: Der Pfad des Kriegers Zitat · antworten
Amalia - 13.11.2007 22:34


Zitat von Caya
Und Häuptling zu sein ist keine Mission...
eher eine Funktion.

*g*


Caya


ich habe im Tarot den Narren
und den Kaiser: diene um zu herrschen
herrsche um zu dienen


wenn das Füchslein kommt
und meinte ich singe so doll
so esse ich erst den Käse auf
und dann kann ich dem Füchslein ja
meinetwegen was vorkrächzen

OT sorry Phillipe
wo mir doch grad im Traum der Koffer geklaut wurde
so brauche ich keine Identitäten mehr


Ali






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Suraya


Beiträge: 1

16.04.2009 10:15

RE: Der Pfad des Kriegers Zitat · antworten


Hi Zusammen,
Dazu fällt mir das Glaubensbekenntnis eines Kriegers ein...




Ich habe keine Eltern: Ich mache Himmel und Erde zu meinen Eltern.

Ich habe kein Zuhause: Ich mache Gewahrsein zu meinem Zuhause.

Ich habe weder Leben noch Tod: Ich mache die Gezeiten des Atems zu meinem Leben und Tod

Ich habe keine göttliche Kraft: Ich mache Ehrlichkeit zu meiner göttlichen Kraft

Ich bin mittellos: Ich mache Verständnis zu meinem Schatz.

Ich habe keinen geheimen Zauber: Ich mache Charakter zu meinem geheimen Zauber.

Ich habe keinen Leib: Ich mache Ausdauer zu meinem Leib.

Ich habe keine Augen: Ich mache den Blitz zu meinen Augen.

Ich habe keine Ohren: Ich mache Sensibilität zu meinen Ohren.

Ich habe keine Glieder: Ich mache Schnelligkeit zu meinen Gliedern.

Ich habe keine Strategie: Ich mache "unverschattet von Gedanken" zu meiner Strategie.

Ich habe keine Pläne: Ich mache "Die-Gelegenheit-beim-Schopfe-Packen" zu meinem Plan.

Ich habe keine Wunder: Ich mache rechtes Tun zu meinen Wundern.

Ich habe keine Prinzipien: Ich mache Anpassungsfähigkeit an alle Umstände zu meinen Prinzipien.

Ich habe keine Taktik: Ich mache Leere und Fülle zu meiner Taktik.

Ich habe keine Freunde: Ich mache meinen Geist zu meinem Freund.

Ich habe keine Feinde: Ich mache Unachtsamkeit zu meinem Feind.

Ich habe keine Rüstung: Ich mache Güte und Rechtschaffenheit zu meiner Rüstung.

Ich habe keine Burg. Ich mache den unbewegten Geist zu meiner Burg.

Ich habe kein Schwert: Ich mache die Abwesenheit des Selbst zu meinem Schwert.

Ein Samurai des 14. Jahrhunderts




Lieben Gruß...Suraya

Roksi
Admin

Beiträge: 2.137

06.05.2009 22:24

RE: Der Pfad des Kriegers Zitat · antworten

Hallo liebe Suraya,

erst Mal lich Willkommen hier im Forum!

Und vielen Dank für diese starken poetischen Zeilen!



Roksi ..........................................................TM 003

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